Zugang zu fachgebietsübergreifendem Wissen – von > 70.000 Ärzt:innen genutzt

5 Tage kostenfrei testen
Von ärztlichem Redaktionsteam erstellt & geprüft. Disclaimer aufrufen.

Antibiotika und Virostatika im Kindes- und Jugendalter

Letzte Aktualisierung: 15.7.2021

Auditortoggle arrow icon

Penicillin G (pädiatrisch) (z.B. Infectocillin® parenteral)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich intravenöse Applikation als Injektionslösung
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter (auch in Schwangerschaft und Stillzeit)
    • Intravenöse Applikation
      • Neugeborene
      • Kinder 1–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder ≥12 J. und Jugendliche
        • Mittlere Dosierung
        • Hohe Dosierung
    • Besondere Dosierungen

Zu beachten

Indikationen

Penicillin V (pädiatrisch) (z.B. Infectocillin®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft , Trinktabletten und Tabletten
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter (auch in Schwangerschaft und Stillzeit)
    • Orale Applikation
      • Kinder Geburt–12 Mon.
      • Kinder 1–12 J.
      • Dosierungsbeispiel nach Körpergewicht (ca. 50.000–100.000 IE/kgKG)
        • Kinder <4 kg
        • Kinder 4–10 kg
        • Kinder 10–20 kg
        • Kinder 20–30 kg
      • Kinder ≥12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierung: Tonsillopharyngitis durch β-hämolysierende A-Streptokokken
      • Kinder Geburt–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
      • Dosierungsbeispiel nach Körpergewicht bei Tonsillopharyngitis durch β-hämolysierende A-Streptokokken (ca. 100.000 IE/kgKG)
        • Kinder 4,5 kg
        • Kinder 6 kg
        • Kinder 7,5 kg
        • Kinder 9 kg
        • Kinder 10 kg
        • Kinder 12 kg
        • Kinder 15 kg
        • Kinder 18 kg
        • Kinder 20 kg
        • Kinder 24 kg
        • Kinder 27 kg
        • Kinder 30 kg

Zu beachten

Indikationen

Benzathin-Penicillin V (pädiatrisch) (z.B. Infectobicillin®)

  • Pädiatrische Dosierung
    • Darreichungsform: Ausschließlich orale Applikation als Saft
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter (nicht zugelassen für Frühgeborene)
    • Orale Applikation
      • Neugeborene
      • Kinder ≥1 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikation

Amoxicillin (pädiatrisch) (z.B. Infectomox®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft Tabletten , Trinktablette . Intravenöse Applikation als Trockensubstanz nach Aufbereitung zur Infusion
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation
      • Neugeborene ≤1. LW.
      • Neugeborene >1. LW.
      • Kinder 1–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation

Zu beachten

Indikationen

Amoxicillin/Clavulansäure (pädiatrisch) (z.B. Amoclav®, Amoxiclav®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft , Tabletten , Tropfen ; intravenöse Applikation als Trockensubstanz nach Aufbereitung zur Infusion
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation
      • Kinder 3–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder <3 Mon.
      • Kinder 3–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Ampicillin (pädiatrisch)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]

Zu beachten

Indikationen

Ampicillin/Sulbactam (pädiatrisch) bzw. Sultamicillin (z.B. Unacid®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft , Tabletten ; intravenöse Applikation als Infusionslösung
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Neugeborene ≤1. LW
      • Kinder >1. LW–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Piperacillin/Tazobactam (pädiatrisch) (z.B. Tazobac®)

Zu beachten

Indikation

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Cefazolin (pädiatrisch) (z.B. Basocef®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich intravenöse Applikation als Infusionslösung
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Intravenöse Applikation
      • Neugeborene ≤1200 g
      • Neugeborene >1200 g
      • Kinder 3–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierungen

Zu beachten

Indikationen

Cefaclor (pädiatrisch) (z.B. CEC® 125 mg/5 mL)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft , Brausetabletten oder Tabletten
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter (nicht zugelassen für Frühgeborene)
    • Orale Applikation
      • Kinder Geburt–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Cefadroxil (pädiatrisch) (z.B. Grüncef®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft oder Tabletten
    • Zugelassen ab 28 Lebenstagen
    • Orale Applikation
      • Kinder ≥28 Tage–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierung: Tonsillopharyngitis durch β-hämolysierende A-Streptokokken
      • Kinder ≥28 Tage–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Cefalexin (pädiatrisch) (z.B. Cephalex®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
  • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft oder Tabletten
    • Zugelassen ab Geburt
    • Orale Applikation
      • Neugeborene
      • Kinder ≥1 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Cefuroxim (pädiatrisch) (z.B. Elobact®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Suspension , Tabletten , oder Granulat ; intravenöse Applikation nach Aufbereitung der Trockensubstanz zur Infusion
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation
      • Kinder 1 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder Geburt–3 Mon.
      • Kinder >3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Cefotaxim (pädiatrisch) (z.B. Claforan®)

Zu beachten

Bei Frühgeborenen darf die Tagesmaximaldosis von 50 mg/kgKG i.v. niemals überschritten werden!

