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Psychostimulanzien (Intoxikation und Abhängigkeit)

Letzte Aktualisierung: 20.3.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Zu den Psychostimulanzien werden psychoaktive Substanzen mit unterschiedlicher chemischer Struktur zusammengefasst, die hauptsächlich sympathomimetisch wirken. Hauptvertreter sind das Amphetamin („Speed“), seine Derivate (z.B. „Ecstasy“), Methamphetamin („Crystal Meth“), Kokain und das Medikament Methylphenidat. Bei einer Intoxikation kann die sympathische Überstimulation u.a. zu Agitation, Herzrhythmusstörungen und epileptischen Anfällen führen. Insb. Kokain und Methamphetamin haben ein starkes Abhängigkeitspotenzial mit ausgeprägten Entzugssyndromen und Langzeitschäden. Im Folgenden werden primär die illegalen Substanzen beschrieben. Für Informationen zu Psychostimulanzien in der Pharmakotherapie siehe: ADHS - Therapie.

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Übersichttoggle arrow icon

Übersicht der Psychostimulanzien
Legale Substanzen Illegale Substanzen
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Stimulanzien des Amphetamin-Typstoggle arrow icon

Epidemiologie [4]

Die starke Differenz zwischen Lebenszeit- und 12-Monats-Prävalenz bei Amphetamin und Ecstasy weist auf einen mehrheitlichen Probierkonsum hin.

Wirkstoffe

Zu den Stimulanzien des Amphetamin-Typs werden verschiedene Wirkstoffe gezählt, die sich durch eine sympathomimetische Hauptwirkung auszeichnen.

  • Amphetamin
    • Szenenamen: „Speed“, „Pep“
    • Herstellungsform: I.d.R. als weißes Pulver
    • Konsumformen: Oral oder intranasal, sehr selten intravenös
  • Substanzen der Ecstasy-Gruppe: MDMA und seine Derivate (u.a. MDA, MDE und MBDB) [5]
    • Herstellungsformen
      • Kristalle
        • Szenename: „Emma“
        • Konsumformen: Oral
      • Oft in Form von Tabletten (Ecstasy)
        • Enthält neben MDMA teils auch andere Substanzen (bspw. Amphetamine, Koffein)
        • Szenenamen: „Pille“, „Teil“, „Molly“, „Adam“
        • Konsumformen: Oral oder (seltener) intranasal
  • Methamphetamin [6]
    • Szenenamen: „Crystal“, „Crystal Meth“, „Ice“, „Pico“, „Crank“, „Yaba“, „Vint“, „Shishe“ oder „Pervitin
    • Herstellungsformen: I.d.R. als Kristalle oder als weißes Pulver
    • Konsumformen: Oral, intranasal, inhalativ oder i.v.
    • Pharmakokinetik
    • Historische Verwendung
      • Industrielle Herstellung in Deutschland ab den 1930ern (Handelsname: Pervitin®) zur
        • Medizinischen Verwendung bei Asthma und Kreislaufschwäche
        • Leistungssteigerung in der Militärmedizin, insb. im Zweiten Weltkrieg
      • Weiterverwendung im deutschen Militär bis Ende der 1980er
      • Steigende illegale Produktion in Mexiko, Bolivien und Ländern des ehemaligen Ostblocks seit den 1970ern
      • Aktuell wichtigstes Herkunftsland: Tschechien [7]

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Wirkungen und Nebenwirkungentoggle arrow icon

Zeitlicher Ablauf

Wirkungen und Nebenwirkungen

Alle Substanzen zeigen ein sympathomimetisches Wirkprinzip mit vermehrter Ausschüttung und Hemmung der Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin . Substanzen der Ecstasy-Gruppe führen insb. auch zu einer vermehrten Serotoninausschüttung/-wirkung. [8]

Die Wirkung von Methamphetamin ist weitaus stärker und länger anhaltend als die von Amphetamin! Grund hierfür ist insb. seine hohe Lipophilie, wodurch die Blut-Hirn-Schranke rascher überwunden wird und zu höheren Konzentrationen im ZNS führt! [8]

Psychisch [6][7]

MDMA besitzt dosisabhängig neben einer stimulierenden auch eine halluzinogene Wirkung. Daher wird es häufig auch einer eigenen Substanzklasse zugeordnet, den sog. Entaktogenen!

