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Antidiabetika

Letzte Aktualisierung: 22.1.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Antidiabetika sind alle pharmakologischen Wirkstoffe außer Insulin, die zur „blutzuckersenkenden“ Therapie im Rahmen eines Diabetes mellitus Typ 2 verwendet werden können. Führen Lebensstiländerungen (Gewichtsreduktion durch Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung) bei Typ-2-Diabetikern nicht zu einer ausreichenden Senkung des HbA1c-Wertes (Ziel-HbA1c 6,5–7,5 %, entspricht zwischen 48–58 mmol/mol Hb), wird die medikamentöse Therapie begonnen. Der wichtigste Wirkstoff und das Mittel der 1. Wahl bei allen Typ-2-Diabetikern ist das Biguanid Metformin. Es weist günstige Effekte auf den Glucosestoffwechsel auf, führt zur gewünschten Nebenwirkung Gewichtsreduktion und zeigte in Endpunktstudien den größten Nutzen bzgl. Mortalität und Prävention von Langzeitkomplikationen des Diabetes mellitus Typ 2.

Eine gefürchtete Nebenwirkung von Metformin ist die Lactatazidose, die insb. bei fortgeführter Einnahme im Rahmen schwerer Erkrankungen und Operationen sowie bei intravenöser Gabe iodhaltiger Kontrastmittel auftritt. Daher muss Metformin bei Vorliegen dieser Risikofaktoren abgesetzt und i.d.R. durch eine Insulintherapie ersetzt werden. Günstig dagegen ist, dass unter einer Therapie mit Metformin kein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Hypoglykämien besteht.

Bei Unverträglichkeit, Kontraindikationen oder unzureichender Wirksamkeit von Metformin kommen einzeln oder in Kombinationstherapie meist Sulfonylharnstoffe (cave: Hypoglykämierisiko!), GLP1-Analoga (subkutane Anwendung), DPP4-Inhibitoren und SGLT2-Inhibitoren zum Einsatz. Antidiabetika sollten möglichst einzeln oder auch als Zweifachkombination eingesetzt werden, Drei- oder gar Vierfachkombinationen sind umstritten (hohes Interaktionspotenzial, kaum valide Studien). Zudem sind die meisten Antidiabetika bei mittel- bis hochgradiger chronischer Niereninsuffizienz und bei anderen schweren Komorbiditäten kontraindiziert. Daher sollten Antidiabetika bei erforderlicher Therapieeskalation eher mit einer geeigneten Form der Insulintherapie kombiniert werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine Anwendung oraler Antidiabetika nicht empfohlen.

Du möchtest diesen Artikel lieber hören als lesen? Wir haben ihn für dich im Rahmen unserer studentischen AMBOSS-Audio-Reihe vertont. Den Link findest du am Kapitelende in der Sektion “Tipps & Links".

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Übersichttoggle arrow icon

Übersicht der Antidiabetika-Gruppen

Wirkstoffgruppe Wirkung Nebenwirkungen Kontraindikationen Weitere Hinweise zu Wirkstoff und Präparaten
Biguanide (Metformin)
Sulfonylharnstoffe (z.B. Glibenclamid, Glimepirid)
Glinide (z.B. Nateglinid, Repaglinid)
  • Hypoglykämie-Risiko
  • Gewichtszunahme(!)
  • Hepatotoxizität (selten)
DPP4-Inhibitoren (z.B. Saxagliptin, Sitagliptin)
  • Erhöhung der glucoseabhängigen Insulinausschüttung durch Hemmung der Dipeptidylpeptidase-4 → Hemmung des Abbaus von GLP1 → Förderung der Insulinsekretion durch gesteigerte GLP1-Wirkung
GLP-1R-Agonisten (syn. GLP1-Analoga, z.B. Exenatide, Liraglutid, Albiglutid)
  • Direkte Stimulation am GLP1-Rezeptor (GLP1-analoge Wirkung)
    • Erhöhung der glucoseabhängigen Insulinausschüttung
    • Hemmung der Glucagonsekretion

SGLT2-Inhibitoren (z.B. Dapagliflozin, Empagliflozin, Ertugliflozin, Canagliflozin )

α-Glucosidasehemmer (Acarbose)
Glitazone (Pioglitazon)
  • Verminderung der Insulinresistenz durch Bindung an PPAR-Rezeptor

Indikation

Gemeinsame Kontraindikationen der Antidiabetika

Sulfonylharnstoffe weisen das höchste Risiko für das Auftreten einer Hypoglykämie auf. Alle anderen Substanzen haben in der Monotherapie kein wesentliches Hypoglykämie-Risiko. Bei Kombinationstherapien, insb. mit Sulfonylharnstoffen, erhöht sich das Hypoglykämie-Risiko deutlich!

Insb. im hohen Alter ist jede Therapie mit Antidiabetika unter genauer Beachtung möglicher Kontraindikationen und Interaktionen einzusetzen.

