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Antibiotika

Letzte Aktualisierung: 18.3.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Antibiotika umfassen eine inhomogene Gruppe von Substanzen, die gegen Infektionen durch Bakterien oder Parasiten eingesetzt werden. Die korrekte Indikationsstellung ist u.a. abhängig von den ursächlichen Erregern, den Kontraindikationen und möglichen Nebenwirkungen. Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die Grundlagen der antibiotischen Therapie inkl. der antibiotischen Applikationsformen sowie der richtigen Dosierung der antibiotischen Therapie. Zudem werden die verschiedenen Substanzklassen und die häufigsten Wirkstoffe inkl. des Wirkspektrums und relevanter Nebenwirkungen und Kontraindikationen vorgestellt. Spezifische Indikationen und Dosierungen finden sich in den Therapiesektionen der einzelnen Krankheitsbilder.

Du möchtest diesen Artikel lieber hören als lesen? Wir haben ihn für dich im Rahmen unserer studentischen AMBOSS-Audio-Reihe vertont. Den Link findest du am Kapitelende in der Sektion „Tipps & Links“.

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Grundlagen der antibiotischen Therapietoggle arrow icon

Allgemeines [1][2][3]

Kalkulierte Antibiotikatherapie

  • Definition: Behandlung mit Antibiotika, bevor der ursächliche Erreger bekannt ist
  • Indikation
  • Maßnahmen vor Therapiebeginn
  • Berücksichtigung von infektions- und personenspezifischen Faktoren
    • Typisches Erregerspektrum des vermuteten Fokus
    • Entstehungsort der Infektion
      • Ambulant erworben vs. nosokomial, Normal- vs. Intensivstation
      • Geografische Unterschiede
    • Lokale Erreger- und Resistenzsituation
    • Antibiotische Vorbehandlung
    • Individuelle Faktoren, bspw.
      • Alter
      • Vorerkrankungen
      • Immunsuppression oder Knochenmarksaplasie
      • Organdysfunktionen (z.B. Leber- oder Nierenfunktionsverschlechterungen)
      • Allergien
      • Komedikation (insb. Interaktionen beachten)
    • Risikofaktoren einer Infektion mit MRE
    • Darreichungsform, Toxizität und Kosten des Antibiotikums

Bei dem klinischen Bild einer schweren bakteriellen Infektion sollen rasch Antibiotika nach der Probenasservierung verabreicht und das Regime regelmäßig reevaluiert werden (DGIM - Klug entscheiden in der Infektiologie)!

Gezielte Antibiotikatherapie

  • Definition: Behandlung einer bakteriellen Infektion mit einem Antibiotikum, das entsprechend dem bekannten Erreger, Antibiogramm und Fokus gewählt ist
    • Ermöglicht Einsatz von Antibiotika mit engem Wirkungsspektrum
  • Effekte
    • Optimierung der erreger- und krankheitsspezifischen Therapie
    • Veränderungen im bakteriellen Milieu↓
    • Antimikrobielle Resistenzen↓
    • Nebenwirkungen

Resistenztestung

  • Definition: Prüfung der In-vitro-Empfindlichkeit bzw. Resistenz der angezüchteten Bakterienstämme (oder auch einiger Viren und Pilze) gegenüber Antiinfektiva [5]
  • Durchführung: Nach methodischer Standardisierung , insb. durch EUCAST und CLSI
    • Phänotypische Testung
      • Mikrobiologische Grundlage: Minimale Hemmkonzentration (MHK, Minimum Inhibitory Concentration, MIC), die der geringsten Antibiotikakonzentration entspricht, die ein Wachstum von Bakterien verhindert
        • Je niedriger die MHK, desto besser die Wirksamkeit
      • Methoden
        • Agardiffusionstest
        • Bouillon-Verdünnungstest
        • Epsilometer-Test (E-Test)
    • Genotypische Testung: PCR
  • Antibiogramm (Resistogramm): Bericht zur Empfindlichkeit eines Erregers gegenüber Antibiotika nach Resistenztestung [6][7][8]
    • S/I/R-Befundkategorien: Angabe der Empfindlichkeit eines Erregers nach standardisierter Testung der MHK definierter Antibiotika
      • Festlegung mithilfe sog. Clinical Breakpoints [8]
S/I/R-Befundkategorien der Resistenztestung
Befundformel Bedeutung Hinweise
S Sensibel bei Standardexposition

