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Rotatorenmanschettenruptur

Letzte Aktualisierung: 27.5.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die Rotatorenmanschette umfasst die Sehnen des M. supraspinatus (SSP), M. subscapularis (SSC), M. infraspinatus (ISP) und M. teres minor. Bei einer Rotatorenmanschettenruptur (RMR) wird eine Teilruptur von einer Komplettruptur unterschieden. Letztere führt zu einer direkten Verbindung zwischen Gelenk und Subakromialraum. Bei einer Komplettruptur von mehr als 2 Sehnen spricht man von einer Massenruptur. Ursachen können sowohl intrinsisch (Sehnendegeneration) als auch extrinsisch (Traumata) sein. Die klinische Untersuchung mit Funktionstests wird durch eine Bildgebung unterstützt (meist MRT oder Sonografie). Degenerative Läsionen werden i.d.R. zunächst konservativ mit Physiotherapie und ggf. NSAIDs therapiert. Bei einem Versagen der konservativen Therapie kann eine operative Versorgung notwendig sein. Akute (traumatische) Läsionen werden dagegen i.d.R. möglichst zeitnah operativ rekonstruiert.

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Epidemiologietoggle arrow icon

  • Prävalenz: Altersabhängig, alle Altersgruppen 2,4–21% [1][2][3]
  • Altersdurchschnitt [4]
    • Traumatische RMR: 34 Jahre
    • Degenerative RMR: 54 Jahre
  • Geschlechterverhältnis: =
    • Traumatische RMR: > [4]
    • Degenerative RMR: >

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

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Anatomische und biomechanische Grundlagentoggle arrow icon

Anatomische Grundlagen

Biomechanische Grundlagen [5][6]

  • Footprint: Kontaktfläche des Sehnenansatzes des jeweiligen Muskels am Humerus
    • Direkter Sehnenansatz (faserknorpelige Enthesis) → Optimierung der Kraftübertragung bei hoher Zugbelastung und hohen Scherkräften
    • Ort der Verzahnung nebeneinander ansetzender Muskeln → Erweiterung der Kontaktfläche am Knochen
  • Rotatorenintervall: Muskuläre Lücke an der Vorderseite der Schulter
  • Pulley-System: Führungsstruktur zur Stabilisierung der Bizepssehne in ihrem intraartikulären Verlauf
  • Cable-Crescent-Complex: Komplex zur Verteilung der mechanischen Kräfte mit zwei Hauptkomponenten
    1. Rotatorencrescent: Sichelförmiges, dünneres Gewebeareal ansatznah der SSP- und ISP-Sehne
    2. Rotatorenkabel: Kollagenes Faserbündel vom vorderen zum hinteren Teil des Humeruskopfes
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Ätiologietoggle arrow icon

Trauma

  • Ursache: Trauma mit typischem Unfallmechanismus [2]
    • Exzentrische Belastung unter Kontraktion
    • Passive Traktion nach kaudal
    • Axiale Stauchung
    • Schulterluxation
  • Pathomechanismus: Abruptes hochenergetisches Ereignis → Akutes mechanisches Versagen der RM

Repetitives Mikrotrauma [7][8]

  • Ursache [9]
    • Impingement bei Überkopfsportarten oder -arbeiten
    • Chronische Überlastung
    • Akute Überlastung
  • Pathomechanismus: Wiederholte Überlastung → Tendinopathie → Teilruptur

Degeneration [2][10][11]

  • Ursache: Multifaktoriell mit prädisponierenden Faktoren [8][9]
    • Intrinsische Risikofaktoren
      • Höheres Alter
      • Degeneration der Sehne
      • Reduzierte Durchblutung [8]
      • Genetische Prädisposition [12][13]
    • Extrinsische Risikofaktoren
  • Pathomechanismus: Endstadium eines chronischen, multifaktoriellen Gewebeumbaus → Destabilisierung und Ruptur der Sehne

Bei der traumatischen RMR lässt sich ein relativ klarer Zusammenhang mit einem Ereignis feststellen, während bei der degenerativen Läsion ein komplexes Zusammenspiel aus biologischer Alterung, genetischer Prädisposition und kumulativer Belastung notwendig ist! [9][11]

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Klassifikationtoggle arrow icon

Radiologische Klassifikationen

Klassifikation nach Goutallier et al. und Klassifikation nach Fuchs et al.

