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Subclavian-Steal-Syndrom

Letzte Aktualisierung: 25.6.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Das Subclavian-Steal-Syndrom ist eine meist durch Arteriosklerose bedingte Stenose bzw. ein Verschluss der A. subclavia proximal des Abgangs der A. vertebralis. Folge kann ein „Anzapfen“ des Blutes via der beiden Aa. vertebrales aus der gegenüberliegenden A. subclavia sein, um die Perfusion des betroffenen Armes aufrechtzuerhalten. Durch diesen Kollateralkreislauf wird zwar die Durchblutung des Armes verbessert, jedoch entsteht eine zerebrale Minderdurchblutung, die insb. bei körperlicher Aktivität neben Schwindel auch zu Drop Attacks führen kann. Diagnostisch ist eine Blutdruckdifferenz der Arme von >20 mmHg charakteristisch.

Pathophysiologietoggle arrow icon

Stenose in der A. subclavia proximal des Abgangs der A. vertebralis → Druckabfall hinter der Stenose mit Minderperfusion des ipsilateralen Armes → Entwicklung eines Kollateralkreislaufs → Kollateralkreislauf führt zu Flussumkehr in der ipsilateralen A. vertebralis und zu vermindertem Blutfluss in der A. basilaris → Verbesserung (aber nicht Normalisierung) der Durchblutung des betroffenen Armes zulasten der zerebralen Perfusion

Symptomatiktoggle arrow icon

  • Zentral: Insb. bei körperlicher Betätigung, meist bei Arbeit mit dem Arm der betroffenen Seite
  • Im Arm der betroffenen Seite
    • Belastungsabhängig ischämiebedingte Schmerzen und Parästhesien
    • Abgeschwächter Radialispuls bei blasser, kühler Extremität
    • Blutdruck geringer als auf der Gegenseite (>20 mmHg)

Verlaufs- und Sonderformentoggle arrow icon

Diagnostiktoggle arrow icon

Therapietoggle arrow icon

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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