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COVID-19 im Kindes- und Jugendalter

Letzte Aktualisierung: 1.6.2022

Abstracttoggle arrow icon

COVID-19 (Coronavirus Disease 19) wird durch eine Infektion mit SARS-CoV-2 (Severe acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2) verursacht. Dieses neuartige Virus konnte erstmals im Januar 2020 aus dem Rachenabstrich eines Patienten in Wuhan/China nachgewiesen werden. Nach rasanter globaler Ausbreitung wurde COVID-19 im März 2020 von der WHO zur Pandemie erklärt.

SARS-CoV-2 ist hochinfektiös und wird hauptsächlich über Aerosole und Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen. Verschiedene Virusvarianten zeigen Unterschiede hinsichtlich ihrer Infektiosität, Virulenz und der Effektivität präventiver und therapeutischer Maßnahmen.

Mögliche Symptome einer Infektion können Fieber, Husten, Rhinitis, Halsschmerzen, Müdigkeit, Störung des Geruchs- und Geschmackssinns, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall sein. Im Vergleich zu Erwachsenen verläuft COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen zwar meist mit geringer Symptombelastung und kurzer Dauer, schwere Verläufe mit respiratorischem Versagen sind aber möglich, insb. beim Vorliegen bestimmter Risikofaktoren. Postinfektiöse Hyperinflammationssyndrome (PIMS) und persistierende Symptome mit langfristiger Einschränkung der Lebensqualität (Long-COVID-Syndrom im Kindes- und Jugendalter) kommen als Komplikationen vor.

Therapeutisch steht bei mildem oder moderatem Verlauf die bedarfsgerechte symptomatische Behandlung im Vordergrund. Mit zunehmender Schwere oder beim Vorliegen bestimmter Risikofaktoren für einen sehr schweren Verlauf kommen antiinflammatorische, antivirale und immunmodulatorische Therapiemöglichkeiten infrage.

Zur Prävention der Erkrankungen stehen neben allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen Impfstoffe zur aktiven Immunisierung zur Verfügung.

Die Prognose der akuten SARS-CoV-2 Infektion im Kindes- und Jugendalter ist insgesamt gut. Strikte Kontaktbeschränkungen und die Schließung von Betreuungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen (Lockdown) haben jedoch zu einer deutlichen Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatischen Symptomen und psychischen Erkrankungen geführt.

Allgemein

Die hier aufgeführten Informationen werden regelmäßig durch die ärztliche AMBOSS-Redaktion aktualisiert und erweitert. Im Sinne der evidenzbasierten Medizin versuchen wir, die dynamischen Entwicklungen und den teilweise unübersichtlichen Informationsfluss gewissenhaft zu filtern, einzuschätzen und einzuordnen. Wir wollen dabei aktiv vor Fehlinformationen schützen und anhand valider Quellen eine Grundlage für verantwortungsvolles ärztliches Handeln schaffen. Um dieser Herausforderung in Zeiten einer Pandemie gerecht zu werden, beziehen wir stets Empfehlungen von Fachgesellschaften und Behörden mit ein. Bitte unterstützt uns durch Feedback zu allen Inhalten!

Ergänzende Informationen

Neben diesem Kapitel bietet die AMBOSS-Redaktion weitere Informationen und Kapitel in der Bibliothek an, die insb. bei schweren COVID-19-Verläufen relevant sind. Der Zugriff auf diese Kapitel ist bis auf Weiteres auch ohne zahlungspflichtiges AMBOSS-Abonnement möglich.