Körperlich [1][8]

Psychiatrische Komplikationen [5]

Amphetamin/Methamphetamin

Psychiatrische Komplikationen des Amphetamin-/Methamphetaminkonsums [5]
Auftreten Dauer Beschreibung Medikamentöse Therapie
Expansiv-aggressiver Rauschverlauf (insb. bei Methamphetamin)
  • Während des Konsums
  • Mehrere Stunden
  • Starke Unruhe, innere Anspannung und gewaltsame Ausbrüche (Raptus!)
  • Insg. zurückhaltende Gabe von Medikamenten (aufgrund möglicher Mischintoxikationen), ggf. intermittierende Gabe von Benzodiazepinen (bzw. Antipsychotika)
Intoxikationspsychose
  • Während des Konsums
  • Auch bei gelegentlichem Konsum möglich
  • Mehrere Stunden
Induzierte Psychose
  • In zeitlichem Zusammenhang mit Konsum
  • Meist bei chronischem Konsum
  • Nach Abstinenz: Tage bis Wochen

Ecstasy/MDMA

Psychiatrische Komplikationen des MDMA-/Ecstasykonsums [5]
Auftreten Dauer Beschreibung Medikamentöse Therapie
Atypischer Rauschverlauf
  • Während des Konsums
  • Auch bei gelegentlichem Konsum möglich
  • Wenige Stunden
  • Starke motorische und innere Unruhe, Angst
Intoxikationspsychose
  • Während des Konsums
  • Auch bei gelegentlichem Konsum möglich
  • Wenige Stunden
Postintoxikationssyndrom
  • Innerhalb weniger Stunden nach Ende der akuten Wirkung
  • Auch bei gelegentlichem Konsum möglich
  • Bis zu 1 Woche
  • Bei ausgeprägter Symptomatik, ggf. intermittierende Gabe von Benzodiazepinen
Induzierte depressive und Angststörung
  • Innerhalb weniger Tage nach letztem Konsum
  • Meist nach häufigerem Konsum
  • Wochen bis Monate
Induzierte Psychose
  • In zeitlichem Zusammenhang mit Konsum
  • Meist nach häufigerem Konsum
  • Nach Abstinenz: Tage bis Wochen
  • Meist schizoaffektive Symptome
  • k.A.

Körperliche Langzeitschäden

Bei Methamphetamin sind die körperlichen Folgeschäden wesentlich ausgeprägter.

  • Gewichtsverlust und Mangelernährung
  • Neurotoxizität in serotonergen und dopaminergen Zielgebieten
  • Immunschwäche
  • Hautjucken/-entzündungen („Speedpickel“, „Crystal Akne“)
  • Zahnschäden, Mundsoor und Karies
  • Zyklusstörungen
  • Organschäden
  • Bei intranasalem Konsum: Nasenschleimhautschädigungen
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Vorgehen bei Intoxikationtoggle arrow icon

Da bei der Intoxikation mit Psychostimulanzien Mischintoxikationen häufig sind, sollten sedierende Medikamente mit großer Vorsicht und unter engmaschiger Kontrolle verabreicht werden!

Therapie bei Amphetamin-Intoxikation [8]

Therapie bei Ecstasy/MDMA-Intoxikation [5][8]

Die Gabe typischer Antipsychotika ist bei Ecstasy/MDMA-Intoxikation aufgrund von Hinweisen auf eine Exazerbation aversiver psychischer Rauschwirkungen nicht empfohlen. [5]

Die Gabe von Antidepressiva (insb. von SSRI) ist bei Ecstasy-Intoxikation aufgrund der Begünstigung eines lebensbedrohlichen Serotoninsyndroms kontraindiziert!