Indikationen

Ceftriaxon (pädiatrisch) (z.B. Rocephin®)

Zu beachten

Indikationen

Cefpodoxim (pädiatrisch) (z.B. Orelox®)

  • Pädiatrische Dosierung [1] [2]
  • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft oder Tabletten
    • Zugelassen ab 4 Wochen
    • Orale Applikation
      • Kinder 1 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Azithromycin (pädiatrisch) (z.B. Zithromax®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft oder Tabletten
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter (in intravenöser Applikationsform für Kinder nicht zugelassen)
    • Orale Applikation
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierungen: Urogenitale Chlamydien oder Gonokokken
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Durch niedrige, lange in der Rachenflora persistierende Wirkspiegel möglicherweise Resistenz-fördernd! Eher als Ersatz-Medikament zu verwenden!

Indikationen

Clarithromycin (pädiatrisch) (z.B. Klacid®, Clarithromycin-Hikma®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Im Kindesalter nur orale Applikation! Verfügbar als Suspension und Tabletten und Infusionslösung
    • Zulassung: Orale Applikation zugelassen ab dem Geburtsalter (für Frühgeborene nicht zugelassen), intravenöse Applikation zugelassen ab 18 J.
    • Orale Applikation
      • Kinder Geburt–12 Mon.
      • Kinder >1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Erythromycin (pädiatrisch) (z.B. Infectomycin®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft , Tabletten oder Granulat ; intravenöse Applikation nach Aufbereitung der Trockensubstanz zur Infusion
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Indikationen

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Imipenem/Cilastatin (pädiatrisch) (z.B. Zienam®)

  • Pädiatrische Dosierung[2]
    • Darreichungsformen: Nur intravenöse Applikation! Injektionslösung
    • Zugelassen ab 1 Jahr
    • Intravenöse Applikation
      • Besondere Dosierung: Neugeborenensepsis (off-label)
      • Kinder 1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Risiko für Krampfanfälle bei zu schneller Applikation!

Indikationen

Meropenem (pädiatrisch) (z.B. Meronem®)

Zu beachten

Risiko für Krampfanfälle bei zu schneller Applikation!

Indikationen

Ertapenem (pädiatrisch) (z.B. Invanz®)

  • Pädiatrische Dosierung [2]
    • Darreichungsformen: Nur intravenöse Applikation! Injektionslösung
    • Zugelassen ab 3 Monate
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche

Zu beachten

Risiko für Krampfanfälle bei zu schneller Applikation!

Indikationen

Tetracyclin (pädiatrisch) (z.B. Tetracyclin Wolff®)

  • Pädiatrische Dosierung[2]
    • Darreichungsformen: Oral
    • Zugelassen ab 9 J.
    • Orale Applikation
      • Kinder >8 J. und Jugendliche <50 kg
      • Kinder >8 J. und Jugendliche ≥50 kg

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen Tetracycline, ein Tetracyclinderivat (Parallel-(Kreuz‑) Allergie) oder sonstige Bestandteile sowie bei Leberschädigung, Nierenfunktionsschäden

Indikationen

Doxycyclin (pädiatrisch) (z.B. Doxy-M-ratiopharm®, Doxycyclin-ratiopharm®)

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen Tetracycline, ein Tetracyclinderivat (Parallel-(Kreuz‑) Allergie) oder sonstige Bestandteile sowie bei Leberschädigung und in Schwangerschaft und Stillzeit
  • Die intravenöse Gabe ist nur anzuwenden, wenn eine Einnahme durch Schlucken nicht möglich ist oder der Krankheitszustand eine Injektionsbehandlung erforderlich macht
  • Nicht empfohlen bei Nachweis von Staphylokokken, Streptokokken und Pneumokokken aufgrund ungünstiger Resistenzlage

Indikationen

Ciprofloxacin (pädiatrisch) (z.B. Ciprobay®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft oder Tabletten und Infusionslösung
    • Zulassung: Eingeschränkt zugelassen
    • Orale Applikation
      • Kinder Geburt–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
      • Besondere Dosierungen
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder Geburt–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
      • Besondere Dosierungen

Zu beachten [1] [2]

Indikationen

Clindamycin (pädiatrisch) (z.B. Sobelin®, Clinda Lich®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Saft , Tabletten und Injektionslösung
    • Zugelassen ab 1 Monat
    • Orale Applikation
      • Kinder 1 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder 1 Mon.–13 J.
      • Kinder >13 J. und Jugendliche

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile sowie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder neuromuskulären Erkrankungen (z.B. Myasthenie)
  • Bei schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz Überwachung der Plasmaspiegel und ggf. Dosisreduktion oder alternativ verlängertes Dosierungsintervall von 8–12 Std.
  • Bei i.v. Applikation
  • Gut wirksam gegen grampositive Keime und Anaerobier

Indikationen

Cotrimoxazol (pädiatrisch) (Trimethoprim+Sulfamethoxazol) (z.B. Cotrim®)