Allgemein

  • Deutschland
  • Weltweit
    • Registrierung und Veröffentlichung von Zahlen und Informationen zum Infektionsgeschehen durch WHO und Johns Hopkins University [4][5] (siehe: Tipps & Links)

Kinder und Jugendliche

  • Infektionshäufigkeit [6]
  • Krankheitsrate, -schwere und -dauer [7][8]
  • Hospitalisierungsrate [6][10][11]
    • Im Vergleich zu Erwachsenen deutlich geringer
    • Variiert je nach Altersgruppe
    • Intensivstation: Ca. 4% der hospitalisierten Kinder und Jugendlichen
  • Letalität [10][11]
    • Im Vergleich zu Erwachsenen deutlich geringer
    • Variiert je nach Altersgruppe
      • Neugeborene und Säuglinge <1 Jahr: 0,015% (d.h. 15 Todesfälle / 100.000 Infizierte)
      • Kinder >1 Jahr und Jugendliche: 0,001–0,003% (d.h. 1–3 Todesfälle / 100.000 Infizierte)
    • Hospitalisierte Kinder und Jugendliche: Ca. 0,3%
    • Todesfälle <20 Jahre in Deutschland seit Beginn der Pandemie: 70 (Stand 03/2022) [12]
  • Geschlechterverteilung [6]

Die DGPI führt ein Survey zur Erfassung stationär behandelter Kinder und Jugendlicher! [10]

Neugeborene und Säuglinge haben im Vergleich zu anderen Altersgruppen <18 Jahren eine höhere Hospitalisierungsrate und Letalität! [10][11]

Ergänzende Informationen

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Symptomatik [13]

  • Im Vergleich zu Erwachsenen
    • Krankheitsschwere meist geringer (in 95–97% der Fälle asymptomatischer, milder oder moderater Verlauf)
    • Dauer meist kürzer
    • Verlauf meist selbstlimitierend
  • Asymptomatisch: Ca. 15–36% [9] [7]
  • Symptomatisch
    • Fieber (40–64%)
    • Husten (30–40%)
    • Erbrechen (4–20%)
    • Durchfall (3–20%)
    • Rhinitis (11–63%)
    • Halsschmerzen (7–10%)
    • Myalgien (7–10%)
    • Kopfschmerzen (4–60%)
    • Müdigkeit (bis 65%)
    • Störung des Geruchs- und Geschmackssinns (4–60%)
    • Pseudokrupp (selten) [14]
    • Sog. COVID-Zehen und/oder -Finger [15][16][17]
      • Perniones-ähnlich (erythematöse bis livide Makulae, Papeln oder Plaques)
      • Teils sekundär Übergang in vesikuläre oder bullöse Läsionen
      • I.d.R. schmerzhaft/juckend und geschwollen
      • I.d.R. spontane Rückbildung innerhalb von 1–8 Wochen
      • Kausaler Zusammenhang umstritten

Schweregrade [13]

COVID-19-Schweregrade im Kindes- und Jugendalter
Schweregrad Symptome/Kriterien
Mild
Moderat
  • Pneumonie ohne Sauerstoffbedarf
  • Zusätzlich zu den Kriterien der milden Erkrankung
Schwer
Kritisch
Hyperinflammatorisch

Besonderheiten relevanter Virusvarianten [13][18][19]

Delta

  • Symptomatik: Geringeres Risiko eines schweren Verlaufs
  • Hospitalisierungsrate: Keine signifikante Änderung zur Ursprungsvariante

Omikron

  • Symptomatik: Häufige Beteiligung der oberen Atemwege, Durchfall und Erbrechen
    • Seltener Geruchs- und Geschmacksveränderungen
  • Hospitalisierungsrate
    • Kinder <5 Jahre: Möglicherweise erhöht
    • Kinder ≥5 Jahre: Geringer

Bei Kindern und Jugendlichen verläuft COVID-19 im Vergleich zu Erwachsenen meist milder und kürzer!

Ergänzende Informationen

Diagnostik bei stationärer Aufnahme [13]

Erregerdiagnostik

Labordiagnostik

Bei deutlich erhöhten Entzündungswerten ist differenzialdiagnostisch an eine bakterielle (Ko‑)Infektion zu denken!

