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Akute obstruktive Bronchitis im Kindesalter

Letzte Aktualisierung: 4.3.2025

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Die akute obstruktive Bronchitis bei Kindern und Jugendlichen ist eine virale Infektion insb. der mittleren und größeren Bronchien mit obstruktiver Komponente. Sie wird häufig durch RS- und Rhinoviren verursacht und geht i.d.R. mit Erkältungssymptomen wie leichtem Fieber und Schnupfen einher. Auskultatorisch zeigt sich typischerweise ein exspiratorisches Giemen/Pfeifen, sodass die Diagnosestellung häufig klinisch erfolgt. Bei Kleinkindern zeigen sich oft infektassoziierte Episoden mit anfallsartigem Husten bis zum Erbrechen. Therapeutisch steht die Inhalation von Salbutamol im Vordergrund, bei schwerer Symptomatik kommen systemische Glucocorticoide zum Einsatz.

Treten rezidivierende obstruktive Bronchitiden auf, sollte eine eingehende Anamnese und klinische Untersuchung erfolgen, um ggf. einen medikamentösen Therapieversuch einzuleiten und Differenzialdiagnosen auszuschließen.

Dieses Kapitel widmet sich den besonderen Aspekten der obstruktiven Bronchitis bei Kindern und Jugendlichen, für eine Gesamtübersicht über Bronchitiden siehe: Akute Bronchitis

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Definitiontoggle arrow icon

Im Säuglingsalter gibt es häufig Überschneidungen zwischen einer obstruktiven Bronchitis und einer Bronchiolitis, sodass eine klare Abgrenzung schwierig ist!

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Epidemiologietoggle arrow icon

  • Prävalenz: Ca. 30% aller Kinder <3 Jahren sind mind. 1-mal betroffen [1]
  • Häufigkeitsgipfel: Kinder 0–5 Jahre
  • Risikofaktoren für schwere Verläufe und/oder rezidivierende Episoden

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

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Ätiologietoggle arrow icon

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Symptomatiktoggle arrow icon

Im Säuglingsalter gibt es häufig Überschneidungen zwischen einer obstruktiven Bronchitis und einer Bronchiolitis, sodass eine klare Abgrenzung schwierig ist!

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Diagnostiktoggle arrow icon

Die Diagnosestellung erfolgt hauptsächlich auf Basis von Anamnese und klinischer Untersuchung. [1]

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Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

Differenzialdiagnosen der obstruktiven Bronchitis [1][3]

Red Flags Differenzialdiagnosen
Plötzliches Auftreten
Symptome ab Geburt
Keine symptomfreien Intervalle
Insb. nächtliche Symptomatik
Feuchter produktiver Husten
Anfallsartiger Husten
Inspiratorischer Stridor
Gedeihstörung

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Therapietoggle arrow icon

Eine Therapie mit ICS im Kleinkindalter kann weder die Entstehung eines Asthma bronchiale verhindern noch Einfluss auf den Langzeitverlauf eines Asthmas ausüben. Wohl aber kann die Anzahl der infektbedingten Exazerbationen verringert werden!

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Rezidivierende obstruktive Bronchitistoggle arrow icon

Kommt es im Säuglings- und Kleinkindalter wiederholt zu obstruktiven Episoden, sollten eine eingehende Anamnese und eine klinische Untersuchung erfolgen, um Differenzialdiagnosen auszuschließen, die Prognose abzuschätzen und v.a. einen medikamentösen Therapieversuch zu erwägen, damit dem Kind eine uneingeschränkte Teilhabe ermöglicht werden kann. [1][3]

Während Kinder mit rein infektassoziiertem Giemen im Kleinkindalter bis zur Einschulung meistens beschwerdefrei sind, gilt das Giemen durch multiple Triggerfaktoren als Risikofaktor für ein Asthma bronchiale, insb. wenn es zur Einschulung (noch) präsent ist!

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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