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Dilatative Kardiomyopathie

Letzte Aktualisierung: 2.2.2021

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Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) kann primär (idiopathisch) oder sekundär durch z.B. ischämische oder valvuläre Herzschädigung entstehen und manifestiert sich durch eine Druck- bzw. Volumenbelastung mit enddiastolischer Druckerhöhung im linken Ventrikel und Vorhof. Durch Einschränkung der Kontraktionsfähigkeit mit systolischer Auswurfschwäche entsteht ein Rück- und Vorwärtsversagen mit typischen Symptomen der Linksherzinsuffizienz. Echokardiographisch zeigt sich eine Vergrößerung von linkem Vorhof und Ventrikel mit verminderter Auswurffraktion (LVEF↓).

Die Behandlung umfasst vor allem die medikamentöse Therapie der resultierenden (Links‑)Herzinsuffizienz (z.B. mit ACE-Hemmern und Diuretika). Bei höhergradiger DCM ist die Implantation eines kardialen Defibrillators (ICD) oder eine Herztransplantation indiziert. Insgesamt besitzt die DCM jedoch eine schlechte Prognose – die 10-Jahres-Überlebensrate liegt nur bei 10–15%.

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Primäre Genese

Sekundäre Genese

Aufgrund einer strukturellen Veränderung primärer oder sekundärer Genese kommt es zu einer verminderten Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels. Dadurch entsteht eine Druck- bzw. Volumenbelastung mit enddiastolischer Druckerhöhung im linken Ventrikel und Vorhof mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion.

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Herold et al.: Innere Medizin. Eigenverlag 2012, ISBN: 978-3-981-46602-7 .
  2. Flasnoecker (Hrsg.): TIM, Thieme's Innere Medizin. 1. Auflage Thieme 1999, ISBN: 978-3-131-12361-9 .