Zusammenfassung
Beim Pseudokrupp (subglottische Laryngitis, stenosierende Laryngotracheitis, viraler Krupp) handelt es sich um eine virale Entzündung der Atemwege mit akuter subglottischer Stenose. Die Erkrankung betrifft überwiegend Kinder ≥6 Monate bis <3 Jahre und tritt v.a. in den Herbst- und Wintermonaten auf. Die klinische Symptomatik verläuft meist so charakteristisch, dass keine weitere Diagnostik notwendig ist: I.d.R. erwachen die Kinder nachts mit anfallsartigem, bellendem Husten und Heiserkeit. Mit zunehmender Schwere der Symptomatik kommt es zu einem i.d.R. inspiratorischen Stridor sowie einer Dyspnoe und Tachypnoe. Im Zentrum der Therapie steht neben Beruhigung und supportiven Maßnahmen die (einmalige) Glucocorticoid-Gabe, bei ausgeprägter Symptomatik in Kombination mit einer Adrenalin-Inhalation. Die Prognose ist gut, schwere Verläufe sind insg. selten.
Epidemiologie
- Prävalenz: 5–10 % aller Kinder erkranken mind. einmal im Leben an Pseudokrupp
- Hospitalisierungsrate ≤5%
- Häufigkeit schwerer Verläufe rückläufig
- Alter: I.d.R. Kinder ≥6 Monate bis <6 Jahre (Häufigkeitsgipfel zwischen 1 und 2 Jahren) [1][2]
- Geschlecht: ♂ > ♀ (1,4–2,5:1)
- Saisonalität: Bevorzugt in den Herbst- und Wintermonaten
Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.
Ätiologie
- Häufige Erreger
- Überwiegend Parainfluenzaviren (ca. 66–75%) [2][3][4]
- Sonstige: Enteroviren , RS-Viren, Adenoviren, Influenzaviren, Metapneumoviren, Bocaviren
- Selten: Masernvirus (Masernkrupp), VZV, HSV, EBV
- Risikofaktoren
- Schadstoffbelastung der Luft
- Tabakrauchexposition
- Rezidivierender Pseudokrupp : Prädisposition aufgrund hyperreagibler Schleimhaut oder Allergie möglich
Pathophysiologie
- Inflammation der Larynxschleimhaut → Epithelschädigung, Schleimhautödem → Stenosierung insb. des subglottischen Raums → Stridor [2]
- Milde bis mäßige Stenosierung: Inspiratorischer Stridor
- Schwere Stenosierung (selten): Inspiratorischer und exspiratorischer Stridor
Bei subtotaler Obstruktion ist nur noch ein leiser in- und exspiratorischer Stridor zu hören!
Symptomatik
- Prodromalphase: Häufig vorausgehender Infekt der oberen Atemwege (Rhinitis, Pharyngitis)
- Akutphase: I.d.R. plötzlich auftretende Symptomatik (v.a. spät abends oder nachts )
- Guter bis leicht reduzierter Allgemeinzustand
- Bellender Husten
- Heiserkeit
- Inspiratorischer Stridor
- Einziehungen und Dyspnoe
- Ggf. subfebrile Temperaturen
- Weiterer Verlauf
- Meist Besserung der Symptomatik am Folgetag
- Häufig erneutes Aufflammen in der nachfolgenden Nacht
Stadien
Schweregrade des Pseudokrupps [2] | |||
---|---|---|---|
Kriterium | Schweregrad | ||
Mild | Moderat | Schwer | |
Stridor |
|
|
|
Tachypnoe/Dyspnoe |
|
|
|
Vigilanz |
|
|
Schweregrade des Pseudokrupps nach Cape Town Score [1] | ||||
---|---|---|---|---|
Kriterium | Schweregrad | |||
1 | 2 | 3 | 4 | |
Stridor |
|
|
|
|
Dyspnoe |
|
|
|
|
Allgemeinsymptome |
|
|
|
Pseudokrupp verläuft meist mild! [2]
Diagnostik
- Klinische Diagnose
- Anamnese (insb. Alter, Verlauf, Impfstatus )
- Klinische Untersuchung: Auf das Nötigste beschränken (insb. Inspektion und pulmonale Auskultation)
- Ggf. Pulsoxymetrie (insb. bei ausgeprägter Symptomatik)
- Weiterführende Diagnostik (Labordiagnostik , ggf. Bildgebung/Laryngoskopie ) bei
Jede Aufregung sollte vermieden und eine Racheninspektion mit Spatel unterlassen werden, weil sich hierdurch die Symptomatik verschlechtern kann!
