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Myotone Syndrome

Letzte Aktualisierung: 8.11.2023

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die myotonen Dystrophien und die nicht-dystrophen Myotonien sind heterogene Gruppen von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal eine verzögerte Muskelrelaxation (Myotonie) ist. Die Betroffenen nehmen dies v.a. als Steifigkeit wahr. Die Myotonie ist bei den verschiedenen Formen unterschiedlich stark ausgeprägt: Bei den relativ häufigen myotonen Dystrophien handelt es sich um Multisystemerkrankungen, bei denen meist Paresen und extramuskuläre Symptome im Vordergrund stehen. Die Myotonie selbst ist häufig von untergeordneter Bedeutung oder fehlt klinisch. Bei den seltenen nicht-dystrophen Myotonien hingegen ist die Myotonie das Leitsymptom.

Die Diagnostik umfasst sowohl den Nachweis der myotonen Reaktion (klinisch und im EMG) als auch die Bestätigung mittels molekulargenetischer Diagnostik. Eine kausale Therapie existiert für keine der Erkrankungen. Im Vordergrund stehen die bedarfsgerechte Versorgung mit Hilfsmitteln und Physiotherapie. Selten ist die myotone Symptomatik derart ausgeprägt, dass sie behandelt werden muss. Bei den myotonen Dystrophien ist häufig eine Behandlung von Begleiterkrankungen (u.a. Katarakt, Herzrhythmusstörungen und Diabetes mellitus) notwendig.

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Definitiontoggle arrow icon

Grundlegende Begriffe

  • Myotonie: Verzögerte Muskelrelaxation
  • Muskeldystrophie: Störung des Muskelaufbaus mit möglicher Muskelschwäche und -atrophie

Erkrankungen mit Myotonie

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Übersicht: Myotone Dystrophientoggle arrow icon

  • Erkrankungen infolge von Nukleotid-Repeat-Expansionen
  • Die Übersicht stellt beide Erkrankungen vergleichend gegenüber; Details zu Verlaufsformen, Therapie etc. sind in den darauffolgenden Sektionen enthalten
  • Prävalenzen beider Erkrankungen: Jeweils etwa 3 Fälle/100.000 Einwohner [1] und damit häufigste Erkrankungen mit Myotonie
Myotone Dystrophien
Typ 1 (DM1; Typ Curschmann-Steinert) Typ 2 (DM2; proximale myotone Myopathie, PROMM)
Ätiologie
Manifestationsalter
  • Kongenitale Form: Prä- bzw. perinatal
  • Infantile Form: 1–11 Jahre
  • Klassische Form: 12–50 Jahre, (Häufigkeitsgipfel 20.–30. Lebensjahr)
  • Oligosymptomatische Form: >50. Lebensjahr
  • Häufigkeitsgipfel 30.–50. Lebensjahr
  • Keine kongenitale Form
Muskuläre Symptome Paresen und Myatrophien
  • Proximale Extremitätenmuskulatur (insb. Hüftmuskulatur, seltener Schultermuskulatur) und gelegentlich auch der Kopfbeuger
  • Gesichtsmuskulatur selten im Verlauf betroffen (Facies myopathica)
Myotonie
  • Gegenüber Paresen häufig von untergeordneter Bedeutung
  • Insb. Muskulatur von Hand, Unterarm und Gesicht betroffen (mit Dekontraktionsstörung)
  • Patienten beschreiben häufig „Steifigkeit“
  • Häufig klinisch nicht feststellbar oder nur gering ausgeprägt
  • Am ehesten Muskulatur von Hand und Beinen betroffen
Myalgien
  • Keine oder geringe Beschwerden
  • Häufig im Vordergrund der Beschwerden
  • Ausprägung und Lokalisation unterschiedlich
Extramuskuläre Manifestationen

