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Kammerflattern und -flimmern

Letzte Aktualisierung: 7.8.2024

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Als Kammerflattern werden tachykarde, ventrikuläre Herzrhythmusstörungen mit einer Frequenz von 250–320/min bezeichnet. Ein Übergehen zum Kammerflimmern ist häufig, wobei sich dann Frequenzen von >320/min mit undulierenden, nicht mehr als QRS-Komplex zu erkennenden Ausschlägen zeigen. Ursächlich liegen dieser Entwicklung meist schwere organische Herzerkrankungen, extrakardiale Erkrankungen oder Elektrolytstörungen zugrunde. Das Kammerflimmern stellt eine lebensbedrohliche Notfallsituation dar und bedarf der sofortigen Reanimation (initial: Defibrillation), da ein mechanischer Herzstillstand droht.

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Ätiologietoggle arrow icon

Kardiale Grunderkrankungen

Weitere Ursachen

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Pathophysiologietoggle arrow icon

  • Erniedrigte Flimmerschwelle
  • Chaotische Erregung und ineffektive Kontraktion des Kammermyokards
  • Kein ausreichendes Herzzeitvolumen
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Diagnostiktoggle arrow icon

  • Kammerflattern
    • Kammerfrequenzen 250–320/min, meist fließender Übergang zu Kammerflimmern
  • Kammerflimmern
    • Arrhythmische, hochfrequente Flimmerwellen >320/min
    • Unregelmäßige Undulationen, keine einzelnen QRS-Komplexe mehr abgrenzbar

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Therapietoggle arrow icon

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Fahrtauglichkeit nach stattgehabtem Kammerflattern und -flimmerntoggle arrow icon

Die Beurteilung für eine Empfehlung zur Fahrtauglichkeit nach stattgehabtem Kammerflattern und -flimmern orientiert sich an der zugrunde liegenden Erkrankung. Wenn eine ICD-Indikation besteht, sollten hiernach die dortigen Empfehlungen zur Fahrtauglichkeit beachtet werden.

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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