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Symptomlinderung in der Palliativmedizin - ALPHA

Letzte Aktualisierung: 31.7.2024

Physische Beschwerdekomplexetoggle arrow icon

Überblick

Seltene Symptome

Singultus

Pruritus

Dyspnoetoggle arrow icon

  • Relevanz: Dyspnoe ist ein häufiges und sehr belastendes Symptom in der Palliativmedizin
  • Einflussfaktoren: Physische, psychische, soziale und umweltbedingte Faktoren
  • Kategorisierung der Dyspnoe
    • Kontinuierliche Dyspnoe: Anhaltende Belastung durch Dyspnoe, typischerweise mit schwankender Intensität
    • Dyspnoeattacken: Plötzliche Zunahme der Dyspnoeintensität, die als stark unangenehm empfunden wird

Diagnostik bei Dyspnoe in der Palliativmedizin

  • Ziel: Sicherstellung einer umfassenden Beurteilung des individuellen Falles

Grundpfeiler der Diagnostik

  • Subjektive Beurteilung der Atemnot
  • Fremdeinschätzung: Bei kognitiven oder körperlichen Einschränkungen
    • Instrumente: Einschätzungen durch Angehörige oder Personal
  • Wiederholte Beurteilung: Insb. vor, während und nach einer symptomatischen Therapie
    • Regelmäßige Dokumentation und Evaluation der Ergebnisse
  • Ausschluss beeinflussbarer Ursachen: Können ggf. mit hohem symptomatischem Benefit behandelt werden

Der Ausschluss beinflussbarer Ursachen ist essentiell, um ggf. große Therapieerfolge nicht zu verpassen – andernfalls liegt eine refraktäre Dyspnoe vor, die mit den folgenden symptomatischen Therapien behandelt werden muss!

Nicht-medikamentöse Therapieoptionen

  • Aufklärung und Information
  • Beruhigung und Entspannung
  • Atemübungen
  • Kühlung des Gesichts: Bspw. durch Einsatz eines Handventilators
  • Gehhilfen
  • Notfallmaßnahmen für Atemnotattacken
  • Psychologische Unterstützung
  • Physiotherapeutische Interventionen

Nicht-medikamentöse Maßnahmen sind in der Praxis wichtig, da sie die Lebensqualität der Patienten erhöhen können, indem sie nicht nur die Atemnot selbst, sondern auch die damit verbundene Angst und Belastung adressieren!

Medikamentöse Therapie

Nicht empfohlene Medikamente

Sauerstoffgabe

Sauerstoff sollte nicht zur Linderung von Atemnot bei nicht-hypoxämischen Patienten mit einer nicht-heilbaren Krebserkrankung eingesetzt werden!

Gastrointestinale Symptometoggle arrow icon

Obstruktion

Obstipation

Kurzdarmsyndrom

Maligner Aszites

Psychische Beschwerdekomplexetoggle arrow icon

Delir in palliativmedizinischen Situationen

Fatigue

Unruhe und Angsttoggle arrow icon

Symptomkontrolle

Aspekt: Existenzielle Angst

Spirituelle Aspektetoggle arrow icon

Spirituelle Aspekte der Palliativpflege

Seelsorge?

Soziale Aspektetoggle arrow icon

Dekompensation des sozialen Umfeldes

Kinder und Tod

Kommunikation mit Angehörigentoggle arrow icon

Der sterbende Menschtoggle arrow icon

Erkennen der Sterbephase

Symptomlinderung in der Sterbephase

Flüssigkeitsgabe und Ernährungtoggle arrow icon

Ethische Prinzipien

Weitere Ressourcen zur Beratung

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