Klassifikation der fettigen Infiltration nach Goutallier et al. (CT) und Fuchs et al. (MRT) [2][15]
Einteilung Ausmaß der Verfettung
Grad I
  • Geringe Verfettung
Grad II
  • Muskuläre Verfettung < Muskelmasse
Grad III
  • Fettige Degeneration = Muskelmasse
Grad IV
  • Fettige Degeneration > Muskelmasse

Klassifikation der Sehnenretraktion nach Patte

Klassifikation der Sehnenretraktion (SSP) nach Patte [2]
Einteilung Ausmaß der Retraktion
Grad I
Grad II
  • Proximaler Sehnenstumpf zwischen Apex humeri und Glenoidrand
Grad III
  • Proximaler Sehnenstumpf mind. auf Höhe des Glenoids

Klassifikation nach Thomazeau et al.

Klassifikation der muskulären Atrophie (SSP) nach Thomazeau et al. [2][16]
Einteilung Beschreibung (MRT)
Grad I
  • Normaler bis gering atrophierter Muskel
  • Verhältnis Muskel zu Fossa 1,0–0,6
Grad II
Grad III

Die Zusammenschau von fettiger Degeneration des Muskels (Goutallier und/oder Fuchs), Lokalisation des Sehnenstumpfes (Patte) und Atrophiegrad des Muskels (Thomazeau) erlaubt eine gute Prognose, ob eine operative Rekonstruktion möglich und sinnvoll ist!

Morphologische Klassifikationen

Klassifikation nach Bayne und Bateman

Klassifikation der SSP-Komplettruptur nach Bayne und Bateman [2]
Einteilung Beschreibung
Grad I
  • <1 cm
Grad II
  • 1–3 cm
Grad III
  • 3–5 cm
Grad IV
  • >5 cm

Klassifikation nach Snyder

Klassifikation von RM-Teilrupturen nach Snyder [17]
Einteilung Beschreibung
Lokalisation
  • A: Artikularseitig
  • B: Bursaseitig
Ausmaß der Ruptur
  • Grad 0
  • Grad I
    • Läsion <1 cm
    • Leichte Irritation der Synovia oder Bursa
    • Ggf. leichte, lokalisierte Auffaserung der Kapsel
  • Grad II
    • Läsion 1–2 cm (Teilruptur)
    • Läsion der Synovia, Bursa oder Kapsel
  • Grad III
    • Läsion 2–3 cm
    • Auffaserung und Fragmentierung der Sehne (meistens SSP)
  • Grad IV
    • Läsion >3 cm, Lappenriss
    • Auffaserung und Fragmentierung der Sehne
    • Häufig Beteiligung mehrerer Sehnen

Klassifikation nach Ellman und Gartsman

Klassifikation von SSP-Teilrutpuren nach Ellman et al. [2]
Einteilung Beschreibung
Lokalisation
Ausmaß der Ruptur
  • Grad 0: Normalbefund
  • Grad I: <¼ des Sehnendurchmessers (oder <3 mm)
  • Grad II: <½ des Sehnendurchmessers (oder 3–6 mm)
  • Grad III: >6 mm

Klassifikation nach Lafosse et al.

Klassifikation von SSC-Rupturen nach Lafosse et al. [2][18]
Einteilung Beschreibung
Grad I
  • Teilläsion des oberen Drittels
Grad II
  • Komplette Läsion des oberen Drittels
Grad III
  • Komplette Läsion der oberen zwei Drittel
Grad IV
Grad V

Klassifikation nach Fox und Romeo

Klassifikation von SSC-Rupturen nach Fox und Romeo [2]
Einteilung Beschreibung
Typ I
  • Teilruptur
Typ II
  • Komplette Ruptur des oberen Viertels der Sehne
Typ III
  • Komplette Ruptur der oberen Hälfte der Sehne
Typ IV
  • Komplette Ruptur der Sehne

Läsionen der Rotatorenmanschette werden im deutschen Sprachraum wie folgt klassifiziert: SSP-Teilruptur nach Snyder oder Ellman, Komplettruptur nach Bateman, SSC-Läsionen nach Lafosse und Pulley-Läsionen nach Habermeyer!

Topografische Klassifikationen

Klassifikation nach Habermeyer et al.