Therapie bei Methamphetamin-Intoxikation [7]

Bei ausgeprägter sympathoadrenerger Symptomatik ist oft eine intensivmedizinische Behandlung notwendig. Bei Eigen- und Fremdgefährdung hat hingegen die akutpsychiatrische Behandlung Vorrang, sofern keine unmittelbar behandlungsbedürftige somatische Komorbidität vorliegt.

Allgemein

  • Engmaschige Überwachung mit Kontrolle von Vitalfunktionen
  • Reizabschirmung, beruhigende Ansprache („Talking Down“), möglichst Begleitung durch konstante Bezugsperson
  • Mischintoxikationen im toxikologischen Screening beachten

Der Schweregrad einer Methamphetamin-Intoxikation lässt sich insb. am Ausmaß der Tachykardie und Hypertonie beurteilen!

Psychopharmakologische Therapieoptionen

Antipsychotika senken die Anfallsschwelle und können die Wahrscheinlichkeit eines epileptischen Anfalls erhöhen, weshalb eine Gabe so kurz und niedrig dosiert wie möglich erfolgen sollte!

Die Pharmakotherapie sollte nur begonnen werden, wenn sie unvermeidbar ist und währenddessen ein Monitoring durchgeführt werden kann! Es drohen insb. bei unklaren oder Mischintoxikationen medikamentös induzierte Komplikationen wie Atemdepression oder eine Verschlechterung der Bewusstseinslage!

Notfallmedizinische Therapie

Die Therapie erfolgt symptomorientiert inkl. Monitoring und Sicherung der Vitalparameter. Im Folgenden sind insb. für die Methamphetamin-Intoxikation besonders zu beachtende Punkte dargestellt. Weitere Informationen finden sich in den notfallmedizinischen Fachkapiteln.

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Abhängigkeittoggle arrow icon

Diagnosekriterien

Abhängigkeitspotenzial

Viele Amphetamin- und Ecstasy/MDMA-Konsumenten sind gesellschaftlich gut integrierte „Partykonsument:innen“ – es werden aber auch abhängige Verläufe beschrieben.

Entzugssymptome

Bei Methamphetamin-Konsum zeigen sich Entzugssymptome stärker und langanhaltender (bis zu Monate) als bei Konsum von Amphetamin oder Ecstasy/MDMA.

Therapie [5]

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Exkurs: Methamphetaminabhängigkeittoggle arrow icon

Der Konsum von Methamphetamin bewirkt eine schnelle Toleranzentwicklung mit hohem psychischen Abhängigkeitspotenzial. Es kommt oft zu einer raschen Dosissteigerung und die Abhängigkeit ist häufig mit ausgeprägten psychosozialen Folgeschäden wie beruflicher und sozialer Desintegration verbunden. [6]

Besonderheiten der Diagnostik

Anamnese

Körperliche Untersuchung

Kardiologische und pulmonologische Diagnostik

Labordiagnostik

Therapieangebote [7]

Das Angebot ambulanter, teilstationärer und stationärer Therapieformen für Methamphetaminabhängige ist breit. Die Auswahl der richtigen Maßnahme richtet sich u.a. nach Bedarf, Abstinenzmotivation und sozialem Umfeld der Patient:innen. I.d.R. wird eine stationäre, qualifizierte Entzugsbehandlung empfohlen.

Medikamentöse Therapieoptionen des Entzugssyndroms [7]

Bei Gabe von Antipsychotika im Rahmen eines Methamphetamin-Entzugssyndroms ist eine Reevaluation und ggf. ein Ausschleichen nach sechs Monaten empfohlen. Besteht die psychotische Symptomatik nach sechsmonatiger Therapie weiter, so muss differenzialdiagnostisch an eine zugrunde liegende Schizophrenie gedacht werden!

Aufgrund ihres Abhängigkeitspotenzials sind Benzodiazepine zurückhaltend und nur zeitlich begrenzt einzusetzen!

