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Perinephritischer Abszess

Letzte Aktualisierung: 7.5.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Ein perinephritischer Abszess liegt vor, wenn Pus zwischen der Niere und Gerota-Faszie nachzuweisen ist. Der paranephritische Abszess entsteht meist in Folge eines perinephritischen Abszesses und beschreibt das Vorhandensein von Eiter im Retroperitoneum. Flankenschmerzen in Verbindung mit Fieber und Schüttelfrost dominieren die Klinik. Die Verdachtsdiagnose kann über eine Sonografie und eine CT des Abdomens gesichert werden. Therapeutisch besteht die Notwendigkeit einer operativen Entlastung in Zusammenhang mit einer suffizienten antibiotischen Therapie. Sowohl peri- als auch paranephritischer Abszess sind bei möglicher Urosepsis akut-lebensbedrohliche Krankheitsbilder.

Definitiontoggle arrow icon

Ätiologietoggle arrow icon

Symptomatiktoggle arrow icon

Diagnostiktoggle arrow icon

Therapietoggle arrow icon

„Ubi pus ibi evacua“ – Wo Eiter ist, dort entleere ihn!

Komplikationentoggle arrow icon

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

  • N15.-: Sonstige tubulointerstitielle Nierenkrankheiten
    • N15.1-: Nierenabszess und perinephritischer Abszess
      • N15.10: Nierenabszess
      • N15.11: Perinephritischer Abszess

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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