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Intertriginöse Dermatosen

Letzte Aktualisierung: 17.9.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die Hautfalten des Körpers (Intertrigines) können prinzipiell von allen Hauterkrankungen befallen sein. Aufgrund des hier vorherrschenden feuchtwarmen Klimas und der okklusiven Wirkung der aufeinanderliegenden Hautareale sind sie jedoch prädestiniert für bakterielle (Erythrasma) und mykotische Infektionen (Tinea intertriginosa, intertriginöse Candidose) sowie irritative Kontaktekzeme (Intertrigo). Zudem können sich Hauterkrankungen in den Intertrigines andersgestaltig als am restlichen Integument präsentieren (z.B. Psoriasis inversa). Die genannten Erkrankungen können klinisch schwierig zu unterscheiden sein, da sie sich meist durch Rötung und/oder Schuppung äußern.

Überblicktoggle arrow icon

Übersicht häufiger intertriginöser Dermatosen
Merkmale Erythrasma Intertrigo Candidosis intertriginosa Tinea intertriginosa Psoriasis inversa
Ätiologie
  • Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit polygenetischer Prädisposition
Prädilektionsstelle
  • Submammär
  • Inguinal bis Rima ani
  • Inguinal bis genital
  • Axillär
  • Submammär
  • Beugeseiten der Extremitäten
  • Rima ani, Achseln
Klinisches Bild
  • Erytheme mit randständiger Schuppung
  • Ggf. umgebende Pusteln und Satellitenherde
  • Juckreiz, ggf. Brennen
  • Umschriebene Erytheme mit schuppendem Randsaum und Abblassen des Zentrums unter bräunlicher Verfärbung

  • Häufig Brennen, selten Juckreiz

  • Rötliche Plaques, ggf. erhaltene silbrige Schuppung im Randbereich
  • Häufig zusätzliche typische Plaques am restlichen Körper (insb. Streckseiten der Extremitäten)
Diagnostik
  • Blickdiagnose
  • Mikroskopie von Hautschuppen (Nativpräparat)
  • Direkter Erregernachweis aus Abstrichen (Kultur, PCR)
  • Ggf. gelbgrüne Fluoreszenz im Wood-Licht
  • Mikroskopie von Hautschuppen (Nativpräparat)
  • Direkter Erregernachweis aus Abstrichen (Kultur, PCR)
Therapieoptionen

Erythrasmatoggle arrow icon

Epidemiologie [1]

  • Prävalenz: Ca. 20% der Bevölkerung
  • Alter: Häufigkeit mit dem Alter ansteigend
  • Geschlecht: >

Ätiologie

  • Erreger: Corynebacterium minutissimum
  • Infektionsweg: Erreger ist Teil der physiologischen Hautflora
  • Risikofaktoren

Symptome/Klinisches Bild

Diagnostik

Differenzialdiagnosen

Therapie des Erythrasmas

Grundlagen mit Feststoffen (z.B. Pasten) eignen sich gut zur Anwendung in Intertrigines, bei nässenden Befunden sind hydrophile Grundlagen (z.B. hydrophile Cremes, Gele) angezeigt (siehe auch: Grundlagen der topischen Therapie).

Prognose

  • Häufig Rezidive
  • Restpigmentierungen bleiben auch nach erfolgreicher Therapie oft bestehen

Intertrigotoggle arrow icon

Ätiologie [1]

Klinisches Bild

  • Hauterscheinung
  • Lokalisation: Besonders häufig submammär, inguinal bis Rima ani
  • Weitere Symptome

Komplikationen

Therapie

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Erythrasma

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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