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Morbus haemorrhagicus neonatorum

Letzte Aktualisierung: 31.10.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Der Morbus haemorrhagicus neonatorum bezeichnet eine erhöhte Blutungsneigung bei Neugeborenen und hat seinen Ursprung in einem Vitamin-K-Mangel, da dieser die Produktion der betreffenden (von Vitamin K abhängigen) Gerinnungsfaktoren stört. Die Erkrankung hat durch standardmäßige Vitamin-K-Substitution im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen an Inzidenz abgenommen. Neben Haut- und gastrointestinalen Blutungen sind intrakranielle Blutungen von zentraler klinischer Bedeutung – im Notfall kann eine sofortige i.v. Gabe von Vitamin K und Prothrombinkomplexkonzentrat (PPSB) erforderlich werden.

Epidemiologietoggle arrow icon

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Ätiologietoggle arrow icon

Vitamin-K-Mangel

Symptomatiktoggle arrow icon

Frühe Manifestation [1]

Klassische Manifestation

Späte Manifestation

Diagnostiktoggle arrow icon

Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Therapietoggle arrow icon

Prognosetoggle arrow icon

Präventiontoggle arrow icon

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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