Apparative Diagnostik

Diagnostik bei ambulantem Verlauf [20]

  • Tiefer Naso-/Oropharyngealabstrich: SARS-CoV-2-PCR
  • Testkriterien (mind. eins)
    • Schwere respiratorische Symptome (z.B. Atemnot, akute Bronchitis oder Pneumonie)
    • Akute Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
    • Enger Kontakt mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion und Symptome
    • Klinische Verschlechterung einer bestehenden respiratorischen Symptomatik
    • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere, insb. bei
      • Personen, die einer Risikogruppe angehören
      • Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus
      • Erhöhter Expositionswahrscheinlichkeit
      • Kontakt im Haushalt oder zu einem Cluster von Personen mit respiratorischen Symptomen ungeklärter Ursache UND eine erhöhte 7-Tage-Inzidenz von COVID-19 im Land-/Stadtkreis
      • Während des Zeitraums der Symptomatik bestand die Möglichkeit (Expositionssetting) einer Weiterverbreitung an viele Personen
      • Weiterhin engem Kontakt zu vielen Menschen oder zu Personen, die einer Risikogruppe angehören (in Familie, Haushalt, Tätigkeit)

Die Kriterien zur ambulanten Durchführung einer Erregerdiagnostik gelten unabhängig vom Alter und vom Impf- bzw. Genesenenstatus!

Ergänzende Informationen

Die Empfehlungen zur COVID-19-Therapie bei Kindern und Jugendlichen beruhen auf Studien bei Erwachsenen. Eine ausreichende Evidenz für die Wirksamkeit bei Kindern liegt für keines der bislang verwendeten Medikamente vor. Insb. der Einsatz antiviral oder immunmodulatorisch wirkender Arzneimittel erfolgt i.d.R. als Off-Label Use für Hochrisikopatient:innen . STAKOB und DGPI stehen zur individuellen Falldiskussion und Therapieberatung zur Verfügung (siehe: Tipps & Links).

Übersicht

COVID-19-Therapie im Kindes- und Jugendalter
Schweregrad Symptomatische Therapie Antiinflammatorische Therapie Antivirale Therapie
Virostatika Neutralisierende monoklonale Antikörper
Mild (—) (—)
Moderat (—) (—)
Schwer (✓) (—)

Kritisch
(ARDS/SIRS)

[21]

Hyperinflammatorisch
(PIMS/MIS-C)

[21]

Symptomatische Therapie

Antiinflammatorische Therapie

Systemische Glucocorticosteroide

  • Indikation
    • Schwerer Verlauf
    • Kritischer Verlauf
    • Hyperinflammatorischer Verlauf (siehe: PIMS - Therapie)
  • Keine Gabe bei mildem oder moderatem Verlauf ohne erhöhten Sauerstoffbedarf
  • Fortsetzung bei
    • Bereits begonnener systemischer Glucocorticosteroid-Therapie im Rahmen einer anderen Grunderkrankung
    • Gleichzeitiger immunmodulatorischer Therapie
  • Empfehlung

Die Gabe systemischer Glucocorticosteroide ist nur bei schwerem Krankheitsverlauf mit erhöhtem Sauerstoffbedarf indiziert!

Antibiotische Therapie

Antikoagulation

  • Häufigkeit thromboembolischer Komplikationen bei Kindern und Jugendlichen: Ca. 1–2%
  • Prophylaktisch
    • Jugendliche >12 Jahre mit schwerem Verlauf
    • Ggf. bei hyperinflammatorischem Verlauf (siehe: PIMS - Therapie)
  • Therapeutisch
    • Einzelfallentscheidung je nach Alter, Schweregrad und vorbestehenden Risikofaktoren
    • Ggf. bei hyperinflammatorischem Verlauf (siehe: PIMS - Therapie)
  • Stets Rücksprache mit pädiatrisch erfahrenen Intensivmediziner:innen oder Hämostaseolog:innen