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Rechtsmedizinischer Nachweistoggle arrow icon

Amphetamine - Rechtsmedizinischer Nachweis
Serum Urin
Amphetamin

Ca. 8–34 h

1–4 d
MDMA/Ecstasy Ca. 24 h 1–4 d
Methamphetamin Ca. 24 h 1–7 d

Hier handelt es sich um ungefähre Angaben, da die genauen Werte individuell und je nach Konsummenge und -frequenz schwanken!

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Kokaintoggle arrow icon

Epidemiologie

Herstellungs- und Konsumformen

  • Gewinnung
    • Aus Blättern des Kokastrauches
    • Verarbeitung der Kokablätter zu einer Paste
    • Gewinnung von Kokainchlorid aus der Paste (entspricht der Pulverform)
  • Herstellungsformen
    • Crack: Mischung aus Kokain und Natronlösung
    • „Freebase“/„Steine"/„Base: Freie Kokainbase
  • Konsumformen

Pharmakokinetik

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Wirkungen und Nebenwirkungentoggle arrow icon

Wirkungen

Kokain wirkt sympathomimetisch. Viele Symptome entsprechen der „Fight-or-Flight“-Reaktion.

Besonderheiten der Kokainwirkung [6]

  • Phasen des Kokainrauschs
    1. Frühes Rauschstadium
      • Klinik: Positiv empfundene Rauschwirkungen, insb. hohes Selbstbewusstsein und starke Euphorie
      • Dauer: Sekunden bis wenige Minuten
    2. Umkehr der psychischen Symptomatik
      • Klinik: Noch leicht gehobene Stimmung, gemischt mit ängstlich-paranoiden Gefühlen
      • Dauer: 1–2 Stunden
    3. Abklingender Rausch
      • Klinik: Ausgeprägter Angstzustand, Dysphorie, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, bei chronischen Konsumenten häufig verbunden mit Suizidgedanken und ausgeprägtem paranoidem Wahn
      • Dauer: z.T. mehrere Stunden anhaltend
  • Sensibilisierung: Zunahme der stimulierenden Wirkung bei regelmäßigem Konsum

Nebenwirkungen

Akute Nebenwirkungen

Langzeitschäden

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Vorgehen bei Intoxikationtoggle arrow icon

Leitlinienempfehlungen gibt es nur für die Behandlung des hypertensiven Notfalls im Rahmen einer Kokainintoxikation. Andere Komplikationen sollten daher symptomorientiert und zurückhaltend behandelt werden. Im Vordergrund stehen supportive Maßnahmen.

Auch die Hypertonie und Tachykardie normalisieren sich i.d.R. bei ausreichender Sedierung mit Benzodiazepinen!

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Abhängigkeittoggle arrow icon

Diagnosekriterien

Entzugssymptome

  • Dauer
    • Gipfel in den ersten 4 d der Abstinenz
    • Ausgeprägtes Craving noch nach Monaten
  • Körperlich: Eher unspezifisch und schwach ausgeprägt
  • Psychisch

Therapie der Kokainabhängigkeit

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Rechtsmedizinischer Nachweistoggle arrow icon

  • Blut: Nachweis des Metaboliten Benzoylecgonin bis 3 d nach Konsum
  • Urin: Nachweis über Metaboliten Benzoylecgonin
    • Gelegenheitskonsum: Bis ca. 3 d nach Konsum
    • Chronischer Konsum: Bis ca. 3 Wochen nach Konsum
  • Haar: Bis zu mehrere Monate nach Konsum
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Kaffee und Koffein

Methylphenidat

Amphetamine: Speed & Crystal Meth

Kokain (und Crack)

MDMA (Ecstasy-Gruppe)

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

F14.-: Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain

F15.-: Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein

T40.-: Vergiftung durch Betäubungsmittel und Psychodysleptika [Halluzinogene]

T43.-: Vergiftung durch psychotrope Substanzen, anderenorts nicht klassifiziert

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

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