Auge

Herz
  • Reizleitungsstörungen
  • Kardiomyopathie (Herzbeteiligung bei DM1 häufiger als bei DM2)
ZNS
  • Hypersomnie
  • Kognitive Defizite (Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung, Persönlichkeitsveränderungen; jeweils bei DM1 häufiger als bei DM2)
Endokrinum
Diagnostik
  • Klinisches Bild, insb. Nachweis der myotonen Reaktion (bei DM2 klinisch häufig nicht möglich)
    • Dekontraktionshemmung: Patient kann nach festem Händedruck die Hand nicht schnell öffnen
    • Perkussionsmyotonie: Beklopfen eines Muskels provoziert unwillkürliche Kontraktion mit verzögerter Relaxation
    • Lid-lag-Phänomen: Nach angestrengtem Lidschluss verlangsamtes Augenöffnen
  • EMG: Myotone Entladungsserien (als „Sturzkampfbomber-Geräusch“ hörbar)
  • Molekulargenetische Bestätigung: Nachweis der Nukleotid-Repeat-Expansion
  • Spaltlampenuntersuchung: Häufig Katarakt
  • EKG: Häufig Reizleitungsstörungen
Therapie
  • Keine kausale Therapie
  • Symptomorientierte Maßnahmen (Physiotherapie, Hilfsmittel)
  • Selten indiziert: Therapie der Myotonie, für Dosisempfehlungen siehe die nachfolgenden Sektionen
  • Behandlung von Begleiterkrankungen (etwa Diabetes mellitus, Katarakt und Herzrhythmusstörungen)
Prognose
  • Lebenserwartung reduziert, individuell sehr unterschiedliche Verläufe
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Myotone Dystrophie Typ 1 (DM1; Typ Curschmann-Steinert)toggle arrow icon

Epidemiologie

  • Prävalenz: Etwa 3 Fälle/100.000 Einwohner [1]
  • Manifestationsalter
    • Kongenitale Form: Prä- bzw. perinatal
    • Infantile Form: 1–11 Jahre
    • Klassische Form: 12–50 Jahre, Häufigkeitsgipfel 20.–30. Lebensjahr
    • Oligosymptomatische Form: >50. Lebensjahr

Ätiologie

  • Autosomal-dominant vererbte Multisystemerkrankung mit instabiler Trinukleotid-Repeat-Expansion (CTG-Repeats) im DMPK-Gen (kodiert für die Myotonin-Proteinkinase) auf dem Chromosom 19q
    • Anzahl der Repeats (pathologisch: 50 bis mehrere Tausend) korreliert positiv mit Schwere der Erkrankung und umgekehrt proportional mit Manifestationsalter
    • Antizipation: Repeat-Anzahl bei nachfolgenden Generationen zunehmend → Erkrankung beginnt früher und/oder verläuft schwerer
    • Unvollständige Penetranz

Symptome/Klinik

Zum klinischen Bild gehören i.d.R. keine Myalgien (im Gegensatz zur myotonen Dystrophie Typ 2)!

Verlaufsformen

Kongenitale Form

Infantile Form

  • Manifestationsalter: 1–11 Jahre
  • Klinik
    • Progrediente Paresen
    • Myotone Symptomatik
    • Sprachentwicklungsstörung, Lernbehinderung
    • Im Verlauf: Manifestationen wie beim klassischen (adulten) Verlauf mit früher Hilfsmittelabhängigkeit

Oligosymptomatische Form

Bei einer milden Verlaufsform wird eine Katarakt häufig nicht als Bestandteil der Multisystemerkrankung erkannt!

Diagnostik

  • Klinische Diagnosestellung
  • Bestätigung mittels molekulargenetischer Diagnostik (obligat)

Familienanamnese

  • Häufig milde motorische Symptomatik bei Vorfahren

Klinisch-neurologische Untersuchung

Labor

EMG

  • Leitbefund: Myotone Entladungsserien (als „Sturzkampfbomber-Geräusch“ hörbar)
    • Lokalisation: Insb. distale Muskeln und mimische Muskulatur
    • Entladungsdauer: 0,5–5 Millisekunden
    • Amplitude: bis 0,5 mV, innerhalb der Serie meist abnehmend
    • Entladungsfrequenz: bis 150 Hz, innerhalb der Serie abnehmend
    • Seriendauer: max. 30 Sekunden
    • Triggerfaktoren: Muskelkontraktion, Nadelbewegung
  • Diagnostische Abgrenzung von der myotonen Dystrophie Typ 2 ist mittels EMG nicht möglich!
  • Paretische Muskeln: Myopathisches Muster möglich

Genetische Diagnostik

  • Diagnostischer Goldstandard
  • Nach Aufklärung und schriftlicher Einwilligung
  • Bestimmung der Trinukleotid-Repeat-Anzahl (CTG-Repeats) im relevanten Bereich des DMPK-Gens im EDTA-Blut
    • Normalallel: 4–34 Repeats
    • Prä-Mutationsallel: 35–49 Repeats
    • Pathologisches Allel: 50–4000 Repeats
  • Bei prädiktiver Diagnostik: Humangenetische Beratung

