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Rapid Sequence Induction

Letzte Aktualisierung: 26.5.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die Rapid Sequence Induction (RSI) ist eine Sonderform der intravenösen Narkoseeinleitung, die zur Vermeidung einer pulmonalen Aspiration bei entsprechend gefährdeten Personen durchgeführt wird. Angestrebt wird dabei eine möglichst kurze Zeit zwischen der Gabe der Einleitungsmedikamente und der endotrachealen Intubation. Abhängig vom konkreten Vorgehen kann zwischen einer „klassischen RSI“ und einer „modifizierten RSI“ unterschieden werden, insb. letztere ist begrifflich jedoch nicht klar definiert. Zu beachten ist, dass es sich (insb. bei kritisch-kranken Personen) um eine Hochrisikoprozedur handelt, die eine sorgfältige Planung sowie eine gute Kommunikation im Team erfordert.

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Definitiontoggle arrow icon

Rapid Sequence Induction (RSI)

Klassische RSI

Modifizierte RSI

Durch eine Rapid Sequence Induction soll die Zeit zwischen der Narkoseeinleitung und der endotrachealen Intubation möglichst kurz gehalten und so eine pulmonale Aspiration verhindert werden!

Es kann grundsätzlich zwischen einer „klassischen RSI“ und einer „modifizierten RSI“ unterschieden werden, insb. letztere ist begrifflich jedoch nicht klar definiert!

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Indikationtoggle arrow icon

Eine Rapid Sequence Induction ist immer dann indiziert, wenn eine Allgemeinanästhesie unumgänglich ist und im Rahmen der Narkoseeinleitung ein erhöhtes Risiko für eine pulmonale Aspiration besteht!

Elektive Eingriffe sollten bei nicht eingehaltener oder unklarer Nüchternzeit verschoben werden! Bei Notfalleingriffen sollte die Möglichkeit einer alleinigen Regionalanästhesie evaluiert werden!

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Ablauf/Durchführungtoggle arrow icon

Für eine detaillierte Übersicht zur Durchführung einer Rapid Sequence Induction siehe: Rapid Sequence Induction - AMBOSS-SOP!

Vorbereitende Maßnahmen

Narkoseeinleitung und Atemwegssicherung

Zur Minimierung des Aspirationsrisikos wird bei einer Rapid Sequence Induction keine Zwischenbeatmung durchgeführt! Im Falle einer (drohenden) Hypoxie sollte jedoch vom Standardvorgehen abgewichen und eine vorsichtige Zwischenbeatmung durchgeführt werden (individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich)! [4]

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Besondere Patientengruppentoggle arrow icon

Rapid Sequence Induction bei kritisch Kranken [6][8][9]

Um eine hämodynamische Instabilität während der Rapid Sequence Induction zu vermeiden bzw. in ihrer Ausprägung abzuschwächen, sollte eine frühzeitige Noradrenalingabe erwogen werden!

Rapid Sequence Induction bei Kindern [10]

Rapid Sequence Induction bei Polytrauma [11][12]

Rapid Sequence Induction in der Notfallmedizin [12][13]

Rapid Sequence Induction in der Geburtshilfe [14]

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Komplikationentoggle arrow icon

Die Rapid Sequence Induction ist (insb. bei kritisch-kranken Personen) eine Hochrisikoprozedur!

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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AMBOSS-Podcast zum Thematoggle arrow icon

Intubation: Kritisch Kranke sicher einleiten (September 2024)

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