Wirksamkeit bei Standarddosierungen des getesteten Antibiotikums

I Sensibel bei erhöhter Exposition Wirksamkeit zu erwarten bei erhöhter Einwirkung des getesteten Antibiotikums am Ort der Infektion
R Resistent Keine Wirksamkeit

I steht für „increased Exposure“ und bedeutet, dass ein Wirkstoff bei einer höheren Konzentration am Infektionsort wirkt!

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Applikationswegetoggle arrow icon

Applikationsmöglichkeiten [1]

Möglichkeiten der Applikation
Vorteile Nachteile Typische Indikation
i.v.
  • Rascherer Wirkungseintritt
  • Genauere Dosierung möglich
  • Gabe großer Flüssigkeitsvolumen
  • Risiko für katheterassoziierte Infektionen
  • Lebensbedrohliche Infektionen
  • Schluck- und Resorptionsstörungen
p.o.
  • Weniger katheterassoziierte Infektionen
  • Schnellere Mobilisierung der Patient:innen möglich
  • Ambulante Gabe möglich
  • Geringere Kosten
i.m.
  • Blutungsereignisse insb. unter Antikoagulation (Kontraindikation!)
  • Bei Unverträglichkeit kein schneller Therapieabbruch möglich
  • Insb. zur Depottherapie (z.B. Penicillingabe bei STD)

Lokal

  • Lokal sehr hohe Konzentrationen des Antibiotikums
  • Häufig geringe systemische Wirkung
  • Abhängig von der genauen Lokalisation

Bei fehlender klinischer Kontraindikation sollen orale statt intravenöse Antibiotika mit guter oraler Bioverfügbarkeit appliziert werden (DGIM - Klug entscheiden in der Infektiologie)!

Eine intravenöse antibiotische Therapie ist keine alleinige Indikation für eine stationäre Behandlung! [1]

Oralisierung von Antiinfektiva [9]

Bei intravenöser Behandlung mit Antibiotika mit guter Bioverfügbarkeit soll die Umstellung auf eine orale Therapie täglich geprüft werden!

Checkliste zur Oralisierung der antibiotischen Therapie

Voraussetzung: Gabe von Antiinfektiva mit guter oraler Bioverfügbarkeit

Ist eine enterale Gabe nicht möglich?
Besteht eine Resorptionsstörung?
Muss eine spezifische i.v. Hochdosistherapie durchgeführt werden?
  • Gemäß der aktuellen Empfehlung

Auswertung

Alles NEIN: Umstellung auf eine orale Therapie möglich

≥1 JA: Zunächst Fortsetzung der i.v. Therapie

Ambulante parenterale Antiinfektivatherapie (APAT) [10]

  • Definition: Verabreichung antiinfektiver Substanzen außerhalb des Krankenhauses (i.v., seltener i.m.)
  • Geeignete Indikationen bzw. Anwendung
  • Durchführung
    • Durch APAT-Team organisiert, Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen
    • Kontakt zum nächsten infektiologischen Zentrum: Über das infektiologische Beratungsnetzwerk, siehe Kontakt unter „Tipps & Links“

Die Betreuung durch interdisziplinäre APAT-Teams ist Voraussetzung für eine ambulante parenterale Therapie!

Auch Menschen ohne festen Wohnsitz, mit Drogenkonsum oder ältere Menschen kommen prinzipiell für eine APAT infrage!

