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AMBOSS-Pflegewissen: Chronische Wunden

Letzte Aktualisierung: 6.1.2026

Abstracttoggle arrow icon

Chronische Wunden stellen Patient:innen, Pflegefachpersonen und Angehörige vor besondere Herausforderungen. Der verlängerte Heilungsverlauf, aber auch zahlreiche andere Faktoren erschweren die Wundheilung. Zudem sind Betroffene in ihrem Alltag stark eingeschränkt, bspw. durch Schmerzen oder eine begrenzte Mobilität. Die Therapie sollte interdisziplinär erfolgen, um den Behandlungserfolg sicherzustellen. Bei chronischen Wunden sollten insb. für eine erste Einschätzung sowie bei Unsicherheiten oder Komplikationen pflegerische Wundexpert:innen kontaktiert und je nach Situation in den weiteren Behandlungsprozess eingebunden werden. Der aktuelle Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) gibt Empfehlungen zu pflegerischen Maßnahmen und sollte in jeder Einrichtung vorhanden sein.

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Grundlagentoggle arrow icon

Ziele der pflegerischen Maßnahmen

  • Selbstpflege/-management und Wohlergehen der Betroffenen aufrechterhalten bzw. verbessern
  • Betroffene und ggf. Angehörige individuell informieren, schulen, beraten
  • Ggf. je nach Selbstständigkeit/Einschränkungen der Betroffenen: Wundversorgung sicherstellen, Rezidivprophylaxe umsetzen

Bei chronischen Wunden liegt das Hauptaugenmerk der Behandlung nicht zwangsläufig auf der Wunde bzw. der Wundheilung, sondern auf dem Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität! Dazu muss oftmals die Grunderkrankung therapiert und das Krankheitsverständnis bzw. der Umgang mit der Erkrankung bei den Betroffenen verbessert werden.

Grundlagen im Umgang mit Betroffenen

  • Respektvolle und verständnisvolle Kommunikation und Betrachtungsweise
  • Ausrichtung der pflegerischen Maßnahmen (insb. auch die Beratung) an den Bedürfnissen der Betroffenen

Insb. im alltäglichen Leben bemühen sich chronisch erkrankte Patient:innen oftmals um „Normalität“! Dies kann dazu führen, dass sie pflegerische oder ärztliche Empfehlungen nicht zwingend umsetzen.

Hygienische Aspekte im Umgang mit Wunden

  • Keimarme Einmalhandschuhe
  • Konsequent fachgerecht durchgeführte Händedesinfektion, Basishandhygiene
  • Keine unnötigen (insb. unsterilen) Manipulationen, nur sterile Materialien verwenden, auf einen korrekten hygienischen Umgang achten
  • Schutzkleidung für beteiligte Personen
  • Bei Wunden mit Anzeichen einer Infektion: Antiseptische Reinigung der Wunde

Keine mehrmalige Anwendung von Einmalprodukten oder Verwendung unsteriler Materialien!

Übernimmt die Pflegefachperson den Verbandswechsel, ist sie für eine fachgerechte Durchführung zuständig! Bei ärztlichen Anordnungen, die nicht dem aktuellen Wissensstand entsprechen, sind die entsprechenden Personen darauf hinzuweisen und dies sowie Ergebnisse aus dem Gespräch zu dokumentieren! Die Einrichtungen sollten sicherstellen, dass die Mitarbeitenden genügend Zeit und alle notwendigen Ressourcen haben, um den Verbandswechsel fachgerecht durchführen zu können!

Hinzuziehen pflegerischer Wundexpert:innen

  • Bei komplexen Wundsituationen, bspw.
    • Unsicherheiten
    • Schweren oder spezifischen Wunden
    • Komplikationen
  • Bei herausfordernden Umständen, bspw.
    • Fortgeschrittener Erkrankung
    • Kognitiven Einschränkungen
    • Mangelnder Adhärenz
  • Bei komplexen Beratungssituationen, bspw.
    • Zielkonflikten
    • Notwendigkeit spezieller Kommunikation
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Einschätzen der Einschränkungen im Alltagtoggle arrow icon

Bei chronischen Erkrankungen ist es notwendig, regelmäßige Verlaufskontrollen durchzuführen, um Veränderungen und Probleme schnell zu erkennen. Dies gilt nicht nur für die Wunde, sondern auch für mögliche Einschränkungen, die die Betroffenen in ihrem Alltag erleben.