  • Pädiatrische Dosierung (nach dem TMP-Anteil zu berechnen) [1]
    • Darreichungsformen Orale Applikation als Saft oder Tabletten ; intravenöse Applikation als Injektionslösung
    • Zugelassen ab 6 Wochen (nicht zugelassen für Frühgeborene)
    • Orale Applikation
      • Kinder ≥6 Wochen–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder ≥6 Wochen–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierung: Pneumocystis-carinii-Infektion

Zu beachten

Indikationen

Gentamicin (pädiatrisch) (z.B. Refobacin®)

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile sowie bei Vorschädigung des Vestibular- oder Cochleaorgans, terminaler Niereninsuffizienz, Myasthenia gravis
  • Dosisreduktion bei Niereninsuffizienz erforderlich
  • I.d.R. zur Kombinationstherapie bei schweren Infektionen
  • Nicht mit Penicillin oder Cephalosporin mischen (Inaktivierung)
  • Applikation mittels Kurzinfusion (nur in seltenen Ausnahmefällen i.m. Applikation)
  • Mögliche Nebenwirkungen sind u.a. Oto- und Nephrotoxizität
  • Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe ototoxischer Medikamente (z.B. Furosemid)
  • Serumtalspiegelkontrolle vor der 3. Gabe (Talspiegel max. 1 mg/L bei 1× täglicher Dosierung und max. 2 mg/L bei 2×täglicher Dosierung, bei überhöhtem Spiegel Dosierungsintervall verlängern oder Dosis reduzieren)
  • Bei längerer Anwendung mind. 1× pro Woche Talspiegel kontrollieren
  • Spitzenspiegel 5–10 mg/L (am Ende der Infusion), toxischer Bereich ab >12 mg/L
  • Nach Therapieende Hörprüfung
  • Schlechte Liquorpenetration

Indikationen

Metronidazol (pädiatrisch) (z.B. Clont®, Metronidazol-Actavis®)

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile sowie bei Leberschäden, Hämatopoesestörung
  • Ab GFR <30 ml/Min. Verlängerung der Dosierungsintervalle erforderlich, dann max. 2×500 mg pro Tag und Spiegelkontrolle von Metronidazol und seinen Metaboliten
  • Bei Neugeborenen <40. SSW Spiegelkontrolle von Metronidazol und seinen Metaboliten
  • Intravenöse Applikation nur sehr langsam über 30–60 Min.
  • Deutlich preisgünstiger als Vancomycin

Indikationen

Trimethoprim (pädiatrisch) (z.B. Infectotrimet®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Ausschließlich orale Applikation als Saft oder Tabletten
    • Zugelassen ab 6 Wochen (nicht zugelassen für Frühgeborene)
    • Orale Applikation: Kinder ≥6 Wochen–12 J.
    • Besondere Dosierung: Rezidivprophylaxe von Harnwegsinfekten

Zu beachten

Indikationen

Vancomycin (pädiatrisch) (z.B. Vanco-cell®)

  • Pädiatrische Dosierung [1][2]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Tabletten , Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung oder einer Lösung zum Einnehmen (i.v. und orale Applikation)
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation, besondere Dosierung: Enterokolitis
      • Kinder 1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Intravenöse Applikation
      • Kinder <30. SSW
      • Kinder 30.–37. SSW
      • Kinder >37. SSW
      • Kinder 3 Mon.–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
    • Besondere Dosierungen

Zu beachten

  • Nicht anzuwenden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile
  • Bei akuter Anurie oder Vorschädigung des Cochlearapparates nur im Notfall zu verwenden
  • Bei Niereninsuffizienz strenge Indikationsstellung
  • Intravenöse Applikation nur sehr langsam über 60 Min.
  • Talspiegelkontrolle vor der 3. Gabe, ggf. Dosis- oder Intervallanpassung, bei längerfristiger Gabe mind. 1× pro Woche
    • Zielwert Talspiegel: 10–12 mg/L
  • Hörprüfung nach Therapieende
  • Deutlich teurer als Metronidazol

Indikationen

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden.

Aciclovir (pädiatrisch) (z.B. Acic®, Zovirax®)

  • Pädiatrische Dosierung [1]
    • Darreichungsformen: Orale Applikation als Saft oder Tabletten und Injektionslösung
    • Zugelassen ab dem Geburtsalter
    • Orale Applikation: Bei Herpes zoster, Herpes genitalis, Stomatitis aphthosa
      • Kinder 1–12 J.
      • Kinder >12 J. und Jugendliche
      • Besondere Dosierung: Prophylaxe einer Herpesinfektion bei Immunsupprimierten
    • Intravenöse Applikation: Bei schweren Verlaufsformen

Zu beachten

Indikationen

  1. Wigger, Stange: Medikamente in der Pädiatrie: Inklusive Neonatologie/ Intensivmedizin. 4. Auflage Urban & Fischer 2013, ISBN: 3-437-21454-3 .
  2. Berner et al.: DGPI-Handbuch: Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. 6 . Auflage Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) 2013, ISBN: 978-3-131-44716-6 .
  3. Berner et al.: DGPI-Handbuch: Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. 7. Auflage Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) 2018, ISBN: 978-3-132-40790-9 .