Topografische Klassifikation der RMR nach Habermeyer et al. [2][14]
Einteilung Beschreibung (sagittale Ebene)
Zone A
Zone B
  • Kraniale Lokalisation: SSP
Zone C

Klassifikation nach Patte

Topografische Klassifikation der RMR nach Patte [2]
Einteilung Beschreibung (sagittale Ebene)
Segment 1
Segment 2
Segment 3
  • Isolierte SSP-Ruptur
Segment 4
  • SSP-Ruptur und 50%ige ISP-Ruptur
Segment 5
Segment 6

Subklassifizierung traumatischer Teilläsionen

Typische traumabedingte Teilläsionen [19][20]
Bezeichnung der Läsion Beschreibung
CID-Läsion Gedeckte intratendinöse Teilruptur am Sehnenansatz
PASTA-Läsion Artikularseitige Teilruptur mit Beteiligung des tendo-ossären Übergangs
Reverse PASTA-Läsion Bursaseitige PASTA-Läsion
PAINT-Läsion PASTA-Läsion mit intratendinösem Rissanteil
Reverse PAINT-Läsion Bursaseitige PAINT-Läsion
STAS-Läsion Nicht am Ansatz lokalisierte artikularseitige SSP-Teilruptur
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Symptomatiktoggle arrow icon

  • Schmerzen
    • Trauma: Plötzliche, starke Schmerzen
    • Degeneration: Initial häufig beschwerdearm
    • Im Verlauf: Beschwerden bei Überkopfbewegungen oder in der Nacht
  • Kraftminderung und Bewegungseinschränkung
    • Trauma
      • Initial häufig Pseudoparalyse
      • Persistierendes aktives Defizit
    • Degeneration
      • Initial häufig wenig Einschränkung
      • Im Verlauf aktives und passives Defizit
  • Typische Bewegungseinschränkungen
  • Funktionelle Einschränkungen, bspw. des alltäglichen Lebens

Die klinische Symptomatik alleine ermöglicht nicht immer eine Differenzierung zwischen einer traumatischen und degenerativen RMR. Eine Unterscheidung ist manchmal nur in Zusammenschau von Anamnese und bildgebender Diagnostik (MRT) möglich!

Bewegungseinschränkung und Kraftminderung hängen von den betroffenen Muskeln ab!

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Diagnostiktoggle arrow icon

Anamnese [2][22]

  • Alter, Beruf, Sport
  • Trauma mit Unfallhergang und -mechanismus
  • Begleiterkrankungen und Vormedikation
  • Zeitverlauf und Art der Symptome
    • Bewegungseinschränkung
    • Schmerzen
    • Neurologische Symptome
    • Kraftminderung
  • Vorverletzungen oder -operationen des Schultergelenks
  • Einschränkungen im beruflichen und privaten Alltag

Körperliche Untersuchung und klinische Tests

Körperliche Untersuchung [2][22]

Funktionstests der Rotatorenmanschette (Kraftprüfung) [2][22]

Apparative Diagnostik

Bildgebung [2]

  • Basisdiagnostik: Konventionelle Röntgenaufnahme in 2 Ebenen
    • Hochstand des Humerus
    • Degenerative Veränderungen
  • Weiterführende Diagnostik
Differenzierung von traumatischer und degenerativer Rotatorenmanschettenruptur im MRT [21][23][24]
Ätiologie Mögliche Anzeichen im MRT
Degenerative Ruptur
Traumatische Ruptur

Auswahl bildgebender Verfahren

Auswahl bildgebender Verfahren zur Diagnostik einer Rotatorenmanschettenruptur [2][26]
Verfahren Typische Indikationen Durchführung Mögliche Befunde Bemerkungen
Konventionelle Röntgenaufnahme
  • Basisdiagnostik
  • Keine Darstellung der Weichgewebestrukturen
MRT [19][27][28]
  • Hinweise auf Ätiologie einer RMR
    • Traumatisch
    • Degenerativ
  • Rissform
  • Sehnenretraktion und Delamination
  • Qualität der Muskulatur: Grad der Verfettung, Atrophie des Muskels
  • Knöcherne Strukturen evtl. nicht adäquat abgebildet
  • Basis für Klassifikationen der Rotatorenmanschettenruptur
Sonografie [30]
  • Ausgangsuntersuchung
  • Nachsorge
  • Statische und dynamische Untersuchung
  • Standardebenen
  • Siehe auch: Arthrosonografie
  • Rotatorenmanschettenruptur
    • Kalibersprung oder Unterbrechung
    • Inhomogenität der Muskulatur
  • Sehnenretraktion
  • Erguss in Gelenk oder Bursa
  • Kalkdepot
CT
  • Kontraindikation für MRT
  • Ausschluss von Differenzialdiagnosen, bspw. Fraktur
  • Arthro-CT
  • Rotatorenmanschettenruptur
  • Sehnenretraktion
  • Ggf. Qualität der Muskulatur
  • Kein Standardverfahren in der Diagnostik
  • Höhere Strahlenbelastung
  • Infektionsrisiko