Ergänzende Informationen

Virostatika

  • Beginn möglichst in der frühen Phase der viralen Replikation (≤7 Tage nach Symptombeginn)
  • Remdesivir (Veklury®)
    • Bedingte Zulassung für Jugendliche ≥12 Jahre und ≥40 kg mit
    • Indikation
      • Schwerer Verlauf
      • Hochrisikopatient:innen mit mildem oder moderatem Verlauf
    • Kontraindikation bzw. Therapiepause/-abbruch
      • ALT ≥5× normale Obergrenze
      • Anstieg der ALT mit Zeichen einer Hepatitis oder Anstieg von INR, Bilirubin oder AP
      • GFR <30 mL/min
      • Klinisch relevante Hypersensitivitätsreaktion
    • Dosierung
      • <12 Jahre bzw. <40 kg [13]
      • ≥12 Jahre bzw. ≥40 kg [13]
    • Vorsichtsmaßnahmen/Monitoring
      • Effektive Empfängnisverhütung bei Mädchen / jungen Frauen im gebärfähigen Alter
      • Tägliche Kontrolle der Leber- und Nierenfunktionsparameter
      • Kontinuierliche EKG-Überwachung
      • Keine gleichzeitige Anwendung von starken P-Glykoprotein-Induktoren (z.B. Rifampicin)
  • Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid®): Bei Kindern und Jugendlichen bislang keine ausreichenden Daten
  • Molnupiravir (Lagevrio®): Bei Kindern und Jugendlichen kontraindiziert

Neutralisierende monoklonale Antikörper (nMAB)

  • Beginn möglichst in der frühen Phase der viralen Replikation (≤5 Tage nach Symptombeginn)
  • Zulassung für Jugendliche ≥12 Jahre und ≥40 kg mit Hochrisikofaktoren und akuter Erkrankung ohne Sauerstoffsupplementation
  • Indikation
    • Hochrisikopatient:innen mit mildem oder moderatem Verlauf
    • Schwerer Verlauf bei gleichzeitiger Seronegativität und stabiler respiratorischer Situation mit max. Low-Flow-O2
  • Casirivimab/Imdevimab (Ronapreve®): Nicht wirksam gegen Omikron-Varianten
  • Sotrovimab (Xevudy®) : Höchstwahrscheinlich nicht wirksam gegen Unterform BA.2 der Omikron-Variante [23]

Antiviral wirksame Medikamente sollten während der frühen Phase der Virusreplikation (≤5–7 Tage nach Symptombeginn) verabreicht werden!

Neutralisierende monoklonale Antikörper zur COVID-19-Therapie haben ein unterschiedliches neutralisierendes Potenzial gegen verschiedene Virusvarianten. Die Substanzauswahl muss sich daher an der Mutationsanalyse bzw. der aktuellen epidemiologischen Lage orientieren!

Interleukin-6(IL-6)-Rezeptor-Antagonisten

Tocilizumab hemmt die CRP-Produktion, weshalb fallende CRP-Werte während der Therapie nicht als Marker einer klinischen Besserung verwendet werden können und die Detektion einer sekundären bakteriellen Infektion erschwert sein kann!

Interleukin-1(IL-1)-Rezeptor-Antagonisten

Januskinase(JAK)-Inhibitoren

Im Vergleich zu Erwachsenen verläuft COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen meist mit geringer Symptombelastung und kurzer Dauer. Schwere Verläufe mit respiratorischem Versagen sind aber insb. beim Vorliegen bestimmter Risikofaktoren möglich. Zudem kann es im Anschluss an eine akute Infektion zu postinfektiösen Komplikationen wie dem SARS-CoV-2-assoziierten Hyperinflammationssyndrom (PIMS) oder zu persistierenden Symptomen mit langfristiger Einschränkung der Lebensqualität (Long-COVID-Syndrom im Kindes- und Jugendalter) kommen.