Ambulante parenterale Antiinfektivatherapie - Checkliste

Bisherige Antiinfektivatherapie
  • Kein Absetzen der Antiinfektiva möglich?
  • Keine orale Sequenztherapie möglich?
Infektion
  • Handelt es sich um eine unklare Infektion?
  • Verlauf stabil?
  • Weiterer Handlungsbedarf (z.B. chirurgisch)?
Medikamentenauswahl
Gefäßzugang
  • Prüfung, z.B. PICC-Line, Port vorhanden?
Eignung der Person
  • Stabiler Zustand (inkl. stabiler Vitalparameter)?
  • Relevante Komorbiditäten ?
  • Adäquate Aufklärung durchgeführt über Ablauf und regelmäßige Kontrollen?
  • Risiko eines Substanzabusus?
Setting für ambulante Durchführbarkeit
  • Besteht ein fester Wohnsitz oder eine geeignete Wohnumgebung?
  • Telefonische Erreichbarkeit der Person?
  • Patient:in und Angehörige sind über Ablauf und Durchführung informiert, geschult und einverstanden?
  • Aufklärung über Verhaltensmaßnahmen bei katheterassoziierten Infektionen durchgeführt?
  • Wundversorgung nötig?
  • Wöchentliche Vorstellung/Transport in ambulante Einrichtung möglich ?
  • Medikamentenverordnung nach Entlassung geklärt?
  • Hausarzt bzw. -ärztin vorhanden und informiert über Prozedere?

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Dosierungentoggle arrow icon

Allgemeine Dosierungshinweise [1]

Unabhängig von der Nierenfunktionseinschränkung oder der Dialyse entspricht die Initialdosis immer der Normaldosis!

Bei einer intermittierenden Dialyse (z.B. SLEDD) sollten die Antiinfektiva im Anschluss an die Dialyse gegeben werden!

Therapeutisches Drugmonitoring (TDM) bei Antibiotikagabe [2]

Richtwerte für die Serumspiegelbestimmung einiger Antibiotika
Antibiotikum mit Häufigkeit der Gaben Spitzenspiegel (mg/L) Talspiegel (mg/L)
Amikacin 1×/d >50 <2
Mehrmals/d 15–30 <5
Gentamicin 1×/d 10–20 <1
Mehrmals/d 5–10 <2
Tobramycin 1×/d 10–20 <1
Mehrmals/d 5–10 <2
Vancomycin I.d.R. 5–10
Bei schwerer Infektion 15–20
Teicoplanin 10–20
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Therapiedauertoggle arrow icon

  • Abhängig von verschiedenen Faktoren, insb.
    • Lokalisation der Infektion
    • Erregerspektrum
    • Schwere der Erkrankung
    • Klinischem Ansprechen
    • Entzündungswerten
    • Operativer Sanierung
    • Personenspezifischen Faktoren
  • Trend zu kürzerer Therapie: Für viele Infektionen (z.B. Pneumonie, Harnwegsinfektionen, bakterielle Meningitiden)
    • Vorteile einer kürzeren antibiotischen Therapie
      • Weniger Nebenwirkungen
      • Reduziertes Interaktionspotenzial mit Komedikation
      • Weniger Resistenzen
      • Geringere Veränderung des bakteriellen Milieus und der Standortflora
      • Reduzierte Kosten für Patient:innen und das Gesundheitssystem

Die antibiotische Therapie sollte so kurz wie möglich und so lange wie nötig durchgeführt werden – für viele Infektionen gibt es noch keine ausreichende Evidenz für eine adäquate Therapielänge!

Auf eine unnötig lange Antibiotikatherapie soll verzichtet werden (DGIM - Klug entscheiden in der internistischen Intensivmedizin)!

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Antibiotic Stewardship (ABS)toggle arrow icon

ABS-Programme

Durchführung

  • ABS-Team: Interdisziplinäre Expert:innen aus
    • Infektiologie
    • Mikrobiologie
    • Pharmakologie bzw. Apotheke
    • Krankenhaushygiene
  • ABS-Tools: Werden vom ABS-Team entwickelt und umgesetzt, z.B.
    • Lokale Behandlungsleitlinie für Infektionserkrankungen
    • Antiinfektiva-Liste
    • Anwendungsbeschränkung
    • Erhebung von Surveillance-Daten
  • ABS-Maßnahmen: Werden vom ABS-Team durchgeführt, z.B.
    • ABS-Visiten
    • Fortbildungen
    • Individuelle Konsile

Bei ABS-Visiten/Konsilen: Individuelle Therapieoptimierung

ABS-Visiten sollen regelmäßig durchgeführt werden, um die Indikation, Substanzwahl, Dosierung, Applikationsart und Therapiedauer der antibiotischen Therapie zu evaluieren! [11]

Bei komplexen infektiologischen Fällen soll zusätzlich ein infektiologisches Konsil eingeholt werden! [11]

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Übersichttoggle arrow icon

Antibiotikaklassen

Antibiotika-Mosaik

Du kannst Dir das aktuelle AMBOSS-Antibiotika-Mosaik (Wirkspektren der verschiedenen Antibiotika) als PDF-Dokument unter „Tipps & Links“ (ganz unten) oder unter www.amboss.com/de/aerztliche-pdfs/antibiotika-mosaik herunterladen!

