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Morbus Ormond

Letzte Aktualisierung: 10.7.2024

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Aus bisher ungeklärten Gründen kommt es beim M. Ormond zu einem bindegewebigen Umbau des retroperitonealen Raums, was durch Ummauerung von Gefäßen und Ureteren zur Entstehung einer venösen Stauung, zu Ödemen oder zur Nierenstauung führen kann. Die primäre (idiopathische) Form heißt M. Ormond, während sekundäre Formen (bspw. medikamentös, entzündlich, iatrogen) als Ormond-Syndrom bezeichnet werden. Je nach Befund kann eine konservative Therapie mittels Immunsuppression oder eine operative Entlastung der Gefäße und des Ureters zum Einsatz kommen.

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Epidemiologietoggle arrow icon

  • Geschlecht: > (2:1)
  • Alter: Häufigkeitsgipfel 40.–60. Lebensjahr

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

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Ätiologietoggle arrow icon

Primäre Form (M. Ormond)

Sekundäre Form (Ormond-Syndrom)

  • Iatrogen
  • Medikamentös
  • Chronische Entzündungsprozesse
  • Autoimmunkrankheiten
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Pathophysiologietoggle arrow icon

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Symptomatiktoggle arrow icon

  • Unspezifische Symptome wie Rückenschmerzen, Druckgefühl in den Flanken
  • Einschränkung der Nierenfunktion durch Stauung
  • Ummauerung großer Gefäße → Abflussbehinderung → Beinödeme und Ausbildung von Varikozelen
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Diagnostiktoggle arrow icon

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Therapietoggle arrow icon

Konservativ

  • Absetzen von auslösenden Medikamenten
  • Glucocorticoidgabe über einen Zeitraum von sechs Monaten
  • Bei Therapieversagen erweiterte Immunsuppression

Operativ

Bei zu spätem Therapiebeginn kann es stauungs- und infektbedingt zu einer Niereninsuffizienz kommen!

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Komplikationentoggle arrow icon

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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