Differenzialdiagnosen
- Erworben
- Echter Krupp (Diphtherie)
- Epiglottitis
- Bakterielle Tracheitis
- Anaphylaktische Reaktion
- Fremdkörperaspiration
- Verätzung oder thermische Verbrühung im Rachenbereich
- Tonsillenhyperplasie („kissing tonsils“)
- Peritonsillar-, Parapharyngeal- und Retropharyngealabszess
- Pertussis
- Asthma bronchiale / obstruktive Bronchitis
- Pneumonie
- Hereditäres Angioödem
- Juvenile Larynxpapillomatose
- Kongenital
- Tracheomalazie
- Laryngomalazie
- Subglottisches Hämangiom
- Kongenitale (subglottische) Trachealstenose
Differenzialdiagnose: Krupp/Pseudokrupp/Epiglottitis | |||
---|---|---|---|
Echter Krupp (Kehlkopfdiphtherie) | Pseudokrupp | Epiglottitis | |
Erreger |
|
| |
Erkrankungsalter |
|
|
|
Krankheitsbeginn |
|
|
|
Allgemeinzustand |
|
|
|
Fieber |
|
|
|
Husten |
|
|
|
Stimme |
|
|
|
Inspiratorischer Stridor |
|
|
|
Schluckbeschwerden |
|
|
|
Therapie |
|
|
|
Auftreten |
|
|
|
Impfung |
|
|
|
Bei fehlender Hib-Impfung, hohem Fieber, schlechtem Allgemeinzustand und Speichelfluss muss immer an eine Epiglottitis gedacht werden! Eine Racheninspektion ist dann nur in Intubationsbereitschaft möglich und das Kind muss stationär aufgenommen werden!
AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Laryngomalazie
- Definition: Angeborene Erweichung des Kehlkopfknorpels
- Epidemiologie
- Assoziation mit Frühgeburtlichkeit und niedrigem Geburtsgewicht
- Pathophysiologie: Abnorm weiche Knorpelstruktur → Ansaugen von Kehlkopfstrukturen in Inspiration → Einengen der Atemwege
- Klinik
- Inspiratorischer Stridor
- Atemnot
- Verschlimmerung der Symptome bei Anstrengung wie z.B. Trinken oder Schreien
- Diagnostik: Laryngoskopie
- Therapie
- I.d.R. keine Therapie notwendig
- Minimal-invasive OP bei Komplikationen erwägen
Tracheomalazie
- Definition: Weiche, fehlende oder fehlgebildete tracheale Knorpelspangen
- Ätiologie
- Häufig angeboren
- Seltener erworben
- Assoziationen
- Isoliertes Auftreten möglich
- Häufig Assoziation mit
- Laryngo- und/oder Bronchomalazie
- Gefäßringen
- Ösophagusatresie und tracheoösophagealen Fisteln
- Angeborenen Bindegewebserkrankungen
- Frühgeburtlichkeit
- Pathophysiologie: Fehlende / zu weiche Knorpelstruktur → Instabilität der Trachea → Kollabieren der Trachea → Funktionelle Stenose
- Extrathorakale Tracheomalazie : Inspiration → Negativer intratrachealer Druck → Dynamische Kompression der Trachea → Strömungsgeräusche als inspiratorischer Stridor [8]
- Intrathorakale Tracheomalazie : Exspiration → Intrathorakaler Druckanstieg → Kollaps der Trachea → Strömungsgeräusche als exspiratorischer Stridor
- Klinisches Bild
- Inspiratorischer (oder exspiratorischer) Stridor
- Ggf. Zeichen der Dyspnoe
- Verschlimmerung bei Husten, Schreien oder Nahrungsaufnahme
- Besserung bei Überstrecken des Halses
- Diagnostik
- Flexible Endoskopie
- MRT, CT, Angiografie
- Therapie: I.d.R. ist keine Therapie notwendig
- Symptomatisch: Atemtherapie
- Bei schwerer diffuser Tracheobronchomalazie: CPAP über Trachealkanüle
- Bei schwerer segmentaler Tracheomalazie: Aortopexie oder Trachealstent
- Prognose: I.d.R. selbstlimitierend innerhalb der ersten Lebensjahre
Die Tracheomalazie ist i.d.R. nicht behandlungsbedürftig und bildet sich häufig innerhalb der ersten Lebensjahre spontan zurück!
