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Rhabdomyolyse und Crush-Syndrom

Letzte Aktualisierung: 26.5.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Ein ausgeprägter Zerfall quergestreifter Muskulatur (Rhabdomyolyse) kann über die Freisetzung von Muskelbestandteilen zu einem Crush-Syndrom führen, welches durch eine Schocksymptomatik sowie eine akute Nierenfunktionseinschränkung gekennzeichnet ist. Als Auslöser einer Rhabdomyolyse kommen neben einer traumatischen Schädigung (bspw. Muskelquetschung) v.a. genetische bzw. infektiöse Erkrankungen sowie diverse Pharmaka infrage. Laborchemisch ist eine Erhöhung von Kreatinkinase, Lactatdehydrogenase und Myoglobin typisch.

Therapeutisch sollte die zugrunde liegende Ursache der Rhabdomyolyse nach Möglichkeit beseitigt werden. Um das Ausmaß der akuten Nierenfunktionseinschränkung zu begrenzen, sind zudem eine forcierte Diurese unter genauer Flüssigkeits- und Elektrolytbilanzierung sowie die Alkalisierung des Urins wichtig. Weitere Maßnahmen richten sich nach dem individuellen Schweregrad des Krankheitsbildes.

Definitiontoggle arrow icon

Ätiologietoggle arrow icon

Zerfall von Muskelmasse (Rhabdomyolyse) aufgrund von:

Pathophysiologietoggle arrow icon

Bei der Crush-Niere handelt es sich um eine akute myoglobinurische Nierenfunktionseinschränkung!

Symptomatiktoggle arrow icon

Diagnostiktoggle arrow icon

Therapietoggle arrow icon

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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