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Fehlbildungen des kraniozervikalen Übergangs

Letzte Aktualisierung: 18.12.2020

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Zu den Fehlbildungen des kraniozervikalen Übergangs und der hinteren Schädelgrube gehören unter anderem die basiläre Impression, die Chiari-Fehlbildungen und das Klippel-Feil-Syndrom. Bei allen Erkrankungen ist die Anatomie des kraniozervikalen Übergangs (teils schon pränatal) verändert, was zu mehr oder weniger schweren Symptomen führen kann. Je nach betroffener zentralnervöser Struktur kommt es zu spezifischen Ausfallssymptomatiken.

  • Definition: Anomalie mit trichterförmiger Einsenkung der Umgebung des Foramen okzipitale magnum (v.a. Kondylen des Hinterhaupts) bei gleichzeitiger "Kranialverlagerung" des Dens axis
  • Ätiologie
  • Epidemiologie: Alter: Häufigkeitsgipfel 40.–50. Lebensjahr
  • Symptome
    • Häufig ohne Symptome
    • Kopf-, Nackenschmerzen und Schwindel gelegentlich durch Kopfwendung provoziert
    • Progrediente Gangstörung
  • Therapie
    • Physiotherapie
    • Selten operative Erweiterung des Foramen magnums durch partielle Resektion des Os occipitale notwendig

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

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  3. Gleixner et al.: Neurologie und Psychiatrie für Studium und Praxis (2011/12). 8. Auflage Medizinische Verlags- und Informationsdienste 2011, ISBN: 978-3-929-85157-1 .
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