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Penicillinetoggle arrow icon

Übersicht über die Penicilline
Substanzen Erregerspektrum Wirkung und Wirkmechanismus Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
Klassische Penicilline
  • Parenteral: Penicillin G
  • p.o.: Penicillin V (klassisches „Oralpenicillin“)
  • Penicillinallergie
  • Schwere Nierenfunktionseinschränkung

Isoxazolylpenicilline (Staphylokokkenpenicilline )

  • p.o. und parenteral
    • Flucloxacillin
    • Dicloxacillin
    • Cloxacillin
  • Nicht mehr eingesetzt
    • Methicillin
    • Oxacillin
Aminopenicilline
Aminopenicilline + β-Lactamase-Inhibitor
Amidinopenicilline

Acylaminopenicilline

Acylaminopenicilline + β-Lactamase-Inhibitor

Zusätzliche Informationen

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Cephalosporinetoggle arrow icon

Übersicht über die Cephalosporine
Substanzen Erregerspektrum [2] Wichtige Nebenwirkungen [3] Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise

Cephalosporine der 1. Generation

(sog. Cefazolin-Gruppe)

  • Penicillinallergie
  • Schwere Nierenfunktionsverschlechterung

Cephalosporine der 2. Generation

(sog. Cefuroxim-Gruppe)

  • p.o.: Cefuroxim-Axetil [2]
  • Parenteral: Cefuroxim, Cefotiam, Cefoxitin
Cephalosporine der 3. Generation

3a (sog. Cefotaxim-Gruppe, Cefixim-Gruppe)

3b (sog. Ceftazidim-Gruppe)

  • p.o.: Cefixim, Ceftibuten, Cefpodoxim-Proxetil
  • Parenteral: Cefotaxim, Ceftriaxon, Ceftazidim
Cephalosporine der 4. Generation
Cephalosporine der 5. Generation
Cephalosporine + β-Lactamase-Inhibitor [3]

Zusätzliche Informationen

Die Cephalosporine der 1.–4. Generation wirken nicht gegen Enterokokken (sog. Enterokokkenlücke)!

Cef-tri-axon = Cephalosporin (→„Cef“) der 3. Generation (→„tri“) mit ZNS-Gängigkeit (→„axon“)!

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Carbapenemetoggle arrow icon

Übersicht über die Carbapeneme
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Erbrechen und Diarrhö
  • Sekundärinfektionen (insb. durch Pilze) Blutbildveränderungen
  • Leber- und Gallengangserkrankungen
  • Neurotoxizität

Weitere Informationen

Carbapenemresistenz [13][14][15]

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Monobactametoggle arrow icon

Übersicht über die Monobaktame
Substanz Erregerspektrum Wirkung und Wirkmechanismus Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Reaktionen bei der Injektion
  • Hautausschlag
  • Keine Kontraindikationen, insb. keine Kreuzallergie mit Penicillinen

Aztreonam ist ausschließlich gegen gramnegative Bakterien wirksam!

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Makrolidetoggle arrow icon

Übersicht über die Makrolide
Substanz Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • p.o. und i.v.
    • Erythromycin
    • Azithromycin
    • Clarithromycin
  • p.o.
    • Roxithromycin

Zusätzliche Informationen

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Tetracycline und Tetracyclin-Derivatetoggle arrow icon

Übersicht über die Tetracycline und Tetracyclin-Derivate
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
Tetracycline
  • Nephro- und Hepatotoxizität
  • Einlagerung in Knochen und Zähne
  • Schleimhautschäden
  • Photosensibilisierung
Glycylcycline

Zusätzliche Informationen

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Glykopeptidetoggle arrow icon

Übersicht über die Glykopeptid-Antibiotika
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise

Vancomycin ist ausschließlich gegen grampositive Bakterien wirksam!