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Wirkungtoggle arrow icon

Von entscheidender Bedeutung ist, den prinzipiellen Wirkungsmechanismus zu verstehen, um keine falsche Indikation für den Einsatz der Antidiabetika zu stellen. Insulinotrope Substanzen bewirken eine vermehrte Freisetzung von Insulin aus den Betazellen des Pankreas. Demnach sind sie auf die (Rest‑)Funktion des Pankreas angewiesen. Nicht-insulinotrope Wirkprinzipien wirken unabhängig von einer etwaigen endogenen Insulinsekretion und sind daher auch bei erloschener endokriner Pankreasfunktion noch wirksam.

Insulinotrope Wirkungsmechanismen

Nicht-insulinotrope Wirkprinzipien

Nicht-insulinotrope Wirkprinzipien wirken unabhängig von einer etwaigen endogenen Insulinsekretion. Sie sind daher auch bei erloschener endokriner Pankreasfunktion noch wirksam.

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Biguanide (Metformin)toggle arrow icon

Klinisches Profil

Vor Kontrastmittelgabe oder geplanten Operationen muss Metformin aufgrund des Risikos einer Lactatazidose pausiert werden!

Metformin ist aufgrund seines günstigen Wirkungs-/Nebenwirkungsprofils Mittel der ersten Wahl als Mono- oder Kombinationstherapie in allen Stadien des Typ-2-Diabetes!

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Sulfonylharnstoffetoggle arrow icon

Klinisches Profil der Sulfonylharnstoffe

Betablocker können die Warnsymptome einer Hypoglykämie (z.B. Tachykardie) verschleiern und zusätzlich zu einem weiteren Abfall der Serumglucose führen (siehe: Hypoglykämie). In Kombination mit Sulfonylharnstoffen können Hypoglykämien daher verstärkt auftreten, weshalb die kombinierte Einnahme beider Substanzen vermieden werden sollte!

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Glinide (Sulfonylharnstoff-Analoga)toggle arrow icon

Wirkstoffe

Ab dem 1. Juli 2016 sind Glinide nach Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses in Deutschland nicht mehr zulasten der GKV verordnungsfähig!

Klinisches Profil

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Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer (Gliptine)toggle arrow icon

Wirkstoffe

  • Sitagliptin: Als Monotherapie und in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoffen und/oder Glitazonen zugelassen
    • Verordnung: Gabe 1×/d ausreichend, flexible Kombinationsmöglichkeiten gemäß Zulassungsstatus (Zwei- und Dreifachkombinationen), es werden Kombinationspräparate mit Metformin angeboten (z.B. Janumet®, Velmetia®)
  • Saxagliptin: Zugelassen in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoff oder Glitazon (max. Zweifachtherapie)
  • Vildagliptin: Zugelassen in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoff oder Glitazon (max. Zweifachtherapie)
    • Verordnung: I.d.R. Gabe 2×/d, in Kombination mit Sulfonylharnstoffen ist eine Dosisreduktion sinnvoll (Hypoglykämie-Gefahr!)

Klinisches Profil

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GLP1-Analoga (GLP-1R-Agonisten, Inkretinmimetika)toggle arrow icon

Wirkstoffe

  • Hinweise zur Eindosierung (aller GLP1-Analoga)
    • Einschleichende Dosierung: Insb. die gastrointestinalen Nebenwirkungen können so minimiert werden
    • Wöchentliche Anwendung: Nur wenn eine Aufdosierung mit kurzwirksamen Präparaten vertragen wurde
  • Semaglutid: Zulassung als Monotherapie und als Kombinationspartner von Antidiabetika und Insulin
    • Verordnung: Gabe 1×/Woche, unabhängig von den Mahlzeiten
      • Als Monotherapie
      • In Kombination mit Sulfonylharnstoff oder Insulin
        • Dosisreduktion der genannten Wirkstoffe erwägen
        • Eigenständige Blutzuckermessungen zur Anpassung der Dosis notwendig
  • Exenatide: Zulassung als Kombinationspartner von Antidiabetika und/oder Basalinsulin, Präparate zur 2× täglichen und 1× wöchentlichen Injektion (Exenatide-LAR) verfügbar
    • Verordnung: Gabe 2×/d vor dem Essen erforderlich
      • Tägliche Gabe oder wöchentliche Gabe möglich
  • Liraglutid: Zulassung in Kombination mit oralen Antidiabetika sowie Basal- und Langzeitinsulin, tägliche Gabe
    • Verordnung: Gabe 1×/d, unabhängig von den Mahlzeiten
  • Albiglutid: Zulassung als Monotherapie und als Kombinationspartner von Antidiabetika und Basalinsulin, Gabe 1×/Woche
    • Verordnung: Eine einschleichende Dosierung ist bei Albiglutid nicht möglich und laut Herstellerangaben nicht erforderlich
  • Dulaglutid: Zulassung als Monotherapie und als Kombinationspartner von Antidiabetika und Insulin
    • Verordnung: In der Monotherapie niedrigere Dosis als bei Kombinationstherapie (Therapie-Intensivierung!)

