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Pädiatrische Ambulanz: Halsschmerzen

Letzte Aktualisierung: 16.7.2024

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Halsschmerzen treten insbesondere im Kindes- und Jugendalter häufig auf. Wenn man eine kausal-behandlungsbedürftige Erkrankung ausgeschlossen oder anbehandelt hat, ist die Aufrechterhaltung der oralen Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme oberstes Gebot. Bei Kindern, die alt genug sind zum Gurgeln, bieten sich topische Substanzen an, ansonsten sollte eine ausreichende Analgesie jeweils 30 min vor den Mahlzeiten mit Ibuprofen oder Paracetamol erreicht werden . Die Nasenatmung sollte unbehindert sein, weil ein Atmen durch den offenen Mund, insb. nachts, zu einer zunehmenden Austrocknung der Rachenschleimhaut und zu vermehrten Halsschmerzen führt.

Symptomatisches Vorgehentoggle arrow icon

Allgemeine Maßnahmen

  • Ausreichende Trinkmengen
  • Bei Kindern ≥1 Jahr ggf. Tee mit Honig
  • Feuchte Halswickel

Medikamentöse Therapie

Eine Überdosierung von Xylometazolin kann bei Neugeborenen und Säuglingen schwere Nebenwirkungen (insb. Atemstillstand) verursachen!

Um eine Überdosierung zu vermeiden, sollten xylometazolinhaltige Nasentropfen bei Kindern <2 Jahren mithilfe eines Dosiertropfers verabreicht werden!

Gurgellösung bei Halsschmerzentoggle arrow icon

Chlorhexidin-Gurgellösung (z.B. Chlorhexamed®)

  • Dosierungsempfehlung
    • Darreichungsformen: Lösung , Spray , Direkt-Gel Gel
    • Zulassung: Nicht zugelassen für Kinder <12 Jahre
    • Standarddosierung (für Kinder ≥12 Jahre und Jugendliche)
      • Lösung
      • Spray
      • Direkt-Gel
      • Gel
  • Zu beachten: Nicht anzuwenden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile

Patienteninformationentoggle arrow icon

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