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Interstitielle Lungenparenchymerkrankungen

Letzte Aktualisierung: 6.4.2022

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Interstitielle Lungenparenchymerkrankungen sind eine heterogene Gruppe von Lungenerkrankungen unterschiedlicher Ätiologie, die aber allesamt durch Zunahme des Bindegewebes zu Lungenfibrose führen. Leitsymptome sind Belastungsdyspnoe und trockener Husten. In der Auskultation kann beidseitig ein basales inspiratorisches Knisterrasseln auffallen. Ist die Ursache bekannt (autoimmun, Medikamente, infektiös), wird die zugrunde liegende Erkrankung behandelt, andernfalls erfolgt ein Therapieversuch mit Immunsuppressiva. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu respiratorischer Insuffizienz und Cor pulmonale mit Rechtsherzinsuffizienz.

Allgemein

Speziell

Beide Formen gehören nach der Klassifikation der American Thoracic Society 2002 zu den idiopathischen interstitiellen Pneumonien.

Schnittbild-Serien

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2022, DIMDI.

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