Sonstiges

Verlaufsdiagnostik

Therapie

Besondere Situationen

Prognose

  • Progredienter Verlauf, interindividuell sehr unterschiedlich
  • Lebenserwartung reduziert durch: [4]
    • Respiratorische und kardiale Komplikationen
    • Neoplasien
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Myotone Dystrophie Typ 2 (DM2; proximale myotone Myopathie, PROMM)toggle arrow icon

Epidemiologie

  • Prävalenz: Etwa 3 Fälle/100.000 Einwohner [1]
  • Manifestationsalter
    • Jugend- und Erwachsenenalter
    • Häufigkeitsgipfel zwischen 30 und 50 Jahren
    • Keine kongenitale Form bekannt

Ätiologie

  • Autosomal-dominant vererbte Multisystemerkrankung mit instabiler Tetranukleotid-Repeat-Expansion (CCTG-Repeats) im Zinkfinger-9-Gen (ZNF-9) auf dem Chromosom 3q
    • Anzahl pathologischer Repeats: 75 bis 11.000
    • Ggf. geringfügiger Antizipationseffekt (Repeat-Anzahl bei nachfolgenden Generationen zunehmend) ohne klinische Konsequenz

Symptome/Klinik

Nur selten zeigen sich klinische Hinweise auf eine Myotonie (im Gegensatz zur myotonen Dystrophie Typ 1)!

Eine Hyperhidrose wird nur bei der myotonen Dystrophie Typ 2 beobachtet!

Diagnostik

  • Klinische Diagnosestellung
  • Bestätigung mittels molekulargenetischer Diagnostik (obligat)

Klinisch-neurologische Untersuchung

Labor

EMG

  • Leitbefund: Myotone Entladungsserien, häufig geringer ausgeprägt als bei der myotonen Dystrophie Typ 1
    • Lokalisation: Proximale und distale Muskelgruppen
    • Entladungsdauer: 0,5–5 Millisekunden
    • Amplitude: Bis 0,5 mV, innerhalb der Serie meist abnehmend
    • Entladungsfrequenz: Bis 150 Hz, innerhalb der Serie abnehmend
    • Seriendauer: Max. 30 Sekunden
    • Triggerfaktoren: Muskelkontraktion, Nadelbewegung
  • Differenzialdiagnostische Abgrenzung von der myotonen Dystrophie Typ 1 ist mittels EMG nicht möglich!
  • Paretische Muskeln: Myopathisches Muster möglich

Genetische Diagnostik

  • Diagnostischer Goldstandard
  • Nach Aufklärung und schriftlicher Einwilligung
  • Bestimmung der Tetranukleotid-Repeat-Anzahl (CCTG-Repeats) im relevanten Bereich des Zinkfinger-9-Gens im EDTA-Blut
    • Pathologisches Allel: 75 bis >10.000 Repeats
  • Bei prädiktiver Diagnostik: Humangenetische Beratung

Sonstiges

Verlaufsdiagnostik

  • EKG (halbjährlich): Relevante Reizleitungsstörungen, Indikation für Herzschrittmacher?
  • Augenärztliche Untersuchung (jährlich): Kataraktentwicklung?

Therapie

Besondere Situationen

Prognose

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Übersicht: Nicht-dystrophe Myotonientoggle arrow icon

Nicht-dystrophe Myotonien
Chloridkanal-Myotonien Natriumkanal-Myotonien
Myotonia congenita Typ Thomsen Myotonia congenita Typ Becker Paramyotonia congenita Eulenburg Kalium-sensitive Myotonie

Ätiologie

  • Mutationen im gleichnamigen Gen des muskulären spannungsabhängigen Chloridkanals CLCN1 auf Chromosom 7q35

Pathophysiologie

  • Mutierter Chloridkanal: Verringerte Chloridleitfähigkeit → Verzögerte Repolarisation → Verzögerte Muskelrelaxation
  • Mutierter Natriumkanal: Inaktivierung des Kanals am Ende der Depolarisation verzögert → Erhöhter Natriumeinstrom → Übererregbarkeit der Zelle → Verzögerte Muskelrelaxation
  • Mutierter Natriumkanal: Inaktivierung eines Teils der Kanäle am Ende der Depolarisation bleibt aus → Erhöhter Natriumeinstrom → Übererregbarkeit der Zelle → Verzögerte Muskelrelaxation

