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Ventrikuläre Extrasystolen

Letzte Aktualisierung: 9.10.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Ventrikuläre Extrasystolen (VES) werden durch eine ektope Reizbildung der Herzkammer verursacht, die sowohl idiopathisch bei Herzgesunden als auch im Rahmen einer kardialen Grunderkrankung, Elektrolytschwankung oder Medikamentenüberdosierung auftreten kann. EKG-morphologisch zeigen sich verbreiterte QRS-Komplexe mit Änderung des Lagetyps, die zufällig oder nach festem Muster (z.B. Bigeminus, Trigeminus, Salven) erfolgen. Die Behandlung besteht vor allem in der Therapie der Grunderkrankung – bei erhöhtem Risiko für einen plötzlichen Herztod (z.B. bei koronarer Herzkrankheit) sollten höhergradige VES jedoch gegebenenfalls auch antiarrhythmisch oder durch elektrophysiologische Ablation behandelt werden.

Ätiologietoggle arrow icon

Klassifikationtoggle arrow icon

Symptomatiktoggle arrow icon

Verlaufs- und Sonderformentoggle arrow icon

Diagnostiktoggle arrow icon

Therapietoggle arrow icon

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

  • I49.-: Sonstige kardiale Arrhythmien
    • I49.3: Ventrikuläre Extrasystolie

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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