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Definition [25][26]

  • Bislang keine einheitliche und allgemein akzeptierte Definition
  • Symptome, die nicht durch eine andere Diagnose erklärt werden können und
    • Während einer COVID-19-Erkrankung entstehen und fortbestehen oder
    • Nach einer COVID-19-Erkrankung entstehen, aber als Folge davon verstanden werden oder
    • Zu einer neuen gesundheitlichen Einschränkung, Funktionseinschränkung im Alltag oder Reduktion der Lebensqualität führen oder
    • Eine vorbestehende Grunderkrankung verschlechtern
  • Dauer der Symptomatik

Häufigkeit [6][26][27]

  • Unklar
  • Womöglich bei ca. 2–12% aller Kinder und Jugendlichen mit COVID-19 anhaltende Symptome ≥12 Wochen

Pathogenese [26]

  • Unklar
  • Mögliche Trigger
    • Andauernde Gewebeschäden
    • Persistenz von Viren oder Virusbestandteilen
    • Chronische (Hyper‑)Inflammation
    • Autoimmunphänomene

Risikofaktoren

  • Unklar
  • Vermutlich
    • Keine Korrelation zur Schwere der akuten Infektion [26] [27]
    • Keine Geschlechterwendigkeit [26] [27]
    • Kein Unterschied verschiedener Altersgruppen [26] [27]

Symptome[6][28]

Diagnostik [26]

Therapie [26]

  • Symptomatisch nach Bedarf
  • Bislang keine Daten zu einer kausalen Therapieoption

Prognose [26]

  • Meist allmählicher Rückgang der Symptombelastung
  • Abschließende Beurteilung noch nicht möglich

Das Post-COVID-19-Survey der DGPI dient der Erfassung von Symptomen, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion stehen! [29]

Welche Beschwerden in direktem Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion stehen, und welche eher psychosomatische Folgeerscheinungen der pandemischen Belastungssituation sind, lässt sich noch nicht ausreichend beurteilen!

Ziele [28]

  • Reduktion von
  • Aufrechterhaltung eines regulären und kontinuierlichen Kita- und Schulbetriebs

Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen (sog. AHA+L) sind die Grundvoraussetzung für eine Reduktion des Transmissionsrisikos. Die Empfehlungen hängen von der aktuellen epidemiologischen Lage ab und unterliegen einer ständigen Prüfung und Anpassung. Im Folgenden werden lediglich Besonderheiten der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen im Kindes- und Jugendalter beschrieben. Für ergänzende Informationen zu allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen siehe: COVID-19 - Aufklärungsmaßnahmen zu Infektionsschutz und Prävention. Für aktuelle Empfehlungen siehe: Tipps & Links.

Mund-Nasen-Schutz [30][31][32][33][34][35]

  • Bislang keine Hinweise für relevante
  • Empfehlung für
    • Kinder und Jugendliche ≥10 Jahre
    • Kinder zwischen 6 und 9 Jahren optional bzw. risikoadaptiert
  • Keine Empfehlung für
    • Kinder <6 Jahre
    • Kinder mit schweren Atemproblemen
    • Kinder und Jugendliche mit schwerer psychomotorischer Retardierung, intellektueller Reifungsverzögerung oder Verhaltensauffälligkeit
  • Individuelle Entscheidung bei
    • Kindern mit chronischer Grunderkrankung
  • Voraussetzung
    • Keine geschlossenen Masken (z.B. Staubschutzmasken aus dem Baumarkt)
    • Anpassung an die Gesichtsgröße des Kindes
    • Fähigkeit, die Maske eigenständig zu entfernen
  • Atteste zur „Befreiung von der Maskenpflicht“
    • Pflicht zum Tragen einer Maske geht aus Rechtsverordnung des Landes hervor → Keine ärztliche Befugnis zur Befreiung von dieser Pflicht
    • In Einzelfällen ärztliches Attest möglich

Es gibt keine Hinweise darauf, dass es durch das korrekte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu einer relevanten Reduktion der Sauerstoffsättigung oder Rückatmung von CO2 kommt!

Grundvoraussetzung für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist die Fähigkeit, die Maske eigenständig entfernen zu können! Kinder unter 2 Jahren sowie schlafende oder bewusstlose Kinder dürfen keine Maske tragen!

Infektionsschutzmaßnahmen in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung eines regulären und kontinuierlichen Kita- und Schulbetriebs. Altersadaptierte Maßnahmen und Testkonzepte werden von den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich umgesetzt und hängen vom aktuellen Infektionsgeschehen ab. Für aktuelle Empfehlungen siehe: Tipps & Links.

Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen [36][37]

  • Möglichst konsequente Einhaltung der AHA+L-Regeln
    • Abstand
      • Kohortierung und Reduktion der Gruppen- bzw. Klassengröße
      • Distanz-, Hybrid- oder Wechselunterricht
    • Hygiene: Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände
    • Alltag mit Maske: Sachgerechtes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
    • Lüftung
      • Regelmäßiges Öffnen der Fenster
      • CO2-Sensoren/-Ampeln
      • Ggf. ergänzender Einsatz mobiler Luftfilter
  • Meidung aerosolgenerierender Aktivitäten in Innenräumen (z.B. Singen, Spielen von Blasinstrumenten, Sport)
  • Bei COVID-19-Symptomen: Kein Besuch der Gemeinschaftseinrichtung bis 48 h nach Ende der Symptome
  • Quarantäne nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall gemäß Bewertung des zuständigen Gesundheitsamtes

Systematische Testungen

PCR-Pool-Test (Lolli-PCR-Test)

  • Anwendung: Kitas und Grundschulen
  • Durchführung
    • Lutschen an einem Abstrich-Tupfer für ca. 30 s
    • Sammeln aller Abstrich-Tupfer einer Gruppe in einem gemeinsamen Röhrchen → Ein gemeinsamer PCR-Test
  • Auswertung
    • Negatives Testergebnis: Keine Person infiziert
    • Positives Testergebnis: Mind. eine Person infiziert → Probeentnahme für Einzel-PCR-Tests (sog. Poolauflösung)
  • Vorteile
    • Hohe Akzeptanz durch leichte und angenehme Durchführbarkeit im Kleinkind- und Grundschulalter
    • Einsparung von Ressourcen
    • Zuverlässige und frühzeitige Ergebnisse

Antigen-Schnelltest (Selbsttest)

  • Anwendung: Weiterführende Schulen
  • Durchführung
    • Je nach Hersteller, i.d.R. als Nasenabstrich
    • Beaufsichtigung durch geschultes Personal
  • Auswertung
    • Positiver Befund → Bestätigungsdiagnostik
  • Vorteile
    • Vergleichsweise einfache Anwendung
    • Ergebnis innerhalb von 15–20 min
    • Schnelle Detektion von Personen mit hoher Viruslast
  • Nachteile

Ziel der Infektionsschutzmaßnahmen in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen muss die Aufrechterhaltung eines regulären Betriebs sein!

Allgemein [6][39][40]

Indikation

  • Alle Kinder und Jugendliche ≥5 Jahre

Kontraindikation

Zugelassene Impfstoffe

Durchführung

Impfschema

Altersgruppe Grundimmunisierung Auffrischungsimpfungen
1. Dosis 2. Dosis Indikation und Abstand zur 1. Impfdosis 3. Dosis Indikation und Abstand zur Grundimmunisierung 4. Dosis Indikation und Abstand zur 3. Dosis
5–11 Jahre BioNTech-BNT162b2 (10 μg) BioNTech-BNT162b2 (10 μg) (Hoch‑)Risikopatient:innen , direkter Kontakt zu vulnerablen Personen oder individueller Wunsch: 3–6 Wochen, keine 2. Dosis für alle Kinder! BioNTech-BNT162b2 (10 μg)

Risikopatient:innen : ≥6 Monate
Hochrisikopatient:innen : ≥3 Monate

BioNTech-BNT162b2 (10 μg)

Hochrisikopatient:innen : ≥3 Monate

6–11 Jahre Moderna-mRNA-1273 (50 μg) Moderna-mRNA-1273 (50 μg) (Hoch‑)Risikopatient:innen , direkter Kontakt zu vulnerablen Personen oder individueller Wunsch: 4–6 Wochen, keine 2. Dosis für alle Kinder! Moderna-mRNA-1273 (50 μg) Moderna-mRNA-1273 (50 μg)
12–17 Jahre BioNTech-BNT162b2 (30 μg) BioNTech-BNT162b2 (30 μg) 3–6 Wochen BioNTech-BNT162b2 (30 μg)

