Allgemeinmedizin kompakt: Lymphknotenschwellung
Initiales Vorgehen
Ziel: Maligne vs. entzündlich-reaktiv unterscheiden
- Anamnese
- Hinweise auf Infektion (lokal/systemisch)
- Reisen, Tierkontakte
- B-Symptomatik, bekannte Malignome
- Palpation (immer bds. + ggf. weitere Lymphknotenstationen )
- Schmerz, Konsistenz, Verschieblichkeit
- Untersuchung des entspr. Lymphabflussgebiets
- Abdominelle Palpation
Warnzeichen
- B-Symptomatik
- Lokalisation: Supraklavikulär, axillär
- Konsistenz: Derb, schlecht/nicht verschieblich, schmerzlos
- Verlauf: Langsam progredient über Wochen/Monate
- Begleitbefunde: Hepato-/Splenomegalie, generalisierte LK-Schwellung
Siehe auch: Charakteristika benigner und maligner Lymphknotenschwellungen
Wichtige Ursachen
- Generalisierte LK-Schwellung
- Regionale LK-Schwellung
- Lokalisationsunabhängig: Residuelle LK-Schwellung (lang bestehend ohne Größenprogredienz)
- Zervikal/submandibulär: Tonsillitis, EBV, Tumoren im HNO-Bereich
- Axillär: Lokale Infektion, Mammakarzinom (immer gyn. Vorstellung!)
- Inguinal: Fußinfektionen (insb. bei Älteren), STI, Lymphome, Metastasen (bspw. Prostata-Ca)
Siehe auch: Differenzialdiagnose Lymphknotenschwellung
Weiteres Prozedere
Weitere Diagnostik nur bei Malignitätsverdacht oder unklarem Auslöser!
- Eindeutige Ursache
- Spezifische Diagnostik/Therapie
- Unklare Ursache, eher infektiös
- Labor (CRP, kl. BB, ggf. Erreger-/Infektionsnachweis), Sonografie
- Bei Malignitätsverdacht
- Labor (Diff-BB, CRP, LDH, Leber- und Nierenwerte), Sonografie
- Je nach Lokalisation ggf. Überweisung zu Gynäkologie, Urologie, HNO und/oder Hämatologie
Zusammenfassung
Die Lymphknoten sind die „Filterstationen“ des Lymphsystems und an der Aktivierung des Immunsystems beteiligt. Eine Lymphknotenschwellung findet sich daher in erster Linie im Rahmen von Entzündungen sowie bei malignen Erkrankungen. Benigne Ursachen sind zwar wesentlich häufiger, maligne Ursachen müssen jedoch aufgrund ihrer schwerwiegenden Konsequenzen immer mitbedacht werden. Hierbei spielt die klinische Untersuchung die wichtigste Rolle. Ist ein Lymphknoten akut schmerzhaft vergrößert und liegen Zeichen für eine lokale oder systemische Infektion vor, spricht dies eher für eine infektiöse/benigne Lymphknotenschwellung. Bei einer schmerzlosen, progredienten Lymphknotenschwellung ist ein malignes Geschehen zu bedenken. Weiterführende Diagnostik (z.B. Serologien, Bildgebung) ist bei Unklarheiten bzgl. der Diagnose und der therapeutischen Konsequenz indiziert. Lässt sich eine Malignität nicht sicher ausschließen, muss die Exstirpation und histologische Untersuchung des bzw. eines der betroffenen Lymphknoten erfolgen.
