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Ösophagusbreischluck und Störungen der Ösophagusmotilität

Letzte Aktualisierung: 29.1.2019

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In der Radiologie gibt es neben den gängigen Standarduntersuchungen, wie dem konventionellen Röntgen, CT, MRT und der Szintigraphie, auch einige speziellere Untersuchungen. So ist der Ösophagusbreischluck eine dynamische Untersuchung, bei der die Ösophaguspassage unter Durchleuchtung verfolgt wird und somit Aussagen über den Schluckakt möglich sind. Erkrankungen mit einer gestörten Funktion des Ösophagus, wie die Achalasie, lassen sich mit dieser Methode gut darstellen. Weiterhin stellen sich aber auch Stenosen, Divertikel, Perforationen oder Unregelmäßigkeiten der Schleimhautoberfläche dar.

Bei der Abklärung von Beschwerden im Bereich des Ösophagus sollte auch immer eine Endoskopie erfolgen (insbesondere zum Ausschluss eines Karzinoms)!

Es werden die wichtigsten Kontraindikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Durchleuchtung nach Trinken von bariumhaltigem oder jodhaltigem Kontrastmittel
  • Verfolgung des Schluckaktes und Beobachtung der Passage
  • Beurteilung der Schleimhaut

Bariumhaltiges Kontrastmittel ist bei Verdacht auf Perforation kontraindiziert, da beim Austritt die Gefahr einer schweren Mediastinitis, Peritonitis oder Pneumonie bestehen würde!

  1. Herold et al.: Innere Medizin. Eigenverlag 2012, ISBN: 978-3-981-46602-7 .
  2. Messmann: Klinische Gastroenterologie. 1. Auflage Thieme 2011, ISBN: 978-3-131-47251-9 .
  3. Block et al.: Der Gastroskopie-Trainer. 2. Auflage Thieme 2005, ISBN: 978-3-131-35432-7 .
  4. Schneider: Motilitätsstörungen der Speiseröhre. Thieme 2004, ISBN: 978-3-131-29361-9 .