ambossIconambossIcon

Diagnostik von Erkrankungen der Niere und der ableitenden Harnwege

Letzte Aktualisierung: 12.5.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Erkrankungen der Niere und der ableitenden Harnwege äußern sich mannigfaltig. Neben Schmerzen über der betroffenen Region ist ein Ausstrahlen möglich. Daher sind bei Abklärung eines akuten Abdomens auch immer Erkrankungen der Harnwege zu bedenken. Die meisten chronischen Nierenerkrankungen verlaufen symptomfrei, sodass sie nur durch pathologische Urin- (Nachweis von Erythrozyten, Eiweiß) oder Blutbefunde (Erhöhung von Kreatinin, Harnstoff) entdeckt werden. Die Ultraschalluntersuchung lässt eine grobe Beurteilung der Nieren und ableitenden Harnwege zu, bei Harnstau ist sie entscheidend.

Körperliche Befundetoggle arrow icon

  • Veränderungen der Miktion (Menge, Aussehen, Beschwerden)
  • Flankenschmerzen
    • Kolikartig mit Ausstrahlung in die Leisten-/Genitalregion eher bei Urolithiasis
    • Dauerhaft eher bei entzündlichen Erkrankungen
  • Nierenklopfschmerz: Typisch für entzündliche Erkrankungen sowie Urolithiasis
  • Ödeme

Begriffe zur Charakterisierung der Urinquantität und -qualitättoggle arrow icon

Einer asymptomatischen Hämaturie kann ein Malignom zugrunde liegen!

Urinuntersuchungentoggle arrow icon

Der Streifentest kann nicht zwischen Hämaturie, Hämoglobinurie und Myoglobinurie differenzieren! Eine Rotfärbung des Urins tritt auch bei Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Rifampicin), bestimmter Speisen (rote Bete) und bei Formen der Porphyrie auf!

Blutuntersuchungentoggle arrow icon

Bildgebung und Interventiontoggle arrow icon

Icon of a lockNur noch 3 Kapitel ohne AMBOSS-Zugang verfügbar

Mit einem AMBOSS-Zugang hast du unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte.
 Evidenzbasiertes Medizin- und Pflegewissen von unserer Fachredaktion auf den Punkt gebracht. Disclaimer aufrufen.