Pathophysiologie
- Physiologische Funktionen von Lymphknoten
- „Filterstation“ des Lymphsystems: Makrophagen innerhalb des Lymphknotens phagozytieren Bakterien, virusinfizierte Zellen, maligne entartete Zellen und Fremdpartikel
- Aktivierung des Immunsystems: Antigen-Präsentation mit folgender Vermehrung und Differenzierung von Lymphozyten (B- und T-Zellen)
- Aufbau physiologischer Lymphknoten
- Lymphknotenstationen
- Regionäre Lymphknoten: Erhalten und filtern die Lymphe direkt aus einem umschriebenen Gebiet
- Sammellymphknoten: Erhalten bereits „gefilterte“ Lymphe aus den vorgeschalteten regionären Lymphknoten
- Lymphgefäß-Hauptstämme
- Von den Lymphknoten gelangt die Lymphe in größere Lymphgefäße, die sie in Richtung der beiden Lymphgefäß-Hauptstämme bringt
- Ductus thoracicus: Sammelt Lymphe der linken oberen Körperregionen und der kompletten unteren Körperhälfte
- Ductus lymphaticus dexter: Sammelt Lymphe aus dem Bereich des rechten Armes, der rechten Thoraxhälfte und des rechten Kopf-Hals-Bereichs
- Von den Lymphknoten gelangt die Lymphe in größere Lymphgefäße, die sie in Richtung der beiden Lymphgefäß-Hauptstämme bringt
- Pathophysiologie einer Lymphknotenvergrößerung
- Proliferation und Ansammlung von Zellen des Immunsystems im Rahmen einer lokalen/systemischen Entzündungsreaktion
- Maligne Proliferation von Zellen, die sich im entsprechenden Lymphknoten abgesiedelt haben
- Speicherkrankheiten: Ablagerung von Stoffwechselprodukten
Diagnostik
Eine tastbare Schwellung ist ein häufiger Beratungsanlass und oft angstbesetzt, obwohl nur selten eine maligne Erkrankung die Ursache ist. Die Herausforderung besteht darin, Ängste zu reduzieren und gleichzeitig die wenigen malignen Fälle nicht zu übersehen!
Anamnese bei Lymphknotenschwellung
- Dauer der Lymphknotenveränderung
- Schmerzhaftigkeit
- Begleitsymptome
- Akutes Fieber, Hautveränderungen
- Verletzungen/Entzündungen im Lymphknoten-Zustromgebiet
- B-Symptome (Gewichtsverlust, rezidivierendes/intermittierendes Fieber, Nachtschweiß)
- Grunderkrankungen
- Medikamenteneinnahme
- Reise- und Impfanamnese
- Sexual- und Drogenanamnese
- Kontakt mit Tieren
Körperliche Untersuchung bei Lymphknotenschwellung
Untersuchung der betroffenen (und ggf. weiterer) Lymphknotenstationen
- Inspektion
- Sichtbare Vergrößerung?
- Lokale Rötung?
- Zeichen einer Lokalinfektion/Verletzung im Abflussgebiet?
- Zeichen einer Lymphangitis?
- Palpation
- Vorgehen
- Zur Abgrenzung von umliegenden Strukturen (z.B. Muskeln und Sehnen) sollte die Untersuchungsregion entspannt sein
- Vorsichtige Palpation mit den Fingerspitzen
- Immer im Seitenvergleich
- Beurteilung
- Einschätzung von Größe, Dolenz, Konsistenz, Verschieblichkeit und ggf. Progress im zeitlichen Verlauf
- Unterscheidung zwischen lokalisierter und generalisierter Lymphknotenschwellung
- Vorgehen
Weitere körperliche Untersuchung
- Orientierende internistische Untersuchung, insb. Palpation von Leber und Milz
- Untersuchung des jeweiligen Lymphabflussgebietes
- Bei zervikaler Lymphadenopathie
- Bei axillärer Lymphadenopathie
- Obere Extremität
- Mamma (inkl. Palpation)
- Bei inguinaler Lymphadenopathie
- Untere Extremität
- Unterbauch
- Genital
Jeder tastbare Lymphknoten gilt als vergrößert!
