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Laborkonstellation Knochenerkrankungen

Letzte Aktualisierung: 27.8.2021

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Die Blutuntersuchung gibt wichtige Hinweise auf die Ätiologie einer Knochenerkrankung. Die alkalische Phosphatase kann bei jedem vermehrten Knochenstoffwechsel erhöht sein und stellt insbesondere für die Osteodystrophia deformans (Morbus Paget des Knochens) einen guten Aktivitätsparameter dar. Mittels Bestimmung von Serumcalcium, Serumphosphat und Parathormon können die potentiellen Differentialdiagnosen weiter eingegrenzt werden.

Serumcalcium Serumphosphat alkalische Phosphatase Parathormon (PTH) Weiterhin
Osteoporose n n n/↑ n T-Score
Osteomalazie/Rachitis n/↓

Bei Vitamin-D-abhängiger Rachitis Typ 1 : Vitamin D

Bei Vitamin-D-abhängiger Rachitis Typ 2 : Vitamin D

Osteodystrophia deformans (Morbus Paget des Knochens) n n ↑↑ n
Primärer (und tertiärer) Hyperparathyreoidismus "Stein-, Bein- und Magenpein"!

Sekundärer Hyperparathyreoidismus bzw. renale Osteopathie

n/↑ Kreatinin↑ (bei renaler Genese)
Malignome/Osteolytische Metastasen n/↓ n/↓ Skelettszintigrafie