Klinisches Profil

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SGLT2-Inhibitoren (Gliflozine)toggle arrow icon

Wirkstoffe

Klinisches Profil

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α-Glucosidasehemmertoggle arrow icon

Wirkstoff

  • Acarbose: Zulassung als ergänzende Therapie zur Lebensstiländerung, Kombination mit anderen Antidiabetika möglich
    • Verordnung: Um das Auftreten meteoristischer Nebenwirkungen zu minimieren einschleichend (1–2×/d) beginnen

Allgemeine Pharmakologie

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Glitazone (Insulinsensitizer)toggle arrow icon

Glitazone sind nicht mehr erstattungsfähig zulasten der GKV!

Wirkstoffe

  • Pioglitazon: Zulassung als Monotherapie oder Kombinationspartner
    • Verordnung: Nur in seltenen Ausnahmen sinnvoll!
  • Rosiglitazon
  • Troglitazon

Klinisches Profil

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Therapieempfehlungentoggle arrow icon

  • Therapieziele individuell festlegen
    • Ambitionierte Konzepte: Insb. bei jungen Patienten mit kurzer Diabetesdauer, die ohne wesentliches Nebenwirkungsrisiko auch komplexe antidiabetische Therapien umsetzen können. Ambitionierte Therapiekonzepte erfordern wiederholte Schulungen und stellen besondere Anforderungen an die Compliance der Patienten.
    • Pragmatische Konzepte: Insb. bei älteren Patienten mit langjähriger Diabetesdauer, bereits bestehenden Langzeitschäden und/oder chronischen Komorbiditäten, ggf. auch bei Patienten mit eingeschränkter Lebenserwartung
  • Risiken erkennen
    • Risiko Alter: Das Ausmaß der Multimorbidität nimmt mit dem Alter zu. Nebenwirkungsprofile und Kontraindikationen sind genau zu beachten. Im Zweifel sollten möglichst konservative Therapieprinzipien bevorzugt werden
    • Risiko Hypoglykämie: Insb. bei einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen besteht ein erhöhtes Risiko
      • Besondere Patientengruppen: In der Personenbeförderung tätige Menschen (z.B. Pilot, Busfahrer, Taxifahrer)
      • Blutzuckermessung: Insb. bei ambitionierten Konzepten und Kombinationstherapien mit Insulinen sind regelmäßige Blutzuckermessungen und entsprechende Schulungen zur Selbstmessung sinnvoll
    • Risiko Gewichtszunahme: Insb. schädliche Auswirkungen auf das metabolische Syndrom und kardiovaskuläre (Folge‑)Erkrankungen
  • Interaktionen meiden: Zweifachkombinationen von Antidiabetika sind oft noch überschaubar, mit jedem zusätzlichen Medikament erhöht sich das Risiko
    • Sulfonylharnstoffe: Erhöhen das Hypoglykämie-Risiko in jeglicher Kombination, insb. eine Kombination mit Gliniden ist bei gleichem Wirkprinzip zu meiden
    • Zweifachkombinationen der Antidiabetika: I.d.R. unkritisch und mit erfassbarem Interaktionsprofil
    • Dreifachkombinationen der Antidiabetika: Unzureichende Datenlage, bei Verordnung konsequentes Monitoring von Leber- und Nierenfunktion sowie Aufklärung des Patienten erforderlich
    • Andere Medikamente: Mit steigender Zahl der Begleitmedikation zunehmend. Eine Vielzahl von Medikamenten beeinflusst zudem die Insulinresistenz und somit den Glucosestoffwechsel (siehe auch: Medikamentöse Einflüsse auf den Insulinbedarf)
  • Zeitpunkt der Insulintherapie
    • Konservative Position: Insulintherapie als Säule ab Stufe III der Stufentherapie für Typ-2-Diabetiker (Empfehlung DEGAM und AkdÄ)
    • Progressive Position: Insulintherapie als Option ab Stufe III, jedoch variable Kombinationstherapien mit Antidiabetika nahezu aller Wirkstoffgruppen (Empfehlung DDG und DGIM)
    • Weitere Faktoren
      • Patientenpräferenzen
      • Patientengewicht

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Nebenwirkungtoggle arrow icon

Siehe: Übersicht der Antidiabetika-Gruppen

Es werden die wichtigsten Nebenwirkungen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Indikationtoggle arrow icon

  • Biguanide: Mittel der ersten Wahl für alle Typ-2-Diabetiker ab Stufe II
  • Alle weiteren Substanzen: Bestandteil alternativer und individualisierter Therapiekonzepte ab Stufe II

Siehe: Stufenschema für Typ-2-Diabetiker nach der Versorgungsleitlinie 2020

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Kontraindikationtoggle arrow icon

Siehe: Übersicht der Antidiabetika-Gruppen

Es werden die wichtigsten Kontraindikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Interaktiontoggle arrow icon

Siehe: „Interaktionen meiden“ im Abschnitt: Therapieempfehlungen für Antidiabetika

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SGLT2-Inhibitoren (Dezember 2020)

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Neue orale Antidiabetika

Metformin

Sulfonylharnstoffe

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