Zusätzliche Informationen

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Fluorchinolonetoggle arrow icon

Übersicht über die Fluorchinolone
Gruppe Substanzen Erregerspektrum [2][3] Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
I
II
  • p.o.: Ciprofloxacin, Ofloxacin
III
IV
  • p.o.: Moxifloxacin

Zusätzliche Informationen

Warnhinweise und Rote-Hand-Briefe zu Fluorchinolonen

Fluorchinolone sind bei leichten und mittelschweren bakteriellen Infektionen nicht zugelassen!

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Aminoglykosidetoggle arrow icon

Übersicht über die Aminoglykoside
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Parenteral
    • Gentamicin
    • Tobramycin
    • Streptomycin
    • Amikacin
    • Paromomycin
    • Kanamycin
    • Capreomycin
  • Lokal

Zusätzliche Informationen

Gentamicin - Dosierungsschema unter Beachtung der Nierenfunktion

Dosierungsschema für Gentamicin
GFR

Folgedosis

(Umrechnungsfaktor der Initialdosis)

Beispiel für Folgedosis

(bei Gentamicin 2 mg/kgKG i.v.)

<100 mL/min 0,8 1,6 mg/kgKG
<70 mL/min 0,65 1,3 mg/kgKG
<55 mL/min 0,55 1,1 mg/kgKG
<45 mL/min 0,5 1 mg/kgKG
<40 mL/min 0,40 0,8 mg/kgKG
<35 mL/min 0,35 0,7 mg/kgKG
<30 mL/min 0,3 0,6 mg/kgKG
<25 mL/min 0,25 0,5 mg/kgKG
<20 mL/min 0,2 0,4 mg/kgKG
<15 mL/min 0,15 0,3 mg/kgKG
<10 mL/min 0,1 0,2 mg/kgKG

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insb. aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden. Soweit nicht anders genannt, beziehen sich die genannten Empfehlungen auf Erwachsene.

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Lincosamidetoggle arrow icon

Übersicht über die Lincosamide
Substanz Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff
  • Eingeschränkte Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Zusätzliche Informationen

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Nitroimidazoletoggle arrow icon

Übersicht über die Nitroimidazole
Substanz Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
Nitroimidazole

Zusätzliche Informationen

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Epoxidetoggle arrow icon

Übersicht über die Epoxid-Antibiotika
Substanz Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff
  • Schwere Nierenfunktionseinschränkung (GFR <10 mL/min)
  • Hämodialyse

Zusätzliche Informationen

  • Wirkung und Wirkmechanismus
  • ZNS-Penetration: Gut
  • Bakterielle Resistenzen
    • Sehr schnelle Resistenzentwicklung unter Monotherapie mit Fosfomycin → Bei schweren Infektionen Kombinationstherapie
    • Häufiger Mechanismus: Mutationen der MurA
  • Keine Kreuzallergien: Aufgrund fehlender chemischer Verwandtschaft zu anderen Antibiotikaklassen

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Oxazolidinonetoggle arrow icon

Überblick über die Oxazolidinone
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise

Linezolid wirkt ausschließlich gegen grampositive Erreger!

Zusätzliche Informationen

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Lipopeptidetoggle arrow icon

Übersicht über die Lipopeptid-Antibiotika
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • i.v.
    • Daptomycin
    • Dalbavancin

Daptomycin wirkt ausschließlich gegen grampositive Erreger!