| Charakteristika benigner und maligner Lymphknotenschwellungen | ||
|---|---|---|
| Charakteristika | Aspekt bei wahrscheinlich benigner bzw. entzündlicher Ursache | Aspekt bei wahrscheinlich maligner Ursache |
| Dolenz | Dolent | Häufig indolent |
| Konsistenz | Weich | Häufig derb |
| Verschieblichkeit | Gut | Häufig schlecht |
| Hinweise aufgrund der Lokalisation | Zervikal , inguinal | Zervikal , supraklavikulär, axillär |
| Auftreten und Progress | Akutes Auftreten ohne langfristig progrediente Vergrößerung | Langsame Entstehung mit progredienter Vergrößerung |
Weiteres Vorgehen [1]
Nicht malignitätsverdächtige Lymphknotenschwellung
- Akut aufgetretene, schmerzhafte (lokale oder systemische) Lymphknotenschwellung, die mit einer Verletzung/Infektion in Zusammenhang gebracht werden kann
- Klinische Diagnose und/oder fehlende therapeutische Konsequenz (z.B. Pharyngitis, Herpes labialis): I.d.R. keine weitere Diagnostik erforderlich
- Bei Unklarheit bzgl. Diagnose und therapeutischer Konsequenz: Labordiagnostik
- Entzündungsparameter bei schwerer Entzündungsreaktion
- Erreger-/Infektionsnachweis (PCR, Kultur, Serologien) bei V.a. Infektion (z.B. EBV, Syphilis, HIV, Toxoplasmose)
- Bei schwerer Entzündungsreaktion mit V.a. bakterielle Genese: Ggf. empirische antibiotische Therapie [2]
- Lokale Lymphknotenschwellung, die seit längerer Zeit besteht und nicht progredient ist
- I.d.R. keine weitere Diagnostik erforderlich
Malignitätsverdächtige Lymphknotenschwellung
- Definition: Generalisierte oder lokale, schmerzlose Lymphknotenschwellung, die langsam progredient ist, oder bei jeglicher Form von unklarer Lymphknotenschwellung mit Malignitätsverdacht
- Labordiagnostik: Blutbild mit Differenzialblutbild, Leber- und Nierenwerte, ggf. Tuberkulose-Abklärung, ggf. Blutausstrich, ggf. LDH und Harnsäure
- Bildgebung
- Sonografie
- Abgrenzung von Lymphknotenschwellungen gegenüber anderen Pathologien wie Zysten o.ä.
- Hinweise auf Genese der Lymphknotenschwellung
- Entzündlich veränderter/physiologischer Lymphknoten: Meist homogen, glatt begrenzt, länglich , echoreiches Hiluszeichen vorhanden , radspeichenartiges Gefäßmuster , elastografisch weich
- Maligne veränderter Lymphknoten: Oft inhomogen, kugelig , unscharf begrenzt, Hiluszeichen fehlend , echoarm, Kapselruptur mit Infiltration umliegender Strukturen , zentrale Nekrosen, heterogenes Vaskularisationsmuster, elastografisch hart
- Maligne Lymphome: Kräftiger Hilus mit zahlreichen Gefäßen, intakte Kapsel, „perlschnurartige“ Ansammlung/Konglomerate vieler Lymphknoten nebeneinander
- Röntgen-Thorax
- Indikation: Bei unklarer, generalisierter Lymphknotenvergrößerung zur Beurteilung der mediastinalen Lymphknoten und bei V.a. eine Tuberkulose
- Befund: Ein verbreitertes oberes Mediastinum, vergrößerte Hili, ein verbreiterter paratrachealer Streifen oder ein nach lateral konvexes aortopulmonales Fenster können auf eine Lymphknotenvergrößerung hinweisen
- Ggf. CT/MRT mit Kontrastmittel zur weiteren Abklärung und ggf. Primariussuche
- Sonografie
- Histopathologische bzw. zytologische Untersuchung [3]
- Indikation: Malignität des Lymphknotens nicht sicher auszuschließen anhand der klinischen Untersuchung, Bildgebung und Labordiagnostik und kein Hinweis auf verdächtigen Primarius
- Feinnadelaspiration: Gewinnung von Zellen zur zytologischen Untersuchung
- Ablauf: Ultraschallgesteuerte Punktion
- Nachteil: Häufig erschwerte Beurteilungsmöglichkeiten
