ambossIconambossIcon

Aortenklappenstenose

Letzte Aktualisierung: 17.3.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Bei der Aortenklappenstenose (AS) handelt es sich um eine Verengung der Aortenklappe unterschiedlicher Genese. Die degenerativ kalzifizierte Aortenklappenstenose stellt in Deutschland den häufigsten behandlungsbedürftigen Herzklappenfehler dar. Weiterhin gibt es kongenitale Formen (bspw. infolge einer bikuspiden Aortenklappe) oder erworbene Formen durch rheumatisches Fieber. Alle Formen verursachen letztlich eine Mehrbelastung des linken Ventrikels (LV), die zu Herzhypertrophie und Herzinsuffizienz führen kann. Diagnostisch wegweisend sind das charakteristische Herzgeräusch (spindelförmiges Systolikum) und die Echokardiografie. Während Aortenklappenstenosen häufig lange Zeit asymptomatisch verlaufen, ist die Sterblichkeit nach Auftreten der typischen Symptome (Dyspnoe, Angina pectoris, Synkopen) stark erhöht. Therapiert werden kann dann nur operativ (kardiochirurgischer Aortenklappenersatz) bzw. interventionell (TAVI).
Du möchtest diesen Artikel lieber hören als lesen? Wir haben ihn für dich im Rahmen unserer studentischen AMBOSS-Audio-Reihe vertont. Den Link findest du am Kapitelende in der Sektion „Tipps & Links“.

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Epidemiologietoggle arrow icon

  • In Europa und Nordamerika häufigstes behandlungsbedürftiges Vitium
  • Prävalenz
    • Altersabhängige Zunahme
    • ≈ 12% bei über 75-Jährigen, davon 25% schwere Aortenklappenstenosen [1]

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Ätiologietoggle arrow icon

Degenerative Kalzifizierung

  • Epidemiologie: In Deutschland die mit Abstand häufigste Form
  • Entstehung
    • Beruht auf degenerativen Prozessen ähnlich der Atherosklerose: Beginnt als Aortensklerose, die langsam zur Aortenklappenstenose fortschreiten kann
      • Zunehmende Belastung durch turbulenten Blutstrom verstärkt Prozesse
      • Progrediente Einengung des Lumens, eingeschränkte Beweglichkeit der Klappen
      • Kalkhaltige Ablagerungen in den Klappentaschen mit Beteiligung von Entzündungsprozessen
  • Alter: Insb. hohes Lebensalter (>65 Jahre)

Bikuspide Aortenklappe [2]

Rheumatisches Fieber

Zum Vergleich: Normbefund

Weitere mögliche Ursachen

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Pathophysiologietoggle arrow icon

Zum Vergleich: Normbefunde

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Symptomatiktoggle arrow icon

Leitsymptome

Insb. leichte und mittelgradige Stenosen bleiben meist lange symptomfrei, v.a. wenn Betroffene sich aus einer Schutzhaltung heraus körperlich schonen!

Gedankenstütze zu den 3 Leitsymptomen der Aortenklappenstenose: SAD (Akronym für „Synkope, Angina pectoris, Dyspnoe“).

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Diagnostiktoggle arrow icon

Anamnese

Betroffene können auch bei ausgeprägter Stenose symptomarm sein, da sie sich (unbewusst) schonen!

Körperliche Untersuchung

Zum Vergleich: Normbefund

Die Lautstärke des Herzgeräusches korreliert nicht mit dem Schweregrad der Stenose!

