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Neuralgische Schulteramyotrophie

Letzte Aktualisierung: 3.11.2017

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Die neuralgische Schulteramyotrophie ist eine meist einseitige, wahrscheinlich entzündliche oder immunologische Lähmung des Plexus brachialis. Sie beginnt akut mit heftigsten, typischerweise nächtlichen Schulterschmerzen. In den folgenden Stunden bis Tagen entwickeln sich Lähmungserscheinungen und Atrophie der Schulter-Arm-Muskulatur. Therapeutisch werden akut Glucocorticoide sowie analgetische Medikamente verabreicht. Es wird so schnell wie möglich begonnen, die Schulter passiv und aktiv zu bewegen, um eine Einsteifung des Schultergelenks zu verhindern.

  • Prävalenz: 1–2 Fälle/100.000 Einwohner pro Jahr
  • Geschlecht: >
  • Alter: Häufigkeitsgipfel im jungen Erwachsenenalter

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

  • Gut, aber langwieriger Verlauf mit Rückbildung der Lähmungen innerhalb eines Jahres
  • Selten Rezidive

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Mumenthaler, Mattle: Neurologie. 12. Auflage Thieme 2008, ISBN: 978-3-133-80012-9 .
  2. Hacke (Hrsg.): Neurologie. 14. Auflage Springer 2016, ISBN: 978-3-662-46891-3 .