- Grobnadel-Stanzbiopsie: Beurteilung von zusammenhängendem Gewebe
- Ablauf: Nach kleiner Hautinzision in örtlicher Betäubung ultraschallgesteuerte Anwendung eines Stanzbiopsiegeräts
- Nachteile: Verletzung umliegender Gefäße möglich
- Exstirpation: Komplette Entnahme des Lymphknotens mitsamt der Kapsel
- Indikation: Unklare Dignität des Lymphknotens auch nach Biopsie
- Vorteile: Beste Beurteilungsverhältnisse für die Pathologie, auch Immunhistochemie möglich
- Nachteile: Operativer Eingriff, meist in Vollnarkose, Verletzung umliegender Strukturen
- Verfahren: Siehe Zervikale Lymphadenektomie
- Ggf. weitere Untersuchungen: Bei unklarer Genese der Lymphknotenschwellung (z.B. bei uneindeutiger Histologie) oder V.a. Leukämie
- Immunhistochemische Untersuchungen
- Knochenmarksbiopsie
Differenzialdiagnosen
Differenzialdiagnostische Grundüberlegungen
Zur Einordnung der Lymphknotenvergrößerung können folgende Aspekte hilfreich sein:
- Ausbreitung
- Generalisierte Lymphknotenschwellung (Vergrößerung von Lymphknoten in ≥2 nicht-benachbarten Lymphknotenstationen)
- Virale Infektionen: Mononukleose, CMV, HIV, Mumps, Masern, Röteln, Varizellen
- Bakterielle Infektionen: Tuberkulose, Listeriose, Brucellose, Syphilis
- Parasitäre Infektionen: Toxoplasmose, Malaria, Schistosomiasis
- Neoplastische Erkrankungen: Maligne Lymphome (NHL, Hodgkin-Lymphom), Leukämien
- Sarkoidose
- Lokalisierte Lymphknotenschwellung
- Bakterielle Infektionen: Tuberkulose, Katzenkratzkrankheit, Syphilis
- Virale Infektionen: Herpes simplex
- Metastasen
- Generalisierte Lymphknotenschwellung (Vergrößerung von Lymphknoten in ≥2 nicht-benachbarten Lymphknotenstationen)
- Beschaffenheit
- Weich, verschieblich, dolent → Höchstwahrscheinlich benigne
- Derb, nicht/gering verschieblich, indolent → Möglicherweise maligne (Ausnahmen: Tuberkulose, Sarkoidose)
- Zeichen für einen Infekt
- Lokal (um den Lymphknoten selbst und im zugehörigen Abflussgebiet): Rötung, Schwellung, Verletzung/Wunde
- Systemisch: Fieber, Hautausschlag, Entzündungsparameter↑
Differenzialdiagnosen nach Ausbreitung und Dolenz des Lymphknotenbefundes
Von einer generalisierten Lymphadenopathie spricht man, wenn ≥2 nicht benachbarte Lymphknotenstationen betroffen sind!
Differenzialdiagnosen nach Lokalisation der vergrößerten Lymphknoten
| Differenzialdiagnosen von Lymphknotenschwellungen der Zervikalregion | |||
|---|---|---|---|
| Lymphknotengruppe | Palpationsort | Drainagegebiet | Mögliche Verdachts-/Differenzialdiagnosen bei lokalisierter Lymphadenopathie |
| Retroaurikuläre LK | Im Bereich des Proc. mastoideus | Hinterkopf, Scheitel, Ohrmuschel | Röteln |
| Präaurikuläre LK | Vor dem Tragus | Parotis, Nase, Augenlider | Herpes zoster, Konjunktivitis, sonstige Lokalinfektionen im Einzugsgebiet |
| Submandibuläre LK | Im Bereich des Kieferwinkels und zwischen Kinn und Kieferwinkel | Zunge, Zahnfleisch, Wange, Lippen | Tumoren der Mundhöhle, Tonsillitis |
| Submentale LK | Unterhalb des Kinns | Mundboden, Zunge, Unterlippe | Tumoren der Mundhöhle, Lokalinfektion im Einzugsgebiet |
| Nuchale/okzipitale LK | Im Bereich des Nackens und Hinterkopfes | Hinterkopf, Nacken | Lokalinfektionen der Kopfhaut, Röteln, Masern |
| Tiefe Hals-LK | Ventral und dorsal des M. sternocleidomastoideus | Drainage der Lymphe aller oberflächlichen Gruppen | Lokalinfektion im gesamten Einzugsgebiet, Tumorerkrankungen im Kopf-/Hals-Bereich |