Apparative Diagnostik bei Aortenklappenstenose

Basisdiagnostik

Echokardiografie (transthorakal/transösophageal)

  • Transthorakale Echokardiografie (wichtigste Methode zur Diagnosestellung): Beurteilung von
    • Insuffizienzgrad (leicht-, mittel- oder hochgradig)
    • Klappenmorphologie und -verkalkung
    • LV-Funktion und -Durchmesser
    • Möglichen hämodynamischen Auswirkungen
  • Transösophageale Echokardiografie : Ergänzend bei
    • Schlechten transthorakalen Schallbedingungen
    • V.a. Endokarditis
  • Voraussetzung: Gut eingestellter Blutdruck

Schweregradeinteilung [10]

Echokardiografische Schweregradeinteilung der Aortenklappenstenose [11]
Mittlerer Druckgradient [mmHg] Klappenöffnungsfläche [cm2] Max. Flussgeschwindigkeit [m/s]
Aortenklappensklerose ≤2,5
Leichtgradig <20 >1,5 2,6–2,9
Mittelgradig 20– <40 1,0–1,5 3,0– <4,0
Hochgradig ≥40 <1,0 ≥4,0

Low-Flow-low-Gradient-Aortenklappenstenose [12]

  • Formen
    • Klassische Low-Flow-low-Gradient-Aortenklappenstenose
      • LVEF erniedrigt (<50%), weshalb nur ungenügend Druck im LV aufgebaut werden kann
    • Paradoxe Low-Flow-low-Gradient-Aortenklappenstenose
  • Diagnostik
    • Dobutamin-Stressechokardiografie
      • Liefert zusätzliche Informationen über
        • Änderung der Flussgeschwindigkeiten, Gradienten und der Klappenöffnungsfläche unter Belastung
        • Kontraktile Reserve
      • Wichtig zur Unterscheidung zwischen pseudo-hochgradiger und echter hochgradiger Aortenklappenstenose
      • Siehe: Stressechokardiografie bei Aortenklappenstenose
    • Bei paradoxer Low-Flow-low-Gradient-Aortenklappenstenose
      • Oft schwierige Messung mittels TTE
      • Diagnosebestätigung mittels weiterer bildgebender Verfahren wie
        • 3D‑TEE
        • Kardio-CT (bspw. Aussagen zum Kalzifizierungsgrad)
        • Kardio-MRT (bspw. Aussagen zu Myokardfibrosierung)
  • Therapie: Patient:innen haben meist hohes perioperatives Risiko → Profitieren i.d.R. vom perkutanen Aortenklappenersatz

Bei diskordanten Befunden zwischen mittlerem Druckgradienten und Klappenöffnungsfläche ist es wichtig, dass eine evtl. vorliegende hochgradige Aortenklappenstenose trotzdem erkannt wird!Patient:innen mit eingeschränkter Pumpfunktion können nicht immer hohe Flussgeschwindigkeiten aufbauen! Bei eingeschränkter Pumpfunktion ist die Flussgeschwindigkeit daher kein verlässlicher Parameter.

Stressechokardiografie bei Aortenklappenstenose

  • Indikation: Bei Low-Flow-low-Gradient-Aortenklappenstenose zur Erfassung der kontraktilen Reserve und Unterscheidung zwischen
    • Echter hochgradiger Aortenklappenstenose
    • Pseudo-hochgradiger Aortenklappenstenose
  • Auswertung
    • Klappenöffnungsfläche >1,0 cm2: Pseudo-hochgradige Aortenklappenstenose, keine Indikation zur Intervention
    • Max. Flussgeschwindigkeit ≥4,0 m/s oder mittlerer Druckgradient >40 mmHg und weiterhin Klappenöffnungsfläche ≤1,0 cm2: Echte hochgradige Aortenklappenstenose, Indikation zur Intervention
    • Steigerung des Schlagvolumens <20%: Fehlende kontraktile Reserve, keine Indikation zur Intervention

Kardio-CT

  • Indikation
    • Essenziell für präprozedurale Planung einer TAVI, bspw. zum:
      • Ausschluss einer KHK vor TAVI
      • Ausmessen der anatomischen Situation vor Klappenersatz
    • Beurteilung von Klappen- und Gefäßverkalkungen
    • In Kombination mit der Bestimmung der Klappenöffnungsfläche hilfreich, um die Schwere einer Aortenklappenstenose bei Patient:innen mit niedrigem Druckgradienten zu beurteilen
    • Alternative zur Bestimmung des Schweregrades (Planimetrie, Quantifizierung der Verkalkung)
    • Beurteilung von Durchmesser und Morphologie der Aorta
  • Nachteile