Zusätzliche Informationen

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Sulfonamide und Dihydrofolatreduktase-Inhibitorentoggle arrow icon

Übersicht über die Sulfonamide und Dihydrofolatreduktase-Inhibitoren
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
Sulfonamide
Dihydrofolatreduktase-Inhibitoren
  • p.o.
    • Trimethoprim
    • Pyrimethamin
  • Bedeutung nur als Kombinationspartner
Sulfonamid + Dihydrofolatreduktase-Inhibitor

Zusätzliche Informationen

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Nitrofurantoin-Derivatetoggle arrow icon

Übersicht über die Nitrofurantoin-Derivate
Substanzen Erregerspektrum Wirkung und Wirkmechanismus Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • p.o.: Nitrofurantoin

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Ansamycinetoggle arrow icon

Übersicht über die Ansamycine
Substanzen Erregerspektrum Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Schwere Lebererkrankungen

Zusätzliche Informationen

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Polymyxinetoggle arrow icon

Übersicht über die Polymyxin-Antibiotika
Substanzen Erregerspektrum Wirkung und Wirkmechanismus Wichtige Nebenwirkungen Wichtige (relative) Kontraindikationen Weitere Hinweise
  • Nierenfunktionseinschränkung

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Kinder und Jugendlichetoggle arrow icon

Häufig verwendete Antibiotika

Penicilline

  • Erregerspektrum und Wirkmechanismus: Siehe Penicilline
Penicilline im Kindes- und Jugendalter
Gruppe Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
Klassische Penicilline Penicillin G
Penicillin V
(„Oralpenicillin“)
Isoxazolylpenicilline („Staphylokokkenpenicilline)

Flucloxacillin

Aminopenicillineβ-Lactamase-Inhibitor ) Amoxicillin
Amoxicillin/Clavulansäure
Ampicillin

Ampicillin/Sulbactam
(Prodrug: Sultamicillin )

Acylaminopenicillineβ-Lactamase-Inhibitor ) Piperacillin
Piperacillin/Tazobactam
  • Ab ≥2 Jahren [35]

Bei einer Allergie gegen andere β-Lactam-Antibiotika wie Cephalosporine oder Carbapeneme sind Kreuzreaktionen gegen Penicilline möglich!

Da Aminopenicilline wie Amoxicillin und Ampicillin bei einer EBV-Infektion i.d.R. ein Arzneimittelexanthem auslösen, sollten sie nicht zur Behandlung einer Tonsillopharyngitis angewendet werden!

Cephalosporine

Cephalosporine im Kindes- und Jugendalter
Generation Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
1. Generation Cefadroxil
  • Ab ≥1 Monat [36]
Cefaclor
  • Ab ≥1 Monat [37]
Cefazolin
  • Ab ≥1 Monat [38]
Cefalexin
  • Ab ≥12 Jahren [39]
2. Generation

Cefuroxim
(Prodrug: Cefuroxim-Axetil )

3. Generation

Cefpodoxim-Proxetil
  • Ab ≥1 Monat [41]
Cefixim
  • Ab ≥6 Monaten [42]

Ceftriaxon

Cefotaxim

Ceftazidim

Bei einer Allergie gegen andere β-Lactam-Antibiotika wie Penicilline oder Carbapeneme sind Kreuzreaktionen gegen Cephalosporine möglich!

Cephalosporine können zu einer reversiblen Erhöhung der Leberenzyme (GOT, GPT, AP) und zu Blutbildveränderungen (Anämie, Neutropenie) führen!

Carbapeneme

  • Erregerspektrum und Wirkmechanismus: Siehe Carbapeneme
Carbapeneme im Kindes- und Jugendalter
Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
Meropenem
  • Ab ≥3 Monaten [46]
Imipenem/Cilastatin
  • Ab ≥1 Jahr [47]

Ertapenem

  • Ab ≥3 Monaten [48]

Bei einer Allergie gegen andere β-Lactam-Antibiotika wie Penicilline oder Cephalosporine sind Kreuzreaktionen gegen Carbapeneme möglich!

Makrolide

  • Erregerspektrum und Wirkmechanismus: Siehe Makrolide
Makrolide im Kindes- und Jugendalter
Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
Clarithromycin
Azithromycin

Erythromycin

Makrolide erhöhen in den ersten 4 Lebensmonaten das Risiko für eine hypertrophe Pylorusstenose!

Makrolide sollten nicht gleichzeitig mit QT-Zeit-verlängernden Medikamenten verabreicht werden!

Aminoglykoside

Aminoglykoside im Kindes- und Jugendalter
Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
Gentamicin
  • Parenteral (Infusions-/Injektionslösung)
  • Okulär (Salbe, Creme, Schwämme)

Tobramycin

Um das Risiko für oto- und nephrotoxische Nebenwirkungen zu reduzieren, sind bei der i.v. Gabe von Aminoglykosiden Talspiegelkontrollen erforderlich!