Therapie
Übersicht
Behandlung des Pseudokrupps nach Schweregrad | |||
---|---|---|---|
Maßnahme | Pseudokrupp-Schweregrad | ||
Mild | Moderat | Schwer | |
Allgemeinmaßnahmen |
|
| |
Monitoring |
| ||
Glucocorticoide |
|
|
|
|
|
|
Glucocorticoide verbessern die Symptomatik und vermindern das Hospitalisierungsrisiko! Eine einmalige Anwendung wird daher für alle Pseudokrupp-Schweregrade empfohlen!
Eine Intubation sollte bei Pseudokrupp vermieden werden, da sie zu subglottischen Stenosen führen kann! Bei entsprechender Indikation sollte sie aufgrund der schwierigen Intubationsbedingungen durch erfahrenes Personal erfolgen!
Hinweise zur Therapie
- Kaltluftzufuhr: Praxistipps bei gutem Allgemeinzustand
- Kind (mit Jacke oder Decke) auf dem Schoß der Eltern ans geöffnete Fenster setzen
- Mit den Eltern für ca. 30 min vor das Gebäude an die frische Luft gehen lassen
- Glucocorticoide: Für alle Schweregrade empfohlen
- Wirkungsbeginn: Nach ca. 20–45 min
- Wirkungsdauer: Ca. 18–36 h
- Nebenwirkungen: Bei Akuttherapie zu vernachlässigen
- Siehe auch: Systemische Glucocorticoide im Kindes- und Jugendalter
- Epinephrin (inhalativ): Bei moderater/schwerer Symptomatik empfohlen
- Wirkungsbeginn: Nach ca. 10 min
- Wirkungsdauer: 1–2 h → Rebound-Effekt mit erneuter Symptomatik möglich!
- Stationäre Aufnahme zur Überwachung erwägen (für mind. 2–3 h [6])
- Immer Kombination mit Glucocorticoiden
- Ggf. wiederholte Anwendung
Glucocorticoide wirken verzögert, aber langanhaltend! Eine Adrenalin-Inhalation wirkt dagegen innerhalb weniger Minuten, aber nur kurzzeitig über 1–2 h, weshalb ein Rebound-Effekt auftreten kann!
Bei Tachykardie sowie Obstruktionen der (rechts‑)ventrikulären Ausflussbahn (bspw. einer Fallot-Tetralogie) sollten Adrenalin-Inhalationen nur mit Vorsicht angewendet werden! [6]
Hinweise zum Behandlungssetting
Indikationen zur stationären Aufnahme
- Alter <6 Monate
- Schweregrad
- Immer bei schwerer Symptomatik
- Ggf. bei moderater Symptomatik
- Unzureichendes Therapieansprechen auf Glucocorticoide und Adrenalin
- Unsichere Diagnose mit V.a. akut behandlungsbedürftige Differenzialdiagnose
Vorgehen bei ambulanter Behandlung
- Aufklärung der Eltern
- Vorgehen bei Pseudokrupp
- Ruhe bewahren!