Kardio-MRT

  • Mögliche Indikationen
    • Kein adäquates Echokardiografiebild möglich
    • Zur Abschätzung der kardialen Volumina und systolischen Funktion
    • Identifikation und Quantifizierung einer Myokardfibrose
    • Klinisch vermutete Amyloidose [6]

Röntgen

  • Poststenotische Dilatation
  • Linksherzverbreiterung sowie abgerundete Herzspitze als Zeichen der Linksherzhypertrophie meist erst bei dekompensierter Aortenklappenstenose
  • Einengung des Retrokardialraums (laterale Projektion)
  • Aorten- und Mitralklappenverkalkung

Zum Vergleich: Normbefunde

Invasive Diagnostik

Verlaufsdiagnostik

  • Progressionsgeschwindigkeit: Stark variabel
  • Aufklärung: Asymptomatische Patient:innen, deren Angehörige und medizinisches Personal über die Bedeutung regelmäßiger Nachsorge und das sofortige Melden von Symptomen informieren
  • Nachsorgeintervalle (idealerweise in Herzklappensprechstunde)
    • Hochgradige AS: Mind. alle 6 Monate
    • Mittelgradige AS: Mind. jährlich
    • Leichtgradige AS bei jungen Patient:innen ohne signifikante Kalzifizierung: Alle 2–3 Jahre
Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Therapietoggle arrow icon

Therapieprinzip [6]

  • Leicht- und mittelgradige AS: I.d.R. keine spezifische Therapie erforderlich
    • Regelmäßige Verlaufskontrollen
    • Begleiterkrankungen behandeln
  • Hochgradige AS: I.d.R. chirurgische/interventionelle und/oder medikamentöse Therapie

Medikamentöse Therapie [6]

Blutdrucksenkende Medikamente müssen vorsichtig eingeschlichen werden, da Personen mit Aortenklappenstenose zu ausgeprägten Hypotonien neigen!

Chirurgische und interventionelle Therapie

Indikationen und Kontraindikationen für einen Aortenklappenersatz

  • Symptomatische hochgradige Aortenklappenstenose
  • Asymptomatische hochgradige Aortenklappenstenose
    • Durch AS bedingte LVEF <50%
    • Nachweisbare Symptome im Belastungstest
    • Ggf. bei LVEF >55%, unauffälligem Belastungstest und geringem Verfahrensrisiko
  • Kontraindikationen
    • Eingriff würde aufgrund schwerer Begleiterkrankungen Lebenserwartung und/oder Lebensqualität nicht verbessern
    • Bestehende schwere Begleiterkrankungen mit Lebenserwartung <1 Jahr (z.B. Malignome)

Kardiochirurgischer Aortenklappenersatz (SAVR)

  • Durchführung
    • Thorakotomie, OP am offenen Herzen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine
    • Zugang zur Klappe über die eröffnete Aorta
    • Bzgl. Wahl der Prothese siehe: Herzklappenprothese
    • Ablauf
    • Sonderfall Ross-Operation
      • Spezielles Operationsverfahren: Ersatz der stenosierten Aortenklappe durch die körpereigene Pulmonalklappe (Autograft)
      • Ersatz der Pulmonalklappe durch Spenderklappe
      • Vorteil: Bessere hämodynamische Ergebnisse, lange Haltbarkeit, keine lebenslange Antikoagulation
      • Nachteil: Aufwendige OP, verlängerte Ischämiezeit für das Herz, Spenderpulmonalklappe erforderlich

Perkutaner Aortenklappenersatz (TAVI)

  • Präinterventionelle TAVI-Diagnostik
    • Bevorzugt Kardio-CT zur Einschätzung von
      • Aortenklappenanatomie
      • Größe und Morphologie des Anulus
      • Ausmaß und Verteilung der Klappen- und Gefäßverkalkung
      • Risiko einer Verlegung der Koronararterienabgänge
      • Aortenwurzelmaßen
      • Optimalen Durchleuchtungsprojektionen für den Klappeneinbau
      • Durchführbarkeit des Gefäßzugangs
    • Alternative zu Kardio-CT : TEE
  • Durchführung
    • Zugang: Transfemoral (1. Wahl) , alternativ: subklavial, axillär, transkarotidal, transkaval, transapikal
    • Ballondilatation der stenosierten Klappe
    • Kathetergestützter Einsatz einer Kunstklappe (in einen Metallstent eingenähte biologische Klappe)