| LK des lateralen Halsdreieckes | Im Dreieck zwischen M. sternocleidomastoideus, M. trapezius und Clavicula | Nacken und seitlicher Hals | Lokalinfektion im gesamten Einzugsgebiet |
| Supraklavikuläre LK | Oberhalb der Clavicula | Arme, Kopf-/Hals-Bereich, Brust und Brustwand | Häufig Malignom-assoziiert: Bronchien, Ösophagus, GI-Trakt |
| Differenzialdiagnosen von Lymphknotenschwellungen der Axillarregion | |||
|---|---|---|---|
| Lymphknotengruppe | Palpationsort | Drainagegebiet | Mögliche Verdachts-/Differenzialdiagnosen bei lokalisierter Lymphadenopathie |
| LK der zentralen Gruppe | Axillabasis | Zusammenfluss der Lymphe der Axilla | Lokalinfektion im gesamten Einzugsgebiet, Mammakarzinom |
| LK der anterioren (pektoralen) Gruppe | Vordere Axillarfalte | Brust und Brustwand | |
| LK der posterioren (subskapulären) Gruppe | Hintere Axillarfalte | Arm und hintere Brustwand | Lokalinfektionen der oberen Extremität/Brustwand |
| LK der lateralen (brachialen) Gruppe | Medialer proximaler Oberarm | Großteil des Armes | Lokalinfektion der oberen Extremität |
| LK der apikalen (subklavikulären) Gruppe | Infraklavikulär | Drainage aller o.g. axillären Lymphknotengruppen vor Einmündung in den Venenwinkel | Lokalinfektion im gesamten Einzugsgebiet, Mammakarzinom |
| Differenzialdiagnosen von Lymphknotenschwellungen der Inguinalregion | |||
|---|---|---|---|
| Lymphknotengruppe | Palpationsort | Drainagegebiet | Mögliche Verdachts-/Differenzialdiagnosen bei lokalisierter Lymphadenopathie |
| LK der horizontalen Gruppe | Unterhalb des Leistenbandes | Bauchwand, Rücken, Teile des äußeren Genitale | Lymphogranuloma venereum, Herpes genitalis, Ulcus molle, Syphilis |
| LK der vertikalen Gruppe | Medialer Oberschenkel (Trigonum femorale), parallel zum Mündungsgebiet der V. saphena magna in die V. femoralis | Untere Extremität | Oberflächliche Lokalinfektionen der unteren Extremität |
AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026
R59.-: Lymphknotenvergrößerung
- Inklusive: Drüsenschwellung
- Exklusive:
- R59.0: Lymphknotenvergrößerung, umschrieben
- R59.1: Lymphknotenvergrößerung, generalisiert
- Lymphadenopathie o.n.A.
- R59.9: Lymphknotenvergrößerung, nicht näher bezeichnet
L04.-: Akute Lymphadenitis
- Inklusive: Abszess (akut); Lymphadenitis, akut
- Exklusive:
- Generalisierte Lymphadenopathie infolge HIV-Krankheit (B23.8)
- Lymphadenitis:
- Lymphknotenvergrößerung (R59.‑)
- L04.0: Akute Lymphadenitis an Gesicht, Kopf und Hals
- L04.1: Akute Lymphadenitis am Rumpf
- L04.2: Akute Lymphadenitis an der oberen Extremität
- L04.3: Akute Lymphadenitis an der unteren Extremität
- Hüfte
- L04.8: Akute Lymphadenitis an sonstigen Lokalisationen
- L04.9: Akute Lymphadenitis, nicht näher bezeichnet
I88.-: Unspezifische Lymphadenitis
- Exklusive: Akute Lymphadenitis, ausgenommen mesenterial (L04.‑), Generalisierte Lymphadenopathie infolge HIV-Krankheit (B23.8), Lymphknotenvergrößerung o.n.A. (R59.‑)
- I88.0: Unspezifische mesenteriale Lymphadenitis
- Mesenteriale Lymphadenitis (akut) (chronisch)
- I88.1: Chronische Lymphadenitis, ausgenommen mesenterial
- Adenitis
- Lymphadenitis
- I88.8: Sonstige unspezifische Lymphadenitis
- I88.9: Unspezifische Lymphadenitis, nicht näher bezeichnet
- Lymphadenitis o.n.A.
B23.-: Sonstige Krankheitszustände infolge HIV-Krankheit [Humane Immundefizienz-Viruskrankheit]
- B23.8: Sonstige näher bezeichnete Krankheitszustände infolge HIV-Krankheit
- (Persistierende) generalisierte Lymphadenopathie
Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.