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Orthopädische Untersuchungszeichen

Letzte Aktualisierung: 5.5.2020

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Die körperliche Untersuchung nimmt in der orthopädischen Diagnostik eine zentrale Rolle ein. Durch die sogenannte Neutral-Null-Methode lässt sich das Bewegungsmaß jedes einzelnen Gelenks in Winkelgraden bestimmen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von klinischen Zeichen und Tests, die häufig mit Eigennamen belegt sind und mehr oder weniger spezifische Hinweise auf eine Pathologie des Stütz- und Bewegungsapparates geben. In diesem Kapitel sind einige klinische Zeichen erwähnt, wobei die Erklärung meist in den Kapiteln der zugeordneten Erkrankungen zu finden ist.

Ein vielleicht etwas trivialer aber hilfreicher Tipp: Bei Bedarf kann man das physiologische Bewegungsausmaß eines Gelenks auch am eigenen Körper abschätzen (sofern keine Gelenkerkrankung vorliegt)!

Bewegungseinschränkungen (bspw. durch Arthrose in einem Gelenk) haben eine Atrophie der unterbelasteten Muskelgruppen zur Folge. Mittels Messung des Umfangs der Extremitäten kann die Muskelatrophie objektiviert werden.

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen klinischen Tests am Kniegelenk. Folgend nur beispielhaft einige wenige Untersuchungen (ausführliche Darstellung siehe: "Orthopädische Untersuchung des Knies"):

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen klinischen Tests am Schultergelenk. Folgend nur beispielhaft einige wenige Untersuchungen (ausführliche Darstellung siehe: "Orthopädische Untersuchung der Schulter"):

  1. Wülker et al.: Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie. 3.. Auflage Thieme 2015, ISBN: 978-3-131-69253-5 .