Glykopeptide

Glykopeptide im Kindes- und Jugendalter
Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Weitere Informationen
Vancomycin
Teicoplanin

Um subtherapeutische Wirkspiegel und Resistenzbildungen zu vermeiden, sind bei der i.v. Gabe von Glykopeptiden Talspiegelkontrollen erforderlich!

Weitere

Weitere Antibiotika im Kindes- und Jugendalter
Substanz Zulassung Darreichungsformen Typische pädiatrische Indikationen [2][25] Erregerspektrum und Wirkmechanismus Weitere Informationen

Ciprofloxacin
(strenge Indikationsstellung ) [2]

Clindamycin
Cotrimoxazol
  • Ab ≥6 Wochen [58]
Trimethoprim
  • Ab ≥6 Wochen [59]
Nitrofurantoin
  • Ab ≥3 Monaten [60]
Fosfomycin
Metronidazol
  • Ab der Geburt (Zulassungsalter je nach Indikation beachten!) [62]

Doxycyclin

  • Ab ≥8 Jahren [63]

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Schwangerschaft und Stillzeittoggle arrow icon

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AMBOSS-Pflegewissen: Pflege bei Antibiotikatherapietoggle arrow icon

Grundsätzlich gilt bei der Antibiotikatherapie: so oft wie notwendig und so selten wie möglich! Denn Antibiotika bekämpfen zwar gezielt Krankheitserreger, können sich aber auch negativ auf die gesunden Bakterien im Körper auswirken (v.a. im Darm). Alle pflegerischen Maßnahmen sind sowohl auf das klinische als auch das häusliche Setting anzuwenden und können im pflegerischen Beratungsgespräch als Informationen weitergegeben werden.

Für weiterführende Patienteninformationen siehe auch: Patienteninformationen - Antibiotika

Beobachten/Überwachen

Allergische Reaktionen können einen anaphylaktischen Schock auslösen! Bei Auffälligkeiten wie starken, akuten Rötungen, Dyspnoe oder Hitzegefühl im Rachen ist sofort ärztliches Personal zu informieren!

Bei heftigen und blutigen Durchfällen (mögliche Symptome einer Clostridioides-difficile-assoziierten Diarrhö (CDAD)) sollte umgehend das ärztliche Personal informiert werden. Betroffene Patient:innen sind außerdem zu isolieren!

Nach Auftreten einer allergischen Reaktion muss diese in der Patientenakte hinterlegt werden, um eine erneute Gabe des Antibiotikums zu vermeiden!

Pflegerische Durchführung der antibiotischen Therapie

  • Zuständigkeiten
    • I.d.R. eine an das Pflegefachpersonal delegierbare ärztliche Tätigkeit
    • Ggf. nach hausinternen Standards: Erstgabe durch ärztliches Personal (insb. bei i.v. Applikation)
  • Einnahme-/Verabreichungszeitpunkt
    • Präparate in regelmäßigen Abständen und zu vorgegebenen Zeiten verabreichen, keine Gabe ausfallen lassen
    • So kurz wie möglich und so lange wie nötig
  • Lagerungs- und Applikationshinweise beachten: Bspw. Lichtempfindlichkeit
  • Bei oraler Gabe
    • Einnahme mit ausreichend Wasser
    • Ggf. verringerte Aufnahme des Wirkstoffs bei Diarrhö und Erbrechen, keine zusätzlichen/erneuten Gaben (außer nach ausdrücklicher ärztlicher Anordnung!)
      • Ggf. nach ärztlicher Rücksprache erneute Medikamenteneinnahme bei Erbrechen <1 h nach Einnahme
  • Bei i.v. Gabe
    • Zubereitungsvorschriften beachten
      • Richtiges Lösungsmittel , nicht >1 h vor Gabe zubereiten (Herstellerhinweise beachten!)
      • Vor der Applikation insb. auf Trübungen, (Ver‑)Färbungen, Schlieren sowie Partikel überprüfen und ggf. verwerfen!
    • Periphere Verweilkanüle kontrollieren: Infusionen können die Gefäßwände reizen und lokale Entzündungszeichen hervorrufen
    • Applikationszeitraum beachten: I.d.R. sollte die Infusion mind. über 30–60 min infundiert werden, Herstellerhinweise beachten!
  • Wechselwirkungen

Patient:innen sollten auf die korrekte Einnahme hingewiesen werden! Ein früheres Absetzen bzw. eine unregelmäßige Einnahme erhöhen die Gefahr für Antibiotikaresistenzen.