Labordiagnostik [2]

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Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Therapietoggle arrow icon

Konservative Therapie [2][20][31]

  • Indikation: Degenerative RMR in Abhängigkeit von den individuellen Einschränkungen
  • Ziele
    • Reduktion von Schmerzen
    • Verbesserung der Mobilität und Kraft
    • Verbesserung der Funktion und Lebensqualität
    • Verlangsamung des Krankheitsprozesses
  • Vorgehen
  • Re-Evaluation: MRT-Kontrolle empfohlen [11][33]
  • Prognose [33][34]
    • Keine Spontanheilung möglich
    • Größenprogress in ca. 50% (SSP-Ruptur)
    • Zunehmende Verfettung in ca. 25%

Bei konservativer Therapie besteht das Risiko einer Größenprogression und zunehmenden Verfettung bis hin zur Irreparabilität!

Operative Therapie [2][20][31][35]

  • Indikationen
    • Traumatische RMR
    • Degenerative RMR plus
      • Versagen konservativer Therapie
      • Individuelle Einschränkungen [33]
      • >50% Teilruptur oder transmurale Ruptur
      • Alter <65 Jahre
      • Ausreichend gute Prognose
  • Zeitpunkt
    • Zeitnahe OP bei traumatischer Ruptur (<3 Wochen)
    • Elektive OP bei degenerativer Ruptur

Die Indikation zum operativen Vorgehen wird zunehmend von der Morphologie der Läsion (Teil- vs. Komplettruptur) und dem Grad der individuellen Einschränkung bestimmt und weniger von der Ätiologie (Trauma vs. Degeneration)!

Durchführung [2][31]

  • Zugangsweg
    • Arthroskopie
    • „Mini-open“-Technik
    • Offene Rekonstruktion
  • Mögliche Verfahren
  • Ggf. ergänzende Verfahren, bspw.
  • Sonderfall: Irreparable Massenruptur
    • Versuch der Teilrekonstruktion
    • Muskeltransfer
      • Bei posterosuperiorer Ruptur: Latissimus-dorsi-Transfer oder ggf. Lower-Trapezius-Transfer
      • Bei anterosuperiorer Ruptur: Pectoralis-major-Transfer
    • Inverse Schulterprothese
  • Nachsorge: Ruhigstellung in Abduktionsorthese
Übersicht der empfohlenen Therapieoptionen bei Rotatorenmanschettenläsionen [2][31][35]
Befund Empfohlenes Vorgehen / Technik
Teilruptur
  • Primär konservativ
  • Operative Versorgung , bspw.
    • Débridement
    • Komplettierung der Ruptur und Rekonstruktion
    • Transtendinöse In-situ-Rekonstruktion
Komplettruptur Klein (<1 cm)
  • Operative Versorgung: Häufig Single-Row-Naht
Mittel (1–3 cm)
  • Operative Versorgung (Wahl der Technik individuell)
Groß (3–5 cm)
  • Operative Versorgung: Meist Double-Row-Naht
Sehr groß (>5 cm)
  • Operative Versorgung: Primär Double-Row-Naht
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Komplikationentoggle arrow icon

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Nachsorgetoggle arrow icon

  • OP-Tag bis Woche 2
  • Woche 3–4
    • Passives Schulterübungsprogramm
    • Abnahme des Hilfsmittels zur Therapie
  • Woche 5–6
  • Woche 7–12
    • Assistiertes/Aktives Bewegen in alle Richtungen ohne Limit
    • Ausdauer- und Koordinationstraining, ADL-Training
    • Ggf. stationäre/ambulante medizinische Rehabilitation
  • Woche 13–18: Bewegung und Vollbelastung unter Alltagsbedingungen; Muskelaufbautraining
  • Ab 6 Monaten
    • Sportartspezifisches Training
    • Voraussetzung für Überkopfsportarten [37]
      • Beweglichkeit und Kraft seitengleich
      • Thorakoskapuläre Beweglichkeit normal
      • Keine Schmerzen

Eine zu aggressive Mobilisierung (bspw. ohne Bewegungslimitation) kann zu einer erhöhten Rerupturrate führen! [2]

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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