Keine Hochrisikopatient:innen : 3–6 Monate
Hochrisikopatient:innen : ≥3 Monate

BioNTech-BNT162b2 (30 μg)

Jugendliche ≥16 Jahre mit Tätigkeit in med. Einrichtung: ≥6 Monate
Hochrisikopatient:innen : ≥3 Monate

Mindestabstände

Impfreaktionen

  • Schmerzen an der Einstichstelle (ca. 80%)
  • Müdigkeit/ Abgeschlagenheit (ca. 80%)
  • Kopfschmerzen (ca. 30%)
  • Rötung/Schwellung an der Einstichstelle (ca. 20%)
  • Gliederschmerzen (ca. 10%)

Peri-/Myokarditis nach Impfung mit mRNA-Impfstoffen

Nach gegenwärtigem Wissensstand überwiegen in o.g. Altersgruppen die Vorteile der Impfung gegenüber den möglichen, aber sehr seltenen Komplikationen!

Impfschema nach durchgemachter Infektion [39]

Altersgruppe Infektion Nachweismethode Grundimmunisierung Auffrischungsimpfung

5–11 Jahre

5–11 Jahre und erhöhtes Risiko für schweren Verlauf

5–11 Jahre

Vor Grundimmunisierung 1 Impfdosis nach ≥3 Monaten 1 Impfdosis ≥6 Monate nach Grundimmunisierung
12–17 Jahre Vor Grundimmunisierung PCR 1 Impfdosis nach ≥3 Monaten 1 Impfdosis 3–6 Monate nach Grundimmunisierung
Serologie 1 Impfdosis nach ≥4 Wochen
Während Grundimmunisierung <4 Wochen nach 1. Impfung PCR 1 Impfdosis nach ≥3 Monaten
Serologie 1 Impfdosis nach ≥4 Wochen
≥4 Wochen nach 1. Impfung 1 Impfdosis 3–6 Monate nach Infektion
Nach Grundimmunisierung

Nach vermuteter oder bestätigter Infektion ist zur Fortsetzung des Impfschemas keine Bestimmung der SARS-CoV-2-Antikörper notwendig!

Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) [42]

  • Indikation
    • Hochrisikopatient:innen ≥12 Jahre und ≥40 kg mit
      • Aktuellem negativen SARS-CoV-2-Virusnachweis (bevorzugt PCR-Test) und
      • Nachgewiesenem serologischen Impfversagen
  • Casirivimab/Imdevimab (Ronapreve®) [42]

Postexpositionsprophylaxe (PEP) [43]

  • Indikation
    • Hochrisikopatient:innen ≥12 Jahre und ≥40 kg mit
  • Casirivimab/Imdevimab (Ronapreve®) [42]

Zunahme psychischer Belastung

  • Eingeschränkte Lebensqualität .
  • Erhöhtes Risiko für

Verändertes Gesundheitsverhalten

  • Zunahme von Medienkonsum
  • Abnahme sportlicher Aktivität
  • Ungesunde Ernährung
  • Reduzierte Inanspruchnahme der gesundheitlichen Versorgung → Zunahme schwerwiegender Krankheitsverläufe (z.B. schwere Ketoazidose bei Diabetes mellitus)

Überforderung familiärer Ressourcen

  • Familiäre Konflikte
  • Schulische Probleme
  • Kindeswohlgefährdung

Risikofaktoren

  • Migrationshintergrund
  • Soziale Benachteiligung
  • Psychiatrische Erkrankung
  • Schwere chronische Erkrankung oder Behinderung
  • Opfer häuslicher Gewalt
  • Long-COVID-Syndrom

Der Besuch von Betreuungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen trägt maßgeblich zur persönlichen Entwicklung, sozialen Teilhabe und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bei!

Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund sind von negativen Folgen der Lockdown-Maßnahmen in besonderem Maße betroffen! Dies führt zu einer Zunahme der sozialen Ungerechtigkeit!

Bei gesunden Kindern und Jugendlichen verläuft COVID-19 meist mit geringer Symptombelastung und kurzer Dauer. Liegen bestimmte Risiko- bzw. Hochrisikofaktoren vor, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen schweren bzw. sehr schweren Krankheitsverlauf. Neben der Impfpriorisierung spielt diese Unterscheidung insb. beim frühen Einsatz antiviral wirksamer Medikamente zur Prophylaxe und Therapie einer SARS-CoV-2-Infektion eine wichtige Rolle (siehe: Therapie bei COVID-19 im Kindes- und Jugendalter). Neugeborene SARS-CoV-2-positiver Mütter sind als weitere besondere Patientengruppe anzusehen, da je nach Infektionszeitpunkt der Schwangeren bzw. Mutter bestimmte Auswirkungen zu befürchten bzw. Maßnahmen zu beachten sind.

Risikopatient:innen [39]

Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf werden u.a. zur Impfpriorisierung verwendet!

Hochrisikopatient:innen [13]

  • Definition: Kinder und Jugendliche, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen ein sehr hohes Risiko für einen sehr schweren COVID-19-Verlauf haben
  • Bedeutung: Therapieauswahl
  • Hochrisikofaktoren: Störungen des Immunsystems, die zu einer inadäquaten Immunantwort auf eine Infektion oder Impfung (serologisches Impfversagen) führen können
    • Angeborener oder erworbener Immundefekt
    • Onkologische Erkrankung
    • Chemotherapie
    • Immuntherapie
    • Rheumatologische Systemerkrankung unter immunsuppressiver Therapie

Hochrisikofaktoren für einen sehr schweren COVID-19-Verlauf werden u.a. als Indikation für prophylaktische und frühe therapeutische Maßnahmen gesehen!

Präpartal

Peripartal

  • Vertikale Transmission möglich, jedoch äußerst selten
  • Keine Kontraindikation für vaginale Entbindung

Postpartal

  • Stillen empfohlen
  • Abgepumpte Muttermilch muss nicht pasteurisiert werden
  • Trennung von Mutter und gesundem Neugeborenen nicht erforderlich
  • Bonding unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich
  • Mögliche Komplikation bei schwerer peripartaler Erkrankung der Mutter

Akute Infektion [10]

  • Asymptomatischer, milder oder moderater Verlauf: 95–97%
  • Schwerer oder kritischer Verlauf mit Hospitalisierung
    • Intensivpflichtigkeit: Ca. 4%
    • Letaler Verlauf: Ca. 0,2%
    • Bei Entlassung

Komplikationen

Long-COVID – was wissen wir? Antworten aus der Spezialambulanz (Mai 2021)

COVID-19-Impfstoffe – Experteninterview STIKO – Teil 1 (Dezember 2020)

COVID-19-Impfstoffe – Experteninterview STIKO – Teil 2 (Dezember 2020)

COVID-19 und Immunsuppressiva (April 2020)

Psychische Effekte von Quarantänemaßnahmen (April 2020)

Beatmung bei COVID-19 mit ARDS – Teil 1 (März 2020)

Ein besonderer Dank gilt den Kollegen des Campus für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (CIN e.V.) [53] für die Zusammenarbeit bei den Episoden zur Beatmung.

Beatmung bei COVID-19 mit ARDS – Teil 2 (März 2020)

Ein besonderer Dank gilt den Kollegen des Campus für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (CIN e.V.) [53] für die Zusammenarbeit bei den Episoden zur Beatmung.

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COVID-19: Kindern erklärt

COVID-19

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Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2022, DIMDI.

  1. DE - COVID-19-Fallzahlen Dashboard mit RKI-Daten. . Abgerufen am: 19. März 2020.
  2. COVID-19-Fälle nach Altersgruppe und Meldewoche. . Abgerufen am: 23. Februar 2022.
  3. Aktuelle Situationsberichte, Wochenberichte und COVID-19-Trends im Überblick. . Abgerufen am: 23. Februar 2022.
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