Isolierte Ballonvalvuloplastie bei Aortenklappenstenose

  • Indikationen
    • Pädiatrische Patient:innen
    • Überbrückung bei kritischer Stenose und anderer dringender OP oder bei akuter Dekompensation bis zur definitiven Behandlung
    • Palliativsituation
  • Probleme
    • Verbessert Langzeitverlauf bei Erwachsenen nur gering oder gar nicht
    • Schnelle Restenose bei Erwachsenen (innerhalb von 6–12 Monaten)

Auswahl der geeigneten Therapieform

  • Einschätzung: Durch interdisziplinäres Heart Team
  • Empfehlung: Durch interdisziplinäres Heart Team nach Erwägung aller relevanten Faktoren

Zu berücksichtigende Faktoren zur Wahl der Behandlungsmodalität bei Aortenklappenstenose

Therapieentscheidung bei Aortenklappenstenose [7]
Klinische Charakteristika Anatomische/technische Faktoren Weitere Faktoren
SAVR empfohlen
  • Geringeres Operationsrisiko
  • Jüngeres Alter (<75 Jahre)
  • Aktive oder vermutete Endokarditis
  • Klappenmorphologie, die für eine TAVI ungünstig ist, z.B.
    • Starke Segel-/LVOT-Kalzifizierung
    • Hohes Risiko einer Koronarobstruktion aufgrund niedriger Koronarostien
  • Operable Patient:innen, die für transfemorale TAVI ungeeignet sind
  • Abmessungen des Aortenrings ungeeignet für verfügbare TAVI-Prothesen
  • Bikuspide Aortenklappe
  • Thrombus in der Aorta oder dem LV
  • Begleitende kardiale Erkrankungen, bei denen ein Eingriff notwendig ist
    • Hochgradige AS und gleichzeitig indizierte Bypass-OP
  • Notwendige OP an der Aorta ascendens oder einer anderen Klappe
  • Septumhypertrophie, die eine Myektomie erfordert
TAVI empfohlen
  • Porzellanaorta
  • TAVI über transfemoralen Zugang durchführbar
  • Transfemoraler Zugang schwierig oder unmöglich und SAVR nicht ratsam
  • Folgeschäden einer Brustkorbbestrahlung
  • Hohe Wahrscheinlichkeit eines schweren Patient:innen-Prothesen-Mismatch (AVA <0,65 cm2/m2KOF)
  • Schwere Thoraxdeformation oder Skoliose

Komplikationen

Komplikationen bei SAVR und TAVI
Typische Komplikationen [7][13] Generelle Komplikationen
SAVR
TAVI

Postoperatives Management

Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung[6][13]

Nach TAVI

  • Hintergrund
    • Rate zerebraler Ischämien periprozedural oder frühpostinterventionell deutlich erhöht
    • Starke Thrombozytenabfälle nach Implantation möglich
  • Keine andere Indikation für OAK: Singuläre antithrombozytäre Therapie (SAPT) lebenslang
  • Bestehen einer anderen Indikation für OAK : OAK lebenslang .

Nach konventionellem Aortenklappenersatz

Endokarditisprophylaxe nach Herzklappenersatz

  • Indikation: Erwägen bei Hochrisikoeingriffen und
    • Prothetischem Klappenmaterial (inkl. Transkatheterklappen, Rekonstruktionen mit prothetischem Material)
    • Z.n. infektiöser Endokarditis
  • Außerdem bei diesen Personen auf strenge aseptische Maßnahmen bei allen invasiven Eingriffen achten
  • Siehe auch: Endokarditis-Prophylaxe
Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Komplikationentoggle arrow icon

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Ambulante Nachsorgetoggle arrow icon

