ambossIconambossIcon

Pharmakotherapie in der Schwangerschaft

Letzte Aktualisierung: 12.5.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Es gibt verhältnismäßig wenige Medikamente, die in der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden dürfen. Kontrollierte Studien an Schwangeren sind nicht möglich, daher stammen Informationen zur Verträglichkeit und Teratogenität i.d.R. aus Fallberichten nach der Verabreichung eines bestimmten Medikaments. Allgemein gilt, dass jedes Arzneimittel während der Schwangerschaft nur unter strenger Indikationsstellung und sorgfältiger Abwägung der maternalen und fetalen Risiken verschrieben werden darf.

Wichtige Medikamente in der Schwangerschafttoggle arrow icon

Überblick [1][2]

Ausgehend von Tierversuchen und Erfahrungen beim Menschen werden Substanzen als risikoärmer bzw. risikoreicher gewertet. Im deutschsprachigen Raum bietet das Portal Embryotox [2] des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin eine der umfassendsten Zusammenstellungen des Risikopotenzials von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit.

  • Keine ausreichenden kontrollierten Studien an Schwangeren in Bezug auf fetales Risiko
  • Häufig Diskrepanz zwischen Fachinformation des Herstellers und Erfahrungsberichten
Übersicht über wichtige Medikamente in der Schwangerschaft [2][3][4]
Substanzklasse Zu bevorzugende Substanzen CAVE: Zu vermeidende bzw. kontraindizierte Substanzen
Antihypertensiva
Antikoagulanzien
Analgetika
Antiemetika
Antiallergika
Antidiabetika
Thyreostatika
Weitere Substanzen

Antibiotika in der Schwangerschaft/Stillzeittoggle arrow icon

Allgemein [1][2]

Risikoärmere Substanzen

Risikoreichere Substanzen [4]

Bekanntes erhöhtes fetales Risiko beim Menschen

Icon of a lockNur noch 3 Kapitel ohne AMBOSS-Zugang verfügbar

Mit einem AMBOSS-Zugang hast du unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte.
 Evidenzbasiertes Medizin- und Pflegewissen von unserer Fachredaktion auf den Punkt gebracht. Disclaimer aufrufen.