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Perioperativer Bronchospasmus

Letzte Aktualisierung: 25.11.2025

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Der Begriff „Bronchospasmus“ bezeichnet eine akute, meist reversible Verkrampfung der glatten Bronchialmuskulatur mit nachfolgender Obstruktion der unteren Atemwege. Es handelt sich um eine spezielle Form der Bronchokonstriktion, die typischerweise mit einer deutlichen Verschlechterung der alveolären Ventilation einhergeht und bei schwerer Ausprägung lebensbedrohlich sein kann. Auslöser ist eine bronchiale Irritation durch exogene oder endogene Reize. Therapeutisch stehen die Unterbrechung des auslösenden Reizes sowie die Gabe von inhalativen β2-Sympathomimetika, Sauerstoff und Glucocorticoiden im Vordergrund.

Dieses Kapitel bezieht sich auf den Bronchospasmus im perioperativen Kontext.

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Ätiologietoggle arrow icon

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Symptomatiktoggle arrow icon

Ein Bronchospasmus kann zu einer akut lebensbedrohlichen Hypoxie und Hyperkapnie führen!

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Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Therapietoggle arrow icon

Allgemeine Maßnahmen

  • Auslösenden Reiz beenden, bspw. durch Unterbrechen der
  • FiO2 erhöhen
  • Wechsel auf manuelle Beatmung: Häufig empfohlene Erstmaßnahme zum Ausschluss eines technischen Problems sowie zur
    • Klinischen Beurteilung der Schwere des Bronchospasmus
    • Akuten Sicherstellung einer gewissen Ventilation

Medikamentöse Therapie

Die wichtigste Erstmaßnahme bei intraoperativem Bronchospasmus ist die rasche Vertiefung der Narkose! [2][5]

Im Falle eines schweren Bronchospasmus kann die Vertiefung der Narkose durch Inhalationsanästhetika aufgrund der eingeschränkten Ventilationsmöglichkeit stark erschwert bis unmöglich sein!

Beatmungsstrategie und weiterführende Maßnahmen [5][14][15]

Das primäre Ziel der maschinellen Beatmung bei Bronchospasmus ist die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Oxygenierung, was häufig nur unter permissiver Hyperkapnie gelingt!

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Präventiontoggle arrow icon

Zur Prävention eines Bronchospasmus zählen insb. die Vermeidung potenzieller Auslöser, eine adäquate Narkoseführung sowie die perioperative Fortführung bronchodilatatorischer Medikamente bei vorbestehendem Asthma bronchiale! [3][17]

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