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Thrombangiitis obliterans

Letzte Aktualisierung: 2.3.2020

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Die Thrombangiitis obliterans (auch: Morbus Winiwarter-Buerger) ist eine Vaskulitis vorwiegend der kleinen und mittelgroßen Arterien und Venen der Extremitäten. Durch Thrombosierung der Gefäße entstehen schmerzhafte Ischämien und Nekrosen des peripheren Gewebes. Auch wenn die Lebenserwartung der Patienten in der Regel nicht eingeschränkt ist, sind häufig Amputationen der betroffenen Extremität(en) notwendig. Die Pathophysiologie ist noch nicht vollständig verstanden, es wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich um eine immunologisch vermittelte Erkrankung handelt, wobei Nikotinkonsum entscheidend an der Pathogenese beteiligt ist. Nikotinkarenz führt zur Remission und erneuter Konsum zum Rezidiv.

Segmentale, Tabakrauch-assoziierte Vaskulitis der kleinen und mittelgroßen Arterien und Venen mit sekundärer Thrombosierung

  • Fast ausschließlich Raucher
  • Meist junge Männer

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differentialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • I73.-: Sonstige periphere Gefäßkrankheiten
    • I73.1: Thrombangiitis obliterans [Endangiitis von-Winiwarter-Buerger]

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Herold et al.: Innere Medizin. Eigenverlag 2012, ISBN: 978-3-981-46602-7 .
  2. Flasnoecker (Hrsg.): TIM, Thieme's Innere Medizin. 1. Auflage Thieme 1999, ISBN: 978-3-131-12361-9 .