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Spastische Spinalparalyse

Letzte Aktualisierung: 6.6.2019

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Die spastische Spinalparalyse ist eine nicht-entzündliche, neurodegenerative Erkrankung mit Untergang der Pyramidenbahn und des Gyrus praecentralis. Es kommt zu spastischen Paresen, Hohlfußbildung, Dysarthrie und kognitiven Störungen. Die Erkrankung wird meist autosomal dominant vererbt und kann nicht kurativ behandelt werden, weist aber in den meisten Fällen nur einen langsam progredienten Verlauf auf.

  • Geschlecht: > (2:1)
  • Manifestationsalter: Sehr variabel von Kindesalter (dann meist aut.-rez.) bis hin zur 7. Lebensdekade

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

  • Ursache
    • 75% genetisch (aut.-dom., aut.-rez., X-chrom.)
    • 25% sporadisch
  • Kann in Kombination mit einer hereditären motorisch-sensiblen Neuropathie (HMSN) vorkommen

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differentialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Keine kurative Behandlung möglich
  • Symptomatische Therapie
  • Verlauf meist jedoch nur langsam progredient

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Masuhr, Neumann: Duale Reihe Neurologie. 6. Auflage Thieme 2007, ISBN: 978-3-131-35946-9 .
  2. Berlit: Klinische Neurologie. 2. Auflage Springer 2006, ISBN: 978-3-540-01982-4 .