- Kind beruhigen, auf den Arm nehmen oder aufsetzen
- Einmalige Glucocorticoid-Gabe nach ärztlicher Verordnung
- Kind ans offene Fenster oder auf den Balkon bringen und kalte Luft einatmen lassen
- Warnzeichen: Akute (Wieder‑)Vorstellung insb. bei
- Schlechtem Allgemeinzustand
- Schwerer Symptomatik (siehe: Pseudokrupp-Schweregrade)
- Unzureichendem Therapieansprechen
- Rezidivrisiko: In der Folgenacht sowie im Rahmen weiterer Infekte
- Vorgehen bei Pseudokrupp
- Bei Entlassung: Glucocorticoide zur ambulanten Anwendung (bei Rezidiv) mitgeben
AMBOSS-Pflegewissen: Pseudokrupp
Bei einem Pseudokruppanfall handelt es sich um eine akute Stresssituation. Die betroffenen Kinder haben das Gefühl zu ersticken, was zu zusätzlicher Angst und einer Verschlimmerung der Symptome führen kann. Da sich die Ängste der Eltern zusätzlich auf das Kind übertragen können, ist es neben der Überwachung der Vitalparameter (insb. der Atmung) besonders wichtig, als Pflegefachperson Ruhe auszustrahlen. Für die Behandlung sollte eine ruhige Atmosphäre geschaffen und den Kindern durch eine einfache, spielerische Darstellung die Angst vor den pflegerischen Maßnahmen genommen werden.
Beobachten/Überwachen
- Basismonitoring siehe auch: Normwerttabelle kindlicher Vitalparameter
- Atmung: Tachypnoe , inspiratorischer Stridor, bellender Husten, ggf. Heiserkeit und Dyspnoe mit thorakalen Einziehungen
- Sauerstoffsättigung: I.d.R. Normoxie, bei schweren Verläufen ggf. erniedrigt
- Herzfrequenz: Ggf. Tachykardie
- Blutdruck: Ggf. arterielle Hypertonie
- Temperatur: Meist nur leichtes Fieber
- Vigilanz: Ggf. Unruhe/Agitiertheit bis hin zu Somnolenz bei schweren Verläufen
- Allgemeinzustand: Meist gut bis leicht reduziert
- Haut: Meist unauffällig, in schweren Fällen ggf. Zyanosezeichen
- Flüssigkeitshaushalt: Ggf. Hinweise auf Exsikkose
- Stuhlgang: Insb. bei schweren Verläufen ggf. Obstipation durch Bettlägerigkeit und Exsikkose möglich
Bei einem Pseudokruppanfall steht die Beobachtung und Überwachung der Atmung im Vordergrund!
Eine Somnolenz spricht für einen sehr schweren Verlauf und erfordert umgehende Therapiemaßnahmen!
Therapie
- Physikalisch: Zufuhr kalter feuchter Luft, Beruhigung von Kind und Eltern
- Medikamentös: Nach ärztlicher Anordnung, insb. bei Dyspnoe
- Glucocorticoide: Rektal (Zäpfchen) oder oral (Saft)
- Adrenalin: Inhalativ
- Sauerstoff: Inhalativ bei Hypoxämie
- Supportiv: Nach ärztlicher Anordnung, insb. bei Fieber und/oder Exsikkose
- Antipyrese
- Ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr (ggf. kleine Portionsgrößen, leichte Kost
- Ggf. intravenöse Flüssigkeitszufuhr
Um Ängste zu reduzieren, sollten anstehende Maßnahmen möglichst spielerisch erklärt und durchgeführt werden!
Da häufig bereits in der Folgenacht Rezidive auftreten, sollten bei der Entlassung nach ärztlicher Anordnung ggf. Glucocorticoide als Notfallmedikament mitgegeben werden!
Hygiene
- Kohortierung bzw. Isolation: Abhängig vom Erreger (bspw. RSV oder Influenzaviren)
- Mundschutz: Bei Mitarbeitenden und Besucher:innen zum Eigenschutz
- Sputumhygiene: Anleitung der Eltern zur fachgerechten Entsorgung von Sputum
Bei milden Verläufen ist meist kein stationärer Klinikaufenthalt notwendig!