Häufigkeit

  • Sehr selten

Manifestationsalter

  • Meist Kleinkindalter
  • Meist Schulkindalter, junges Erwachsenenalter
  • Variabel, bei schweren Formen ab Geburt möglich
Symptome
  • Generalisierte Myotonie mit Warm-up-Phänomen (Abnahme der Myotonie infolge repetitiver Muskelkontraktionen)
    • Nicht durch Kälte auslösbar
  • Kleinkindalter: Ungeschicklichkeit, häufige Stürze, langsame Bewegungen, Probleme beim Augenöffnen
  • Erwachsene: Häufig muskulöser Habitus (insb. hypertrophe Muskulatur der Oberschenkel, Waden und gluteal)
  • Myotonie insb. im Bereich von Kopf, Hals und der oberen (v.a. distalen) und unteren Extremitäten
    • Paradoxe Myotonie: Zunahme der Myotonie infolge repetitiver Muskelkontraktionen
    • Zunahme bei Kälte (etwa versteifte Mimik)
    • Passagere Schwäche
  • Verstärkung durch Kaliumgabe
  • Keine oder nur geringe Kälteempfindlichkeit
  • Keine Paresen
  • Formen
    • Myotonia fluctuans
      • Meist geringe Symptomatik
      • Auslöser: Kaliumzufuhr, muskuläre Belastung
      • Teilweise Ansprechen auf Acetazolamid (Acetazolamid-empfindliche Myotonie)
    • Myotonia permanens
Diagnostik
  • Klinisch: Nachweis der myotonen Reaktion (und deren Abnahme bei repetitiver Muskelkontraktion infolge des Warm-up-Phänomens)
    • Patient kann nach festem Händedruck die Hand nicht schnell öffnen (Dekontraktionshemmung), bessert sich bei Wiederholung
    • Beklopfen eines Muskels provoziert unwillkürliche Kontraktion mit verzögerter Relaxation (Perkussionsmyotonie), bessert sich bei Wiederholung
    • Lid-lag-Phänomen: Nach angestrengtem Lidschluss verlangsamtes Augenöffnen
  • EMG: Myotone Serien (salvenartig)
  • Molekulargenetische Bestätigung: Mutationsnachweis im CLCN1-Gen
  • CK: Normal oder leicht erhöht
  • Klinisch: Nachweis der (paradoxen) myotonen Reaktion
  • EMG: Myotone Serien, ggf. erst nach Kühlung (Eiswasserbad o.ä.)
  • Molekulargenetische Bestätigung: Mutationsnachweis im SCN4A-Gen
  • CK: Oft deutlich erhöht

Therapie

Prognose
  • Normale Lebenserwartung
  • Symptomatik i.d.R. ohne Progredienz (bei Typ Becker selten permanente Paresen im Verlauf möglich)
  • Normale Lebenserwartung
  • Symptomatik ohne Progredienz

Depolarisierende Muskelrelaxantien (Succinylcholin) sowie Fenoterol sind bei Patienten mit Myotonie kontraindiziert!

Myotonia congenita Typ Becker – Geschichte der Namensgebung

Peter Emil Becker (1908–2000) ist Erstbeschreiber der Myotonia congenita Typ Becker. Er war ab 1934 Oberscharführer bei der SA und trat 1940 in die NSDAP ein. Von 1936 bis 1938 arbeitete er als Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie unter Fritz Lenz, einem der führenden Rassenhygieniker der NS-Zeit. Anschließend war er in der Erbbiologischen Abteilung der Universitätsnervenklinik Freiburg tätig. 1957 übernahm er das Direktorat des Instituts für Menschliche Erblehre der Universität Göttingen von seinem Lehrer Fritz Lenz. In Ermangelung eines anderen Begriffs für die Myotonia congenita Typ Becker wird dieser vorerst in AMBOSS weiter verwendet. [5][6]

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In Kooperation mit Meditricks bieten wir durchdachte Merkhilfen an, mit denen du dir relevante Fakten optimal einprägen kannst. Dabei handelt es sich um animierte Videos und Erkundungsbilder, die auf AMBOSS abgestimmt oder ergänzend sind. Die Inhalte liegen meist in Lang- und Kurzfassung vor, enthalten Basis- sowie Expertenwissen und teilweise auch ein Quiz sowie eine Kurzwiederholung. Eine Übersicht aller Inhalte findest du im Kapitel „Meditricks“. Meditricks gibt es in unterschiedlichen Paketen – für genauere Informationen empfehlen wir einen Besuch im Shop.

Myotone Dystrophie Typ 1 (Curschmann-Steinert)

Myotone Dystrophie Typ 2 (PROMM)

Myotonia congenita

Inhaltliches Feedback zu den Meditricks-Videos bitte über den zugehörigen Feedback-Button einreichen (dieser erscheint beim Öffnen der Meditricks).

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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