Hygiene

  • Anrichtenund Verabreichen von Antibiotika: Zum Eigenschutz
  • Bei V.a. oder Nachweis isolationspflichtiger Erreger: Isolation zur Prävention einer Ausbreitung
    • Bei Clostridioides-difficile-assoziierter Diarrhö CDAD): Sofortige Einzelisolation!
      • Schutzausrüstung für (medizinisches) Personal: Langärmliger Schutzkittel, Einmalhandschuhe
      • Nach der abschließenden Händedesinfektion müssen zusätzlich die Hände gewaschen werden
      • Aufrechterhaltung der Isolation bis mind. 48 h nach Abklingen der Durchfallsymptomatik und drei negativen Stuhlproben

Aufgrund der Gefahr einer Reinfektion darf bei Clostridioides-difficile-assoziierten Diarrhö keine Kohortenisolierung stattfinden!

Nach dem Kontakt mit Patient:innen mit einer Clostridioides-difficile-assoziierten Diarrhö sollten die Hände nach der Desinfektion zusätzlich gewaschen werden!

Ernährung und Körperpflege bei Antibiotikatherapie

  • Ernährung
    • Alkoholkarenz
    • Reduzierung von Milchprodukten
      • Strikter Verzicht nicht empfohlen: Probiotische Lebensmittel fördern Darmgesundheit und Darmflora
    • Reduzierung von Nahrungsergänzungsmitteln
    • Koffeinhaltige Getränke können in Kombination mit Antibiotika zu Tachykardien, Schlafproblemen und Unruhe führen
  • Körperpflege
  • Bewegung: So wenig wie möglich, bedingt durch die bestehende Infektion

Nach der Einnahme bestimmter Antibiotika, bspw. Doxycyclin oder Ciprofloxacin, sollten für mind. 2 h keine Milchprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel konsumiert werden!

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Herausforderung Antibiotikaresistenzen (April 2020)

Neue Antibiotika: Das Arsenal der Zukunft (September 2022)

Delabeling: Vermeintliche Penicillinallergien aufdecken (Oktober 2024)

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In Kooperation mit Meditricks bieten wir durchdachte Merkhilfen an, mit denen du dir relevante Fakten optimal einprägen kannst. Dabei handelt es sich um animierte Videos und Erkundungsbilder, die auf AMBOSS abgestimmt oder ergänzend sind. Die Inhalte liegen meist in Lang- und Kurzfassung vor, enthalten Basis- sowie Expertenwissen und teilweise auch ein Quiz sowie eine Kurzwiederholung. Eine Übersicht aller Inhalte findest du im Kapitel „Meditricks“. Meditricks gibt es in unterschiedlichen Paketen – für genauere Informationen empfehlen wir einen Besuch im Shop.

Makrolide (Video frei verfügbar)

Carbapeneme und Monobactame

Cephalosporine

Daptomycin

β-Lactam-Antibiotika

Schmalspektrum-Penicilline

Breitspektrum-Penicilline

Fluorchinolone

Aminoglykoside

Glykopeptide

Tetracycline

Tigecyclin

Clindamycin

Metronidazol

Cotrimoxazol

Fosfomycin

Linezolid

Rifampicin

Nitrofurantoin

Chloramphenicol

Fusidinsäure

Inhaltliches Feedback zu den Meditricks-Videos bitte über den zugehörigen Feedback-Button einreichen (dieser erscheint beim Öffnen der Meditricks).

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In den Ergänzungen dieser Sektion können individuelle SOPs eingefügt werden. Diese Sektion ist über die AMBOSS-Suchfunktion mittels des Begriffs „SOP Antibiotika“ unmittelbar auffind- und ansteuerbar.

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