Mobilisation/Bewegung
- Positionierung: Nach Wunsch des Kindes, bei akuten Anfällen möglichst sitzend
- Mobilisation: Meist keine Bettruhe notwendig
In Ruhe und während körperlicher Belastung sollte auf eine Zunahme der Dyspnoe geachtet werden!
Prävention und Beratung
- Prävention eines erneuten Pseudokruppanfalls
- Tipps für Eltern im Akutfall
- Ruhe bewahren
- Kind beruhigen, ggf. auf den Arm nehmen oder aufsetzen
- Kind auf den Balkon, ans geöffnete Fenster, vor den geöffneten Kühlschrank oder ins Badezimmer bringen und angefeuchtete, kühle Luft einatmen lassen
- Nach dem Anfall dem Kind ein kühles Getränk anbieten
- Zur Vorbeugung eines erneuten Anfalls Kind bei offenem Fenster schlafen lassen
Eltern sollten über die hohe Rezidivgefahr (meist schon in der Folgenacht) aufgeklärt werden!
Komplikationen
- Ausweitung der Infektion mit Otitis media, Bronchiolitis oder Pneumonie [6]
- Bakterielle Tracheitis (durch Sekundärinfektion) [6]
- Selten Erstickungstod (bei ausgeprägter subglottischer Enge)
Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Prognose
- I.d.R. folgenloses Abklingen der Symptomatik innerhalb weniger Tage
- Rezidive häufig (i.d.R. mit regredienter Symptomatik über einige Tage [6])
Meldepflicht
Gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht keine Meldepflicht für Pseudokrupp im Allgemeinen. Es gibt jedoch eine amtliche Meldepflicht für einige Erreger.
- Arztmeldepflicht
- Nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ):
- Namentliche Meldepflicht bei Erkrankungs- und Todesfällen durch Influenzaviren
- Nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ):
- Labormeldepflicht
- Nach § 7 IfSG
- Namentliche Meldepflicht nur bei direktem Erregernachweis von Influenzaviren
- Namentliche Meldepflicht nur bei direktem Erregernachweis von Adenoviren im Konjunktivalabstrich
- Nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ):
- Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von Parainfluenzaviren und Adenoviren
- Nach § 7 IfSG
Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025
- J38.-: Krankheiten der Stimmlippen und des Kehlkopfes, anderenorts nicht klassifiziert
- J38.5: Laryngospasmus
- Laryngismus (stridulus), Pseudokrupp
- J38.5: Laryngospasmus
- Q31.-: Angeborene Fehlbildungen des Kehlkopfes
- Exklusive: Stridor congenitus (laryngis) o.n.A. (P28.8)
- Q31.0: Kehlkopfsegel
- Kehlkopfsegel: glottisch, subglottisch, o.n.A.
- Q31.1: Angeborene subglottische Stenose
- Q31.2: Hypoplasie des Kehlkopfes
- Q31.3: Laryngozele (angeboren)
- Q31.5: Angeborene Laryngomalazie
- Q31.8: Sonstige angeborene Fehlbildungen des Kehlkopfes
- Agenesie/Atresie/Fehlen von Ringknorpel, Epiglottis, Glottis, Kehlkopf und/oder Schildknorpel
- Angeborene Kehlkopfstenose, anderenorts nicht klassifiziert
- Fissur der Epiglottis
- Hintere Ringknorpelspalte
- Schildknorpelspalte
- Q31.9: Angeborene Fehlbildung des Kehlkopfes, nicht näher bezeichnet
- Q32.-: Angeborene Fehlbildungen der Trachea und der Bronchien
- Exklusive: Angeborene Bronchiektasen (Q33.4)
- Q32.0: Angeborene Tracheomalazie
- Q32.1: Sonstige angeborene Fehlbildungen der Trachea
- Q32.2: Angeborene Bronchomalazie
- Q32.3: Angeborene Bronchusstenose
- Q32.4: Sonstige angeborene Fehlbildungen der Bronchien
- Agenesie/Angeborene Fehlbildung o.n.A./Atresie/Divertikel/Fehlen des Bronchus
Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.