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Östrogenwirkung und assoziierte Erkrankungen

Letzte Aktualisierung: 26.8.2024

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Östrogen ist eines der wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Das Steroidhormon wird hauptsächlich in den Ovarien (weniger auch z.B. in Nebennierenrinde und Fettgewebe) durch Umwandlung von Androgenen gebildet und zyklusabhängig ausgeschüttet. Östrogen ist zur Ausprägung und Aufrechterhaltung der primären und sekundären Geschlechtsorgane essenziell, wirkt aber auch an multiplen anderen Organsystemen im Körper (z.B. Knochenstoffwechsel, Blutgerinnung, Leber). Im Rahmen des Klimakteriums kommt es zu einer Abnahme des Östrogenspiegels mit entsprechenden körperlichen Veränderungen. Auch Männer produzieren Östrogene, physiologischerweise überwiegt jedoch die Androgenwirkung. Kommt es aber zu einem hormonellen Ungleichgewicht, kann sich beispielsweise eine Gynäkomastie - eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse - ausbilden.

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Allgemeinestoggle arrow icon

Östrogen fördert die sexuelle Entwicklung der Frau und stimuliert die Reifung/Ausprägung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale.

Synthese [1]

Adipositas führt zu einer vermehrten Östrogensynthese in den Fettzellen und ist dadurch ein wichtiger Risikofaktor für Mamma- und Endometriumkarzinome!

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Wirkungtoggle arrow icon

Genital [1]

Extragenital

Therapeutische Verwendung [1]

Zur Auswahl stehen natürliche Östrogene (Estron, Estradiol und Estriol) und synthetische Östrogene (bspw. Ethinylestradiol). Ethinylestradiol hat eine höhere biologische Wirksamkeit als natürliche Östrogene.

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Nebenwirkungentoggle arrow icon

Erhöhte Östrogenspiegel steigern das Risiko für die Entstehung von Thrombosen!

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Östrogenmangeltoggle arrow icon

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Gynäkomastietoggle arrow icon

Echte Gynäkomastie [7][8]

Falsche Gynäkomastie [8]

Physiologische Gynäkomastie [8][9]

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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