Medikamentöse Therapie

Verlaufskontrollen

  • Dauer: Lebenslang
  • Anamneseerhebung und klinische Untersuchung
    • Jährlich
    • Bei Auftreten neuer kardialer Symptome
  • TTE
    • Nach TAVI oder SAVR mit biologischer Herzklappe
      • Innerhalb von 30 Tagen nach Klappenimplantation
      • Nach einem Jahr
      • Danach jährlich
    • Bei Auftreten neuer kardialer Symptome
    • Bei V. a. Komplikationen
  • Durchleuchtung bei mechanischer Herzklappe und Kardio-CT: Hilfreich bei V.a. Klappenthromben oder -pannus
Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Präventiontoggle arrow icon

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Prognosetoggle arrow icon

  • Asymptomatische Patient:innen: Letalitätsrate <1%/Jahr [20]
  • Symptomatische Patient:innen: 2-Jahres-Letalitätsrate von >50% ohne Therapie [21]
Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Fahrtauglichkeit bei Aortenklappenstenosetoggle arrow icon

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

AMBOSS-Podcast zum Thematoggle arrow icon

HerzklappenerkrankungenAortenklappen im Fokus (Februar 2021)

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025toggle arrow icon

  • I06.-: Rheumatische Aortenklappenkrankheiten
    • Exklusive: Nicht als rheumatisch bezeichnet (I35.‑)
    • I06.0: Rheumatische Aortenklappenstenose
      • Rheumatische Aortenklappenobstruktion
    • I06.1: Rheumatische Aortenklappeninsuffizienz
    • I06.2: Rheumatische Aortenklappenstenose mit Insuffizienz
    • I06.8: Sonstige rheumatische Aortenklappenkrankheiten
    • I06.9: Rheumatische Aortenklappenkrankheit, nicht näher bezeichnet
      • Rheumatische Aortenklappenkrankheit o.n.A.
  • I35.-: Nichtrheumatische Aortenklappenkrankheiten
    • Exklusive: Als angeboren bezeichnet (Q23.0, Q23.1, Q23.4Q23.9), Als rheumatisch bezeichnet (I06.‑), Hypertrophische Subaortenstenose (I42.1), Nicht näher bezeichnete Ursache, jedoch mit Angabe von Mitralklappenkrankheiten (I08.0)
    • I35.0: Aortenklappenstenose
    • I35.1: Aortenklappeninsuffizienz
      • Aortenklappen:
        • Insuffizienz o.n.A. oder näher bezeichnete Ursache, ausgenommen rheumatisch
        • Regurgitation o.n.A. oder näher bezeichnete Ursache, ausgenommen rheumatisch
    • I35.2: Aortenklappenstenose mit Insuffizienz
    • I35.8: Sonstige Aortenklappenkrankheiten
    • I35.9: Aortenklappenkrankheit, nicht näher bezeichnet
  • Q23.-: Angeborene Fehlbildungen der Aorten- und der Mitralklappe
    • Q23.0: Angeborene Aortenklappenstenose
      • Angeborene Aortenatresie
      • Angeborene Aortenstenose
      • Exklusive: Angeborene subvalvuläre Aortenstenose (Q24.4), Bei hypoplastischem Linksherzsyndrom (Q23.4)

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Patienteninformationentoggle arrow icon

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Studientelegramme zum Thematoggle arrow icon

Hast du Interesse an regelmäßigen Updates zu aktuellen Studien aus dem Bereich der Inneren Medizin? Dann abonniere das Studien-Telegramm! Den Link zur Anmeldung sowie zu weiteren spannenden AMBOSS-Formaten findest du am Seitenende unter „Tipps & Links“.

Icon of a lock

Anmelden oder Einloggen , um den ganzen Artikel zu lesen.

Probiere die Testversion aus und erhalte 30 Tage lang unbegrenzten Zugang zu über 1.400 Kapiteln und +17.000 IMPP-Fragen.
disclaimer Evidenzbasierte Inhalte, von festem ärztlichem Redaktionsteam erstellt & geprüft. Disclaimer aufrufen.