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Zervikale Lymphadenektomie

Letzte Aktualisierung: 1.6.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die zervikale Lymphadenektomie bezeichnet die Entfernung eines oder mehrerer Halslymphknoten, i.d.R. zum Ausschluss einer malignen Erkrankung/Metastasierung im Kopf-Hals-Bereich. Hierzu stehen verschiedene operative Verfahren zu Verfügung, die sich in Indikation, Durchführung und Komplikationsrate unterscheiden (bspw. singuläre Lymphknotenexstirpation, Radikale Neck Dissection).

Level zervikaler Lymphknotentoggle arrow icon

Topografische Einteilung der zervikalen Lymphknoten in Level [1]

OP-Verfahrentoggle arrow icon

Übersicht

OP-Vorbereitung [2]

Singuläre Lymphknotenexstirpation [2]

Modifiziert radikale Neck Dissection [2][3][4]

  1. Hautinzision entlang des Vorderrandes des M. sternocleidomastoideus, bogenförmig auslaufend Richtung Jugulum
  2. Ggf. Entlastungsschnitt der Haut bogenförmig nach submandibulär auslaufend, insb. bei V.a. Lymphknotenmetastasen im Level I
  3. Durchtrennung des subkutanen Fettgewebes und Platysma zur Bildung eines Haut-Platysma-Lappens; dabei Schonung des N. auricularis magnus sowie der V. jugularis externa soweit möglich
  4. Inzision der oberflächlichen Halsfaszie am Vorderrand des M. sternocleidomastoideus und scharfe Präparation entlang der Muskelunterseite („unwrapping the fascia“)
  5. Level II–IV
  6. Level V
  7. Level I
  8. Subtile Blutstillung und Spülung der Wunde
  9. Einlage einer Redon-Saug-Drainage und Fixierung an der Haut
  10. Mehrschichtiger Wundverschluss mit Platysmanaht

Komplikationentoggle arrow icon

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Nachsorgetoggle arrow icon

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