Mögliche Kriterien zur Einschätzung

  • Krankheitsverständnis: Wissen zu
    • Grunderkrankung
    • Ätiologie (der Wunde)
    • Symptomen (der Wunde)
    • Therapie (der Wunde)
    • Wundheilungszeit
    • Maßnahmen
  • Erkrankungsbedingte Einschränkungen
    • Schmerzen, siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Schmerz und Schmerzmanagement
    • Symptome der Grunderkrankung
    • Soziale Isolation
    • Psychische Aspekte
    • Probleme bei der adäquaten persönlichen Hygiene
    • Schlafstörungen
    • Probleme mit Schuhen und Kleidung, insb. bei der Auswahl
    • In der Mobilität und im alltäglichen Leben
    • Hilfsbedürftigkeit
    • Körperbildstörung: Kompensationsmechanismen nicht vorhanden
    • Überlastungshinweise
  • Hilfsmittel
    • Vorhanden
    • Fachgerechte Verwendung
    • Akzeptiert
    • Geeignet
  • Selbstpflege/-management der Betroffenen

Assessments zur Einschätzung der Einschränkungen von Betroffenen

Die folgenden Assessments sind zur Selbsteinschätzung der Betroffenen gedacht.

  • Wound-QoL: Selbsteinschätzung der Lebensqualität durch 17 Fragen
  • Wittener Aktivitätenkatalog der Selbstpflege bei venös bedingten offenen Beinen (WAS-VOB): Selbsteinschätzung der Selbstpflegekompetenz
  • Frankfurter Aktivitätenkatalog der Selbstpflege – Prävention Diabetisches Fußsyndrom (FAS-PräDiFuß): Selbsteinschätzung der Selbstpflegekompetenz bei Menschen mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes Foot Self-Care Behavior Scale (DFSBS-D): Selbsteinschätzung der Selbstpflegekompetenz bei Menschen mit diabetischem Fußsyndrom

Einschätzung zum Umgang der Betroffenen mit verändertem Körperbild

  • Mögliche Hinweise
    • Stimmungsschwankungen
    • Verändertes Aussehen
    • Kontaktscheues Verhalten
  • Zu berücksichtigende Aspekte
    • Stellenwert des Aussehens
    • Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden (speziell Veränderungen im Aussehen)
    • Bewältigungsstrategien: Positiv oder negativ
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Wundassessment und -dokumentationtoggle arrow icon

Allgemeines

  • Dokumentation sollte neben dem Wundassessment auch die Einschränkungen/Probleme der Betroffenen enthalten
  • Zusätzliche Fotodokumentation zur visuellen Darstellung ggf. sinnvoll
  • Erneutes Wundassessment in folgenden Situationen
    • Bei Veränderung der Wundsituation oder -therapie
    • Nach individuell angepasstem Zeitintervall, spätestens jedoch alle 4 Wochen
    • Bei jedem Verbandswechsel Zustand der Wunde sowie durchgeführte Therapie dokumentieren!
  • Siehe auch: Dokumentation chronischer Wunden

Eine Fotodokumentation ersetzt nicht die schriftliche Wunddokumentation, sondern sollte nur ergänzend erfolgen!

Bei jedem Verbandswechsel sollten Veränderungen der Wunde und der umgebenden Haut dokumentiert werden!

Durchführung

  • Wunddiagnose
  • Lokalisation
  • Zeitlicher Verlauf: Vom erstmaligen Auftreten der Wunde bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt
  • Rezidive: Anzahl des Wiederauftretens einer Wunde nach Heilung angeben
  • Größe
    • Messung bspw. mittels Lineal
    • Länge, Breite, Tiefe (an der tiefsten Stelle in cm oder mm)
    • Taschen, Fisteln, Unterminierungen
  • Wundgrund
  • Geruch
    • Kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen
    • Wenn Geruch vorliegt: Wunde ggf. infiziert
  • Wundrand
    • Zwischen „intakter“ Haut und Wundfläche
    • Vitalität , Erscheinungsbild und weitere Auffälligkeiten beurteilen
  • Exsudat
    • Kann auf Infektionen hinweisen und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen
    • Dokumentation von
      • Zusammensetzung
      • Farbe
      • Konsistenz
      • Geruch
      • Menge
  • Wundumgebung
    • „Intakte“ Haut rund um Wundrand bzw. -fläche
    • Hautzustand
  • Schmerzen an der und um die Wunde
  • Entzündungszeichen
  • Für weitere Informationen, siehe auch: Dokumentation chronischer Wunden
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Pflegerische Maßnahmen bei chronischen Wundentoggle arrow icon

Anpassung der Maßnahmenplanung

  • I.d.R. mit pflegerischen Wundexpert:innen
  • Notwendigkeit zur Veränderung, wenn
    • Wundsituation oder Lebensqualität der Betroffenen sich verschlechtern
      • Hinweise auf eine Verschlechterung der Wundsituation: Neu aufgetretener Wundgeruch, steigende Menge an Wundexsudat, Wunde vergrößert sich, lokale Entzündungszeichen
    • Betroffene nicht mitarbeiten
    • Ziele erreicht wurden und neue Maßnahmen geplant werden müssen

Die Änderungen in der Maßnahmenplanung sollten für alle an der Behandlung beteiligten Personen zugänglich dokumentiert werden und mit den Betroffenen abgesprochen sein!

Bei kurzen stationären Aufenthalten sollte die Behandlung kontinuierlich wie im ambulanten Bereich fortgeführt werden!

Maßnahmen bei Schmerzen

Maßnahmen bei Mobilitätseinschränkungen

  • Ursache beseitigen (wenn möglich)
  • Körperliche Aktivität erhalten bzw. fördern
  • Ggf. mit der Behandlung einhergehende Einschränkungen im alltäglichen Leben ausgleichen

Maßnahmen bei Wundgeruch

  • Ursache therapieren
  • Ggf. häufigere Verbandswechsel durchführen
  • Geruchsbindung durch Aktivkohle
  • Wertschätzende Kommunikation

Maßnahmen bei verstärktem Wundexsudat

  • Ursache therapieren
  • Bei Ulcus cruris venosum und arteriovenösem Ulcus cruris: Kompressionstherapie durchführen
  • Verbandsmaterialien verwenden, die große Mengen Wundexsudat aufnehmen können
  • Bei voluminösen Verbänden: Weite, dunkle Hosen oder dunkle Strümpfe empfehlen, Kleidung sollte nicht einschnüren

Umgang mit verändertem Körperbild

  • Trauerphasen und individuelle Kompensationsmechanismen zugestehen
  • Aktives Zuhören bei Redebedarf, Patient:innen vermeintlich „untätig“ begleiten
  • Wertschätzende Kommunikation
  • Beobachtung bzgl. Stimmungsschwankungen, Trauerreaktionen und Einschränkung sozialer Kontakte
  • Ggf. Empfehlung weiterführender psychologischer Behandlung
  • Ggf. Beratung über
    • Hilfsmittel, Pflegeartikel, Kleidung
    • Soziale Unterstützung durch Freund:innen und Angehörige
    • Gewichtsabnahme bzw. -zunahme
    • Positive gedankliche Verknüpfungen mit anderen Körperteilen/Eigenschaften
    • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens: Aromatherapie, Einreibungen, Massagen
    • Passende Literatur, Selbsthilfegruppen

Druckverteilung und Bewegungsförderung

Bei Dekubitalulzera

Siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Dekubitusprophylaxe

  • Druck auf die Wunde vermeiden!
  • Hilfsmittel einsetzen : Auswählen nach
  • Sichtfeld der Betroffenen durch Positionierungen möglichst nicht einschränken
  • Weitere Maßnahmen: Individuelle körperliche Aktivität fördern, Scher- und Reibungskräfte vermeiden

Bei diabetischem Fußulkus

Siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Diabetes mellitus

  • Druck auf die Wunde vermeiden: Möglichst wenig gehen/laufen
    • Hilfsmittel (bspw. einen Rollstuhl, spezielle Schuhe/Einlagen) verwenden
    • Unterstützung im Alltag organisieren, insb. für die Hauswirtschaft
  • Sturzprophylaxe!
    • Ggf. Gangschulung/Gehtraining anraten
  • Tägliche Fußinspektion mit Blick auf Verletzungen
  • Regelmäßige Hornhautentfernung durch Podolog:innen
  • Schuhe vor dem Anziehen auf Fremdkörper/Unebenheiten untersuchen
  • Schulung der Betroffenen, insb. zu Hilfsmitteln, der zugrundeliegenden Erkrankung und der ärztlich verordneten Therapie

Bei Ulcus cruris

Siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Ulcus cruris

Kompressionstherapie

Siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Kompressionstherapie

Ernährung

Wundversorgung

  • Phasengerechte und an die Wunde angepasste Versorgung, siehe auch: Wundheilung
  • Bei jedem Verbandswechsel Wundbeobachtung und anschließende Dokumentation , insb. mit Blick auf
  • Voraussetzungen für gute Wundversorgungsmaterialien
    • Einfache Hand- und Verwendbarkeit
    • Möglichkeit eines atraumatischen Verbandswechsels
    • Hohe Wirksamkeit
    • Niedrige Kosten
    • Möglichst keine negativen Konsequenzen für den Alltag
  • Zeitliches Intervall der Verbandswechsel abhängig von Herstellerangaben und Wundsituation

Die Behandlung der Grunderkrankung ist bei chronischen Wunden meist relevanter als die Auswahl der richtigen Wundauflage! Jedoch sollte immer die bestmögliche (Wund‑)Versorgung für die Patient:innen angestrebt werden!

Bei jedem Verbandswechsel sollten Veränderungen der Wunde und der umgebenden Haut dokumentiert werden!

Hautschutz und Hautpflege

  • Ursachen für beanspruchte Haut
  • Schützende Maßnahmen
    • Überflüssige Verbandswechsel vermeiden
    • Keine stark haftenden Verbandsmaterialien bei Xerosis cutis oder Pergamenthaut verwenden
    • Atraumatisches Entfernen des Verbandes
    • Verbandsmaterialien mit ausreichender Saugfähigkeit verwenden, Wechselintervalle individuell anpassen
    • Allergene meiden
    • Keine Evidenz für bestimmte Hautschutz- und -pflegeprodukte

Hautpflege unter Kompressionstherapie

Oftmals treten Hautveränderungen (z.B. trockene/schuppige Haut, Juckreiz, Rötungen) durch Reibung der Kompressionsmaterialien auf der Haut oder als Folge der zugrunde liegenden Erkrankung unter der Kompressionstherapie auf. Die Haut benötigt dann eine spezielle Pflege.

  • Täglich (oder bei jedem Wechsel der Kompressionstherapie) Hautinspektion und -pflege der (betroffenen) Stellen
  • Individuell festgelegte Produkte, angepasst an den Hautzustand der Betroffenen
    • Reinigung der Haut mit Wasser und z.B. Seifen/Tensiden
    • Rückfettung der Haut mit unterschiedlichen Cremes und Wirkstoffen
    • Zu vermeiden: Alkohol, Allergene, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Parfumzusätze
  • Eincremen der Beine am besten abends bzw. Beginn der Kompressionstherapie erst, nachdem die Creme eingezogen ist
  • Baumwollschlauch unter Kompressionsverbänden
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Ulcus cruristoggle arrow icon

Pflege bei Ulcus cruris venosum

Pflege bei Ulcus cruris arteriosum

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Rezidivprophylaxetoggle arrow icon

Diabetischer Fußulkus

  • Vorstellung bei ärztlichem Personal bei kleinsten Verletzungen
  • Passende Schuhwahl
  • Tägliche Fuß- und Schuhinspektion, Vermeidung von Verletzungen
  • Fußpflege
  • Beratung zu Blutzuckermessungen und bedarfsgerechter Ernährung
  • Gewichtsabnahme bei Übergewicht
  • Förderung eines gesunden, risikoarmen Lebensstils
  • Wenn möglich: Anbindung an spezialisierte Versorgung
  • Für weitere Informationen siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Diabetes mellitus
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Beratung bei chronischen Wundentoggle arrow icon

Die Betroffenen haben mit ihrer chronischen Erkrankung meist schon verschiedene Phasen der Krankheit durchlaufen. Je nach Phase (stabil, instabil, Krise) sind andere Bewältigungsstrategien notwendig.

  • An individuelle Bedürfnisse, Ziele und Fähigkeiten sowie Lerntypen anpassen
  • Klare, verständliche Sprache und Gesprächstechniken nutzen
  • Ggf. auf Hilfsmittel und unterschiedliche Schulungsformate zurückgreifen
  • Vorwissen berücksichtigen
  • Verständnis überprüfen

Allgemeine Edukationsinhalte

  • Ätiologie der Wunde, Ablauf der Wundheilung
  • Begleitsymptome wie Schmerz, Exsudat, geschwollene Beine, Geruch
  • Vermeidung von Verletzungen
  • Umgang mit der Wunde / Maßnahmen zur Wundheilung
  • Ernährung, angepasste Hautpflege
  • Nicotinverzicht
  • Empfehlungen für Kleidung und Schuhe
  • Vorgehen bei psychosozialen Problemen
  • Auf Angebote von Selbsthilfegruppen, speziellen Sportgruppen und Krankenkassen hinweisen

Bei Dekubitalulzera

  • Körperliche Aktivität
  • Zeitliche Limitation in einer Position, geeignete Sitzpositionen
  • Einsatz druckentlastender Hilfsmittel

Bei diabetischem Fußulkus

  • Ulzerationen identifizieren und vorbeugen
  • Tägliche Fuß- und Schuhinspektion, Fußpflege
  • Angepasste orthopädische Schuhe
  • Vermeidung von und Umgang mit Verletzungen
  • Komplikationen eines Diabetes mellitus erkennen und vorbeugen, an die Erkrankung angepasstes Verhalten
  • Gehschulung zur Vermeidung von Stürzen
  • Vor Amputation: Hinzuziehen weiterer fachärztlicher Expertise zur Einschätzung
  • Kontrolluntersuchungen/Schulungsprogramme durchlaufen
  • Für weitere Informationen zur allgemeinen Beratung, siehe auch: AMBOSS-Pflegewissen: Diabetes mellitus

Bei Ulcus cruris

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