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Kleinhirnsyndrom

Letzte Aktualisierung: 21.7.2021

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Das Kleinhirn regelt als Koordinationszentrum die Stütz-, Blick- und Zielmotorik. Sobald ein Kleinhirnschaden vorliegt, werden Bewegungen, Haltung, Stand und Gang unsicher, und Zielbewegungen können nicht mehr adäquat ausgeführt werden. Außerdem kommt es zu Störungen der Stimme und zu einer Hypotonie der Muskulatur.

Eine zerebelläre Ataxie ist differentialdiagnostisch von einer spinalen Ataxie abzugrenzen.

Klinische Untersuchung

  1. Zerebelläre Ataxie
  2. Dysmetrie und Intentionstremor (Zieltremor)
  3. Dysdiadochokinese: Agonistisch-antagonistische Bewegungen sind nicht oder nur verlangsamt möglich
  4. Dysarthrie
  5. Rebound-Phänomen (Rückprallphänomen)
  6. Muskelhypotonie: Nachweisbar durch